Was tun bei Schlafproblemen? Habt ihr Ideen/Erfahrungen?

8 Antworten

Ein altbewährtes und "ungefährliches" Mittel ist Baldrian.

Du kannst dir daraus einen Schlummertee brühen ... oder Baldriantinktur auf ein Löffelchen mit Zucker geben und schlucken ... du kannst dich in deiner Apotheke beraten lassen ... und dir eine auf dich persönlich abgestimmte Schlafteemixtur zubereiten lassen.

Und ... du solltest nicht zu spät am Abend essen ... und dir keine aufregenden Filme kurz vor dem Einschlafen ansehen ... eine warme (nicht zu heiße, davon wirst du wach) Dusche vor dem Zubettegehen hilft ebenfalls. Und dein Schlafraum sollte nicht zu warm sein ...

http://www.youtube.com/watch?v=9rOOZUEDuhs

Hildegard von Bingen hat in ihrem neunbändigen Werk „Physika“ über 2000 Heilmittel aus der Natur beschrieben, ihre Anwendungsweise und Wirkung dargestellt. Sie nennt Pflanzen, aber auch Edelsteine, Mineralien, Metalle und – ähnlich wie die chinesische Medizin – auch Tiere. Dabei wählt sie andere Darreichungsformen, als wir es heute gewohnt sind: Manche Heilkräuter setzt sie in Wein an oder bäckt sie in kleinen Kuchen.

„Heute können wir den Wirkungsmechanismus der einzelnen Heilmittel erforschen“, erklärt Hildegard-Experte Wighard Strehlow. Viele Heilanzeigen der Hildegard-Medizin konnten so bestätigt werden. „Für Galgant (Alpina officinarum) konnte man die krampflösende Wirkung gegen einen Angina-pectoris-Anfall nachweisen. Das Bundesgesundheitsamt erkannte seine Wirksamkeit und Unbedenklichkeit an und stufte das pfefferartige Würzkraut als Heilmittel ein“, so Wighard Strehlow.

Mariendistel für die Leber

Die Fülle der Rezepturen beinhaltet bekannte Heilkräuter wie etwa Brunnenkresse, die Hildegard gegen Verdauungsprobleme und Fieber empfiehlt. Heute weiß man, dass Brunnenkresse Bitterstoffe enthält, die Magen und Darm anregen. Daneben beinhaltet das Kraut Glykoside, die antibakteriell wirken. Ähnlich ist es mit vielen anderen Hildegard-Mitteln: etwa Holunder zum Schweißtreiben oder Mariendistel gegen Seitenstechen, das ein Anzeichen für Leberprobleme sein kann. Allerdings empfiehlt Hildegard von Bingen auch giftige Pflanzen, zum Beispiel Schwarze Nieswurz gegen Gicht. Ob es sich dabei um Fehler handelt, die sich durch das Übersetzen oder Abschreiben eingeschlichen haben, weiß man nicht. Denn keine der Hildegard-Schriften gibt es heute noch im Original.

Gelöschter Wein gegen Schlafstörungen

Sicher ist jedoch, dass viele ihrer Heilmittel und Rezepturen eine positive Wirkung haben – etwa Hildegards berühmter „gelöschter Wein“. Hanns Schmidramsl vom Krankenhaus für Naturheilweisen in München nennt das Rezept: „Dazu gibt man eine halbe Tasse beliebigen Wein in einen Topf, erwärmt ihn bis zum Sieden und löscht ihn dann mit einer Viertel Tasse kaltem Wasser ab.“ Nun trinkt man den gelöschten Wein. Sein Alkohol hat sich durch das Erhitzen verflüchtigt. „Hildegard empfiehlt ihn gegen Schlafstörungen. Und tatsächlich, er macht müde – auch wenn das wissenschaftlich nicht zu erklären ist“, stellt der Heilpflanzenexperte fest. Besonders gute Erfahrungen machte Wighard Strehlow mit Bärwurzbirnenhonig zur Darmsanierung: „12 000 Patienten mit Rheuma, Allergien oder anderen Autoaggressionskrankheiten behandelten wir damit zu 70 bis 80 Prozent erfolgreich.“

Also ich trinke eine warme Milch, leg mich ins Bett und höre mein ruhiges lieblingslied oder manchmal ein Hörspiel. Davor lüfte ich nocheinmal gaaaanz lang, damit es in meinem Zimmer kalt ist und ich mich so richtig in meine Bettdecke kuscheln kann. Ich habe mehrere decken und kissen in meinem Bett, weil ich es liebe wenn ich mich so richtig in meine Decken kuscheln kann.

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