Was tun bei psychischer Belastung?

6 Antworten

REALISTISCH hin schauen, also nicht schon verrückt machen, bevor überhaupt eine Diagnose gesichert ist! Desweiteren ablenken mit Arbeit, Haushalt und Sport. Evtl. Homöopathie oder Bachblüten. Kopf hoch, nix wird so heiß gegessen wie's gekocht wird!

Vielleicht solltest Du Dich krank schreiben lassen und bei extremer Belastung ein natürliches Beruhigungsmittel Dir verschreiben lassen. Denn sonst bist Du ja auch nicht wirklich eine Hilfe für Deinen Dad. Ich würde Dir noch gerne ein Entspannungsbad empfehlen, damit Du seelisch etwas runter kommst, eventuell Musik ( hilft mir immer). Doch Du mußt entscheiden was Dir hilft in Stresssituationen. Alles Gute für Dich und Deinen Vater....

Hallo sille

das hört sich sehr schlimm an, denn es ist einfacher mit einer Diagnose klarzukommen, wo man weiß wo man dran ist und wo man ansetzen kann.

Manchmal gibt es Situationen im Leben, wo man scheinbar auf der Stelle tritt. Es liegt etwas schreckliches "in der Luft", nur weiß man nicht was und wie man es am besten anpacken kann. Da kommen dann so Gefühle auf, wie Du sie im Moment hast. Das macht Angst, unsicher, hilflos, traurig und wütend zugleich.

Da hilft oft nur eins: die Situation annehmen wie sie ist. Ich weiß, dass das sehr schwer ist. Aber sobald Du diese Ängste und alles was damit zusammenhängt los lässt und vielleicht (wenn du gläubig bist) hoch schickst, wird es Dir besser gehen und der ganze Druck, der auf Dir lastet, fällt. Du darfst Dich nicht verantwortlich fühlen für das, was jetzt passiert und Dich auch nicht schlecht fühlen, weil Du nicht helfen kannst. Aber das ist etwas was nicht stimmt, denn Du hilft Deinem Vater ja indem Du bei ihm bist, für ihn da bist.

Und du darfst und solltest auch mal Zeit für Dich ganz allein nehmen. Ein schönes warmes Bad nehmen, schöne Geschichtetn lesen, Kinobesuch, lecker Essen kochen, Kerzen aufstellen, Duftlampe an (Düfte können die Psyche auch beruhigen oder anregen, je nachdem was man möchte). Es gibt so viele ganz einfache Dinge, die Du tun kannst. So kannst Du Kräfte tanken, die Du brauchst und das ist auch für Deinen Vater gut. Er hat nichts davon, wenn Du total übermüdet, vielleicht sogar verweint an seinem Bett in der Klinik erscheinst. Er wird Dir sicher bestimmt gern zustimmen, wenn Du mal sagst, dass Du mal einen Tag nicht kommen kannst, weil Du so müde bist und etwas Zeit für Dich brauchst.

Ich weiß, dass ich das als Patientin in der Klinik lieber hören würde, als einen Menschen da sitzen haben, der nur noch als Häufchen Elend da sitzt und Angst um mich hat. Da würde ich mir sehr schlecht bei vorkommen, vielleicht sogar schuldig fühlen.

Da sogar Deine Arbeit darunter leidet, wäre es vielleicht ratsam zu Deinem Hausarzt zu gehen, damit er Dich ein paar Tage krankschreibt. Dann hast Du diese Last im Moment nicht mehr, denn auch wenn die Arbeit sonst Spaß macht, so kann sie zur großen Last werden. Und bevor da irgendwas schief läuft, wäre eine Krankschreibung im Moment das Beste für Dich, damit es Dir nachher nicht noch schlimmer geht.

Wichtig sind auch Gespräche. Hast Du eine gute Freundin, guten Freund oder Verwandte mit denen Du reden kannst? Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit bei caritativen Einrichtungen und wenn Du es nicht gern persönlich magst, kannst Du die Telefonseelsorge anrufen oder denen auch per mail schreiben, das geht alles. Aber ich finde, dass persönliche Gespräche am besten sind. Du siehst Deinen Gesprächspartner und er/sie reicht dir auch ein Taschentuch, wenn mal Tränen kommen. Und das ist völlig in Ordnung und das wird Dir auch gut tun, denn dann fühlst Du Dich nicht nur nicht allein, sondern auch getragen in einer schweren Zeit. Und ich kann Dir wirklich versichern, dass das wirklich hilft.

Ich hoffe für Dich und wünsche Dir, dass alles wieder gut wird.

Liebe Grüße, Bea26

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