Was tun bei extremen Rückenschmerzen versagen des Arztes?

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10 Antworten

Ich hatte ebenfalls vor Kurzem schlimme Schmerzen im unteren Rückenbereich. Ich war beim Orthopäden. Der nichts akutes feststellte und nur meinte "Rückenschmerzen gehören halt zum Leben dazu". Das Röntgenbild hat auch nichts ergeben.

Der Arzt hat mir eine Spritze verordnet. Den Termin hätte ich heute gehabt. Vor ca. 2 Wochen hat der Schmerz (nach zu hoher Belastung im Fitnessstudio) begonnen. Letztendlich habe ich in den letzten 2 Wochen verstärkt Flexibility Übungen gemacht und mich mit der Black Roll beschäftigt. Die Schmerzen sind wieder weg und ich habe den Termin für die Spritze nicht wahrgenommen.

Es kann gut sein, dass sie einfach mal eingerenkt werden muss. Was zwar kurzfristig viel bringt, aber auf lange Sicht wird der Schmerz wieder kommen.

Vielleicht hilft deiner Freundin gezieltes Bauch- und Rückentraining, um den Vorzubeugen. Massagen können ebenfalls gegen Verspannung oder bei Zerrungen helfen. Du könntest deine Freundin vorsichtig an der schmerzenden Stelle massieren.

Sonst versuche es bei einem anderen Arzt, wenn es nicht besser wird. Viel Glück.


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Im Normalfall hilft Wärme immer bei Rückenschmerzen. Also z. B. Körnerkissen, Wärmflasche oder Rotlicht. Einen Notarzt würde ich jetzt nicht gleich rufen. Sie ist ja auch anscheinend irgendwie zum Orthopäden gekommen. Alternativ wie schon genannt ein Taxi rufen. Oder es einfach nochmal beim Hausarzt versuchen, falls der erreichbarer ist. Vielleicht gibt er ihr eine Spritze.

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exakt die gleiche Geschichte habe ich auch vor kurzem erlebt (nur Schmerzen weiter unten)- einen Tag nach dem Orthopädentermin hab ich zum Glück noch unmittelbar einen Termin beim Osteopathen bekommen und mich "einrenken" lassen - das hat im Gegensatz zu dem Schmerzmitteln auch direkt eine erhebliche Linderung gebracht. Im Krankenhaus werden die - wenn überhaupt auch max. eine Spritze geben- was theoretisch aber auch der Arzt machen könnte.

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Akute Rückenschmerzen ist wohl meist eine Nerv eine Verspannung oder ein Muskelriss oder Verschiebung. 

Meist hilft Waerme, Schmerzmittel sind sinnvoll aber hässlich und ungesund aber nötig für die Entspannung, ev. Muskelrelaxans. 

Dauert es mehr als 2 Tage wuerde ich auf jeden Fall zum Arzt. Allenfalls hilft auch ein vorsichtiger Physiotherapeut.

Bei langfristigen Schmerzen Ursache mit dem Arzt ermitteln, Physiotherapeut, gezieltes, angeleitetes Muskeltraining.

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Meinst du den Notarzt oder den Arzt der Notdienst macht, außerhalb der Sprechzeiten anderer Praxen?? Da ist ein kleiner feiner Unterschied. 

Der Notarzt kommt nur in lebensbedrohlichen Situationen, und die werden schon telefonisch vorher meist abgeklärt (wenn der Anrufer in der Lage ist, darüber Auskunft zu geben). 

Der Arzt im Notdienst macht im Grunde "Hausbesuche" bei Patienten, die nicht in der Lage sind, aufgrund ihres akuten Zustandes, selbst ein Krankenhaus aufzusuchen. Auch das wurde vorher telefonisch abgeklärt und die Dringlichkeit eingestuft. 

Mittlerweile (zumindest hier in Kiel) ist diesbezüglich eine große Versorgungslücke entstanden. Im Falle des Notarztes mag das System noch funktionieren, aber bei dem Arzt im Notdienst  gelingt es einem als Hilfesuchenden nicht, einen "Hausbesuch" zu erreichen. Ich kann es mit einem Beispiel am besten erklären.

Ich bin seit Jahren eine geplagte Rückenschmerz-Patientin und beim Schmerztherapeuten in Behandlung. Naja egal, jedenfalls konnte ich eines morgens nicht aufstehen (natürlich am Wochenende) vor lauter Schmerzen und mußte mich auf allen vieren durch die Wohnung "bewegen". Im Laufe des Tages steigerten sich die Schmerzen derartig, daß ich weinend beim Notdienst angerufen und drum gebeten habe, mir doch bitte den diensthabenden Arzt vorbeizuschicken. Nach Beantwortung einiger Fragen wurde meine Bitte mit der Begründung abgelehnt, ich sei ja schon mit Schmerzmitteln versorgt und mehr könne der diensthabende Arzt auch nicht ausrichten. Wenn es lebensbedrohlich sei, könne ich ja den Notarzt anrufen, und damit hat derjenige am anderen Ende einfach aufgelegt. 

Man könnte jetzt, um nicht tendenziös zu sein, sagen, vielleicht war das ein schlechtgelaunter Mitarbeiter an dem Tag, aber das gleiche "Drama" hat sich insgesamt 3 mal so abgespielt. Mir wurde keine Hilfe geschickt. 

In einem anderen Fall allerdings, als ich von einer Wespe gestochen wurde (ich bin dagegen allergisch), rief ich an einem Sonntagnachmittag an und wollte auch nur den Notdienst haben, um evtl. eine entsprechende Spritze zu bekommen (sofortige Rötung & Schwellung & starken Schmerzen) und der junge Mann in der Zentrale hat mir sofort den Rettungswagen geschickt. 

Dass man tatsächlich schon mal 4 Stunden in der Notfall Ambulanz sitzen und warten muß, habe ich auch schon erlebt, aber was sollen die Ärzte machen? Wenn im Wartezimmer 25 bis 30 Patienten sitzen, dann kann man sich selbst ausrechnen, wie lange es ungefähr dauert bis man behandelt wird. Ausnahmsweise muß ich (was ich nicht gerne mache) die Ärzte mal in Schutz nehmen, weil das was ganz viele Patienten unter einem Notfall verstehen, einfach unglaublich ist. Ich habe selbst über 25 Jahre in einer Arztpraxis gearbeitet und wir hatten Patienten, die selbst einen Schnupfen als Notfall deklariert haben. 

Dass deine Freundin die "genommene Zeit" des Arztes als kurz empfunden hat kann ich nachempfinden, aber 5 Minuten bezweifele ich einfach. Nach 4 Stunden des Wartens hat man kein "normales" Zeitgefühl mehr. Und lassen wir mal dahingestellt, dass der Orthopäde tatsächlich gesagt hat  'das geht von alleine wieder weg' (!?!), warum hat sie sich das gefallen lassen und nicht auf eine weitere Untersuchung bestanden?? 

Es ist immer schwierig Fragen genau und vollständig zu beantworten wenn man nicht alle Fakten und nur eine Seite kennt. Es gibt schwierige (bis sehr schwierige) Patienten und es gibt auf der anderen Seite wenige gute Ärzte, denen der hippokratische Eid noch etwas bedeutet, aber viele möchtegerne Halbgötter in weiss. 

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Vielleicht es es wirklich "nur" eine Muskelverspannung. Das ist zwar nichts schlimmes, tut aber höllisch weh. Der Orthopäde wird ja vermutlich ein Röntgenbild gemacht haben, um eine evtl. Verletzung der Wirbelsäule auszuschließen.

Ich würde die Tablette nehmen und bis Morgen warten. Sollte ich richtig liegen mit meiner Vermutung, hilft ein heißes Körnerkissen sehr gut.

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Rückenschmerzen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Zuerst muss eine Diagnose aufgrund von diversen Untersuchungen duch einen Arzt erstellt werden und erst danach kann eine Behandlung eingeleitet werden.

Es bringt nichts, "irgendetwas" gegen Rückenschmerzen zu machen. Das kann sogar völlig kontraproduktiv sein, wenn es das Falsche ist. Außerdem kann es die Beschwerden verschlimmern und eine Heilung verzögern.

Es bringt euch also nichts, hier unterschiedliche Vermutungen, denn mehr ist und kann es nicht sein, von Laien zu lesen. Du kannst gar nicht beurteilen, was richtig und was falsch ist.

Fazit: Deine Freundin soll zu einem anderen Orthopäden gehen und sich eine zweite Meinung einholen.

Gute Besserung!

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Sie soll es mit der Notaufnahme im Krankenhaus versuchen!

Es gibt doch sicher die Möglichkeit ein Taxi zu rufen?

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Nein der Notarzt oder Rettungsdienst darf nur bei Lebensbedrohlichen Zuständen gerufen werden... Entweder könntest du mit einen Taxi fahren oder mal im Netzt gucken bei mir in der Stadt kann man bei der Feuerweher 112 anrufen dann aber sofort sagen das es nicht Lebensbedrohlich ist und sagen das man einen Krankentransporter braucht...

Oder mal in Netzt gucken ob es Krankentransportdienst bei dir in der Nähe gibt...


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Ich habe letztens was neues entdeckt, habe nämlich auch öfters Rückenschmerzen und möchte nicht immer Tabletten schlucken. Man nennt es Spirit Kristalle, bei mir hat es innerhalb von einer halben Stunde gewirkt und ist immer besser geworden und dafür braucht man nur ein Pad auf die schmerzende Stelle legen!! Es ist noch relativ unbekannt aber es hat bis jetzt jedem in meinem Bekanntenkreis geholfen! Kann ich nur weiterempfehlen!

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