Was tun bei eigenen Verdacht auf ADHS im Erwachsenenalter?

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4 Antworten

Zunächst mal warne ich vor Selbstdiagnosen. Erstens muss eine solche Lebenskrise nicht sofort "krankhaft" sein und zweitens gibt es weit mehr mögliche Erkrankungen als das von dir angesprochene ADHS. Was jedoch maßgeblich ist, ist dein Leidensdruck den du offenbar hast. Du fühlst dich überfordert und irgendwie auf der Überholspur. 

Um herauszufinden warum dies so ist kann ich dir nur den Weg zu einem Psychiater oder einem Psychologen empfehlen. Hier solltest du jedoch auf dein Bauchgefühl hören. Es gibt viele aber von den vielen auch einige die nichts taugen. Den richtigen zu finden kann Zeit in Anspruch nehmen aber lieber investierst du hier mehr Zeit um langfristig eine Besserung in deinem Leben erreichen zu können. 

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Du gehst zum Neurologen und zeigst in deine Zeugnisse, oder deine Mutter wird befragt, es geht darum das ADHS schon sehr früh anfängt, mit 6 Jahren und die dann daraus schließen können ob du ADHS hast oder nicht.

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Kurz und knapp

1) Zum Hausarzt gehen
1.1) ein paar Frage beantworten
1.2) ein paar Untersuchungen machen lassen (Blut, Schilddrüse,...)
Dann erhältst du vermutlich eine Überweisung

2) einen geeigneten Facharzt (Psychiater! Sonst niemand) suchen. Das geht zum Beispiel auf der Seite von "ADHS Deutschland ev" (googlen!)

2.1) verschiedenen Fragebögen ausfüllen und Fragen beantworten
2.2) verschiedenen Tests machen (Iq, Konzentration, aufmerksam)
2.3) Fragebögen an deine Familie und ggf Freunde weiter geben.

Und dann erhälst du irgendwann die Diagnose oder eben nicht.

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Das kann nur ein Psychologe testen der dafür die Zulassung hat. Bei Erwachsenen gibt es da leider recht wenige.

Dabei muss man verschiedene Fragebögen ausfüllen, ein IQ test gehört ebenso dazu. Die Zeugnisse werden beurteilt und Eltern und Freunde müssen ebenfalls Fragebögen ausfüllen.

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Kommentar von einfachichseinn
28.04.2016, 11:38

Ein Psychologe kann das leider gar nicht testen, sondern nur ein Psychiater.

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