Was tun bei Schlafstörungen durch Ängste bei 5-jährigem?

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4 Antworten

Bei dem  Jungen könnte es helfen, wenn er vor dem Schlafengehen  irgendetwas macht, was ihn beruhigt und ihm seine Ängste ein bisschen nimmtl.  Er könnte sich z.B. schöne Kinderlieder auf Kassette anhören oder Lieder von einer Spieluhr. Oder seine Mutter liest ihm eine schöne Geschichte vor. Sie wird ihm sicher auch schon gesagt haben,  das das mit der Puppe Unsinn war, das die nicht lebt und auch nicht böse ist.  Aber sie kann das ruhig noch ein paarmal wiederholen, damit er das auch glaubt.

Bei dem Mädchen solltet ihr nicht so streng sein. Sie hat das sicher nicht böse gemeint  und wollte dem Jungen auch keine Angst machen. Du kannst ihr aber im netten Ton sagen, das sie in Zukunft solche Horrorgeschichten nicht mehr erzählen soll, wenn ihr kleiner Bruder dabei ist.  Mach ihr klar, das er in seinem Alter noch nicht  zwischen Wahrheit und Phantasie unterscheiden kann und wegen ihrer Geschichte  Alpträume bekommen hat.

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Ja, die bösen Geschichten...... mit Spät-Folgen.

Um dem Kleinen zu helfen solltet ihr euch alle zusammensetzen, und kindgerecht über die Sache sprechen. Sinnvoll ist es sicherlich, wenn sich die Halbschwester für ihre Übertreibungen entschuldigt.

Anschließend bietet eine Art >Gerichtsverhandlung< über die Puppe / den Bösewicht eine gute Möglichkeit, den Spuk zu beenden. Dabei darf die Puppe dann eine drakonische Strafe über sich ergehen lassen, damit sie auf EWIG verbannt ist. (Kaminfeuer / in den Fluß werfen / bei der Polizei abgeben und und und. - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. ( Kind einbeziehen )

Wichtig ist lediglich, das das Gefühl vermittelt wird, das der böse Geist NIE wieder kommen kann - und zur zusätzlichen Sicherheit darf der kleine Filius dann noch zwei - drei Nächte bei der Mama schlafen - anschließend aber wieder ins eigene Bett und zur Vorsicht die Nachttischlampe anlassen. (Auf Sicherheit achten / hoch stellen )

Mit der Märchen-Erzählerin sollte man aber nicht allzusehr schimpfen, sondern ihr nur deutlich vermitteln, was sie da angerichtet hat. Anzudenken wäre auch, das sie zur Strafe ein paar Tage mit dem kleinen Jungen das Kinderzimmer teilen muß, und dann ganz wichtig auf ihn aufpassen muß.

So sollte der Spuk ganz schnell aus der Gedächnis-Schublade verbannt sein, und wieder Frieden und Ruhe einkehren.

Viel Glück und gutes Gelingen !! 

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Kommentar von Takie
28.07.2016, 18:35

Vielen Dank für deine Antwort. Das mit der Gerichtsverhandlung und dem symbolischem Verbannen des Bösen finde ich eine gute Idee! Natürlich nachdem wir über das Thema gesprochen haben und Lady Horror-Geschichte alles aufgeklärt hat. Im Zimmer des Bruders kann sie nicht schlafen, weil die beiden eigentlich nicht wirklich Geschwister sind. Sie ist aus der vorherigen Beziehung meines Bruders, der Kleine wurde von der jetzigen Ehefrau mit in die Ehe gebracht, so dass sie nicht zusammen leben. 

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Einfach mit allen zusammen setzen und die "Angstmacherin" Fragen warum sie dem Kleinen das erzählt hat normal sagen sie den aus spaß oder eben weil sie es vllt selbst glauben danach sagt man den halt (Wenn es aus spaß war) sie sollte sich entschuldigen und ihm sagen das es nicht wahr ist. So sollte das schlimmste geklärt sein ^^

Wenn er immer noch nicht schlafen kann und daran glaubt dann einfach die situation ausnutzen ihm ein kuscheltier geben und sagen das wird ihn immer beschützen und ihm wird nichts passieren ^^

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Kommentar von Takie
28.07.2016, 09:13

Vielen Dank für deine Antwort. Ja, das mit dem Zusammensetzen war auch meine Idee. meine Hoffnung ist, dass wenn er von der kleinen selber hört, dass sie sich das ausgedacht hat, das er es dann glaubt....ob er das mit dem Kuscheltier im Moment glaubt, dass es ihn beschützen wird, weiß ich nicht. Er ist ja eher davon überzeugt, dass das zum Leben erwachen kann und böse werden kann. ...aber vielleicht klappt es ja doch. Einen Versuch ist es wert.

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was hat denn das kind in dem alter im fernsehen gesehen? toystory oder andere trickfilme? das kind weiß mit 8 oder neun das spielzeug nicht zum leben erwacht. natürlich hat sie ihm das mit absicht erzählt um ihm angst zu machen. es sollte mit ihr gesprochen werden und sie sollte sich entschuldigen.

dem kleinen kann wohl nur noch geholfen werden durch einen psychologen, der ihm die angst wieder versucht zu nehmen. in der regel wissen auch 5 jährige das spielzeug nicht leben kann.

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Kommentar von Takie
28.07.2016, 09:18

welches Kind meinst du denn jetzt, mit: was hat denn das Kind in dem alter im Fernsehen gesehen?"?  Also die Kleine hat eine Kindergeschichte aus einem Kinderbuch ausgeschmückt. Da erwacht das Spielzeug zum Leben eben so ähnlich wie in Toystory...allerdings wird es da NICHT böse. Das hat sie dazu erfunden!  Hm, und ich bin auch nicht davon überzeugt, dass alle 5-jährigen immer so zwischen Fantasie/TV und realität unterscheiden können.....

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