Was tun bei starker Gallen-Kolik?

6 Antworten

Bin Arzt, allerdings Neurologe. Hatte selbst vor etwas mehr als 2 Wochen eine schwere Gallenkolik, meine Frau brachte mich ins Krankenhaus, wo zu allererst symptomatisch die Schmerzen gelindert wurden. Am folgenden Vormittag wurde eine ERCP (endoskopische retrograde Sondierung des Gallenganges) mit Aufdehnung der entzündeten und verengten Papille (Einmündung des Gallenganges in den Zwölffingerdarm) gemacht, worauf sich die gestaute Gallenflüssigkeit samt Gallengries schwallartig entleeren konnte. Da das Risiko eine neuerlichen Kolik bestand, ließ ich mir 8 Tage später (heute vor 6 Tagen) die Gallenblase endoskopisch entfernen. Das war gut so. Obwohl ich zuvor keine wissentlichen Beschwerden hatte, war die Gallenblase chronisch entzündet und verdickt und mit der Umgebung verwachsen. Der Chirurg musst sie regelrecht heraus schneiden. Alles ging gut, bereits am Folgetag war ich mit Schmerzmittel so gut beschwerdefrei und wieder einen Tag später verließ ich das Krankenhaus. Die paar Krankenstandstage zu Hause taten gut für die Erholung, aber morgen werde ich wieder meine Arbeit (auch in einem Krankenhaus) beginnen. Ich warne davor, sogen. alternative Betrachtungs- und Behandlungsweisen zu befolgen! Würde solch eine Gallenblase im Körper bleiben, könnten schwerere gesundheitliche Schäden einschließlich maligne Entartung die Folge sein.

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Korrektur: Die Gallenblasenentfernung wurde natürlich laparoskopisch (also durch die Bauchdecke) mit 2 kleinen Schnitten und nicht endoskopisch (über den Magen-Darm-Trakt) durchgeführt. Ich entschuldige mich für den Faupax !

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hatte auch mal kleine gallensteine. hatte tage vorher immer mal wieder kurze koliken, aber eines nachts wurde ich unter schmerzen wach und hab 6 std im bett gelegen und dachte wann ist das endlich vorbei, wollte mir dann nen tee machen der wenig später direkt wieder raus wollte......bin zum arzt der mich mit verdacht auf blinddarm ins krankenhaus eingeliefert hat......dann wurde festgestellt das ich gallensteine habe....am nächsten morgen wurde ich operiert....das heftigste war bestimmt als sie mir die drainage aus dem bauch gezogen haben...leicht stark der schmerz...mittlerweile gehts mir supi hab keine beschwerden mehr...esse auch wieder wie immer.....also am besten ab zum arzt dann kh und nach der op wirst du froh sein das die qäulgeister endlich den weg nach draussen gefunden haben!!!!!!!!!!!

Oh Gott, DAS kenn ich: Buscopan plus Zäpfchen + Novalgin. Ansonsten sofort in die Klinik - dann eben sofortige OP (wenn es wirklich Gallensteine sind) Sei froh, wenn sie raus sind.

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Den rest des Tages ging es mir gut und auch beim Einschlafen gab es keine Probleme.

Um 4 Uhr Nachts aber wachte ich auf mit enormen Bauchschmerzen die im gesamten Bauch verteilt waren. Ich hab mich erschrocken und mich im Bett mehrfach vor Schmerz gewunden. Es war ein stechender Schmerz der schubweise kam. Nach fünf Minuten konnte ich einfach nicht mehr liegen und musste Aufstehen. Ich dachte, dass dies vieleicht starke Blähungen sind und setzte mich auf klo. Dort ging es auch schon los mit Durchfall. Von Blähungen keine Spur. Nach 10 Minuten waren alle schmerzen weg.

Nun fühle ich mich irgendwie freier. Freier in der form, dass mir nu erst auffällt, dass ich seid ein paar wochen vermehrt ein Völlegefühl hatte und auch die rechte Bauchhälfte etwas angeschwollen war. Dies ist nu irgendwie weg. Ich errinner mich nu dass ich öfters mal leichtes Stechen im Rechten Oberbauch hatte, dies aber sonst nie Probleme gemacht hat. Ausserdem "knurrt" es sehr leicht im rechten oberbauch wie wenn ich hunger hätte.

Da es mir nu besser geht, frage ich mich ob sich ein gang zum Arzt lohnt. War dies vieleicht eine Gallenkolik? Ich hatte öfters schon mal Bauchschmerzen aber das war echt heftig und auch recht eigenartig, da es mit dem Durchfall weg ging.

Mir geht es zwar besser aber gibt es, falls es einen Zusammenhang gibt, etwas womit ich meiner Gallenblase und Darm gut tun kann? Zumindest für die nächsten Stunden um zu sehen wie sich das in den entwickelt.

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In Urlaub fahren mit wiederkehrenden Gallenkoliken?

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