was tun bei epileptischer katze?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Die Behandlungsmöglichkeiten der klassischen Homöopathie bei Katzen: Für viele Tierbesitzer ist die klassische Homöopathie befremdlich, da ihr Ansatz doch so verschieden von der bekannten Schulmedizin ist. Auch einige große Homöopathen haben vor Ihrer Bekanntschaft mit der Homöopathie diese Methode abgelehnt, aus Unwissenheit. Mit der Erkrankung kam der Glaube in diese Therapieart und so geht es auch manchem Tierhalter, der in seiner Verzweiflung um sein geliebtes Tier diese alternative Möglichkeit sucht, weil es vielleicht schon von der Schulmedizin als „austherapiert” gilt oder die Medikamente nicht verträgt.

Doch was kann denn nun alles behandelt werden? Wenn Sie, lieber Leser, die vorherigen Beiträge aufmerksam gelesen haben, müsste Ihnen die Antwort auf der Zunge liegen. Tut es nicht?

Dann mach ich es kurz und knapp: Das Lebewesen, egal, ob Mensch oder Tier. Es geht nicht um Krankheitsbezeichnungen, sondern um die Person Ulla, die hinter der Bezeichnung Mensch steht, um die Katze Mausi, den Hund Felix oder das Kaninchen Mümmel.

Was sind das für Persönlichkeiten? Welche Symptome haben sie? Was gilt als Ursache? Welche Vorlieben und Abneigungen sind bekannt?

Es können zwei Katzen an der gleichen Erkrankung leiden, aber doch verschiedene homöopathische Arzneimittel benötigen.

Warum? Weil die beiden Katzen in ihrer Art und Weise, höchst wahrscheinlich verschieden sein werden, sie sind eben einmalig. In der homöopathischen Literatur findet man einen kleinen Absatz zu diesem Thema, den ich hier wiedergeben möchte:

Ein Kranker geht zu einem homöopathisch arbeitenden Arzt und fragt nach der Untersuchung und Fallaufnahme: „Herr Doktor, was hab ich denn?” Antwortet der Arzt: „Stannum.” Stannum ist ein homöopathisches Arzneimittel. Weil dies aber eine völlig neue Denkweise ist zum Altbekannten und doch immer gern an der Krankheitbezeichung festgehalten wird, möchte ich Ihnen nun die Behandlungsmöglichkeiten aufführen.

Einsatzmöglichkeiten der Homöopathie bei Erkrankungen:

der Atemwege (z. B. Bronchitis, Schnupfen) des Kreislaufes (z.B. Herzschwäche) des Verdauungsapparates (z.B. Erbrechen, Mundschleimhautentzündung, Durchfall) des Harnapparates (z.B. Blasenentzündung, Nierenentzündung) der Geschlechtsorgane (z.B. Nachgeburtsverhalten, Milchdrüsenentzündung, Gebärmutterentzündung) des Bewegungsapparates (z.B. Sehnenentzündung, Prellung) der Sinnesorgane (z.B. Mittelohrentzündung, Bindehautentzündung, Grauer Star) des Hormonsystems (z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Hypersexualität) der Haut (z.B. Dermatitis, Ekzeme, Allergien) des Nervensystems (z.B. Epilepsie, Nervenlähmungen) der Psyche (z.B. Autoaggression, Unsauberkeit, Angst, Aggressionen)

Homöopathie ist vielfältig Dies ist nur als Anhaltspunkt gedacht und natürlich nicht vollständig. Auch ist die klassische Homöopathie kein Wundermittel, degenerative Veränderungen kann auch sie nicht wieder rückgängig machen, aber in vielen Fällen die Lebensqualität steigern. Aber auch hier kommt es unter anderem darauf an, wie stark die Lebenskraft noch ist, wie lange die Erkrankung schon besteht oder ob schon viele unterdrückende Behandlungen erfolgt sind. Manchmal kann der Einsatz der Homöopathie auch begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung erfolgen.

Man darf aber nicht erwarten, dass eine jahrelange Erkrankung in zwei Tagen verschwunden ist, manchmal gibt es diese Wunder, aber in der Regel muss man auch dem Tier in einer homöopathischen Behandlung seine Zeit geben, die es braucht, um zu genesen.

Danke, hat mir sehr weitergeholfen!

0
@himbeerblau

Wenn sowas spezielles ist, damm machs wie ich und google es erstmal.

Sehr Hilfreich ist WIKIPEDIA

0

Therapieformen bei Epilepsie

Epilepsie ist bis heute noch weitgehend unerforscht. Aus diesem Grunde wird die Unterdrückung der Anfälle und der Krampfbereitschaft der Ansatz einer veterinärmedizinischen Therapie sein. Jedes Tier reagiert in Bezug auf Nebenwirkungen anders. Abgewägt werden sollte, ob die Nebenwirkungen tolerierbar sind oder nicht. Entstehen tiefgreifende und lebensbedrohliche Nebenwirkungen, so werden diese ebenso wenig hinzunehmen sein, wie die Epilepsie Erkrankung selbst. Sind die Nebenwirkungen des Medikaments lebensbedrohlich, so bedrohen diese das Leben des betroffenen Tieres gegebenenfalls mehr als die Epilepsie, was dazu führen sollte, andere Therapiemethoden auszuprobieren.

Auch ist die Gefahr gegeben, dass sich der Organismus an die tägliche Unterdrückung der Krampfanfälle durch Medikamente gewöhnt, so dass keine bzw. immer weniger Wirkung mit diesen erzielt wird.

Mittel der Wahl der veterinärmedizinischen Therapie bei Epilepsie ist Phenobarbital, ein Barbiturat; enthalten in den Produkten Luminal und Luminaletten. Neben der Therapie der Epilepsie wird Phenobarbital in der Narkosevorbereitung angewandt. Da die Wirkung von Phenobarbital stark dosierungsabhängig ist, von Beruhigung über eine leichte Dämpfung des Bewusstseins bis zur Betäubung reicht, ist die Dosierung unbedingt vorsichtig vorzunehmen und gezielt einzusetzen. Die möglichen Nebenwirkungen bei falscher Dosierung reichen über Atemlähmung bis zum Kreislaufversagen und Nierenschädigung. Erwähnenswert ist, dass es kein Gegenmittel bei einer Überdosierung gibt. Treten unerwünschte Nebenwirkungen auf, so ist unbedingt die Dosierung zu reduzieren!

Mir werden grundsätzlich die Tiere vorgestellt, bei denen entweder Luminal bzw. Luminaletten (gängiges veterinärmedizinisches Präparat zur Behandlung der Epilepsie) keine zufriedenstellende Wirkung erzielt, oder die Tiere, die an schwerwiegenden Nebenwirkungen leiden, so dass versucht werden soll, die Therapie auf eine nebenwirkungsfreie Therapie umzustellen. Auch wird manchmal die Bitte an mich heran getragen, dass nach Besprechung mit dem Tierarzt und Aufklärung eventueller Nebenwirkungen vorab versucht werden soll, die Epilepsie homöopathisch zu therapieren. Je nach Lagerung der Krankheitsgeschichte wird dann entweder die ersten Wochen neben Luminal homöopathisch therapiert und im Laufe der Zeit das veterinärmedizinische Medikament immer weiter reduziert oder sofort umgestellt von Luminal auf eine homöopathische Therapie, oder aber, vorab versucht, die Epilepsie homöopathisch zu behandeln, damit ggf. auf Luminal gänzlich verzichtet werden kann. Der am wenigsten schönste Fall ist natürlich der, indem Luminal überhaupt nicht vertragen wird und die Therapie von jetzt auf gleich umgestellt werden muss, da die weitere Gabe von Luminal keinesfalls akzeptabel erscheint.

Hier ist die homöopathische Therapie meist die einzige Alternative, die andere Alternative heißt hier: keine Therapie, was natürlich keine Alternative für das betroffene Tier darstellt! Die Erfahrungen einer homöopathischen Therapie sind durchweg gut, wenn die Mittel richtig, das heißt auf das spezielle und individuelle Tier, abgestimmt werden. Eine völlige Anfallsfreiheit wird jedoch selten erlangt, in der Regel werden die Anfälle allerdings bedeutend weniger, das heißt, die Zeiten zwischen den Anfällen werden länger. Ein Hund beispielsweise, welcher vor der Medikation mit Luminal und auch mit Luminal (hier hat Luminal offensichtlich keine Wirkung erzielt, es wurden verschiedene Dosierungen ausprobiert) mehrere Anfälle täglich hatte, was selbstverständlich einen sehr extremen Fall darstellt, hatte unter homöopathischer Therapie in den Folgejahren ca. alle 1 - 3 Monate einen - leichten - Anfall. Dieser Erfolg war sehr gut; bedenkt man, dass er vorher ca. 2 Anfälle täglich hatte und diese von einer solchen Schwere, dass er sich immer wieder selbst verletzte; beispielsweise schlug er sich bei einem Krampfanfall mehrere Zähne aus.

(Artikel von THP Claudia Nehls für den Haustieranzeiger u. a.)

Die homöopathische Therapie der Epilepsie greift in das gesamte Stoffwechselgeschehen ein, was heißt, Wert wird vor allem auf eine gründliche Entgiftung und Ausleitung gelegt und auf eine Stärkung sowie Unterstützung der Leberfunktion. Weiterhin wird die Enzymtätigkeit der Leber angeregt. Alle darauf aufbauenden homöopathischen Mittel werden dann je nach Erkrankungsbild passend zum Arzneimittelbild ausgewählt; dies gilt auch für die Potenzen sowie die Häufigkeit der Gabe der entsprechenden Mittel. Weiterhin arbeiten wir bei Epilepsie grundsätzlich mit Nosoden, das heißt Organpräparaten. Zum Einsatz kommt hier Cerebrum (Gehirn) sowie Hepar (Leber). Auch der Stoffwechsel an sich wird durch entsprechende Mittel angeregt. Eine homöopathische Therapie führe ich überregional und über weite Entfernungen im Wege der Biofeld-Haaranalyse durch.

Alle drei Wochen in der Nacht? Regelmässig? Bist du sicher, bzw. ist Dein Tierarzt sicher, dass das Epilepsie ist?

Zur Erklärung: Er blutet aus dem Mund, weil er sich beim krampfen auf die Zunge gebissen hat.

Frag nochmal den Tierarzt. Auch beim Menschen muß man Medikamente gegen Epilepsie erst einstellen. Vielleicht muß man die Dosis nochmal anpassen.

Ich weiß nur von Hannover, einer großen TA Klinik, dass man dort Epilepsie an Tieren therapiert. Sei ein Spezialzentrum... Sonst... Dosis der Medis neu einstellen lassen.

was sagt der tierarzt dazu?

oha die arme :( bei sowas kann, wenn überhaupt, nur der Tierarzt helfen.

ja, da waren wir ja schon. er hat uns die tabletten verschrieben aber wirklich was bringen tut es nicht :/

0

Was möchtest Du wissen?