Was tun bei Depression während Ausbildung?

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3 Antworten

Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um längerfristig zwei Schritte vorwärts zu kommen. Wichtig ist vor allem, dass du diesen Schritt zurück wagst. Denn so wie jetzt scheint es ja nicht weiter zu gehen.

Du hast also die Wahl:

  • Du gehst mit dem Kopf durch die Wand und versuchst in der jetztigen Situation durchzuhalten. Bedenke dabei, dass sich die Depressionen verschlimmern können wenn man sie igonoriert und chronisch über die eigenen Grenzen hinausgeht.
  • Du kannst in eine Klinik, damit du aufgefangen wirst. In der Klinik kannst du dir auch überlegen ob (wenn möglich) es an dieses Arbeitsplatz weitergehen soll oder ob du einen anderen suchst.

Einen neuer Arbeitsplatz in deiner jetztigen Situation zu finden ist nicht realistisch (so wie ich deine Zeilen interpretiere). Darum hast du die Wahl einfach weiter zu machen oder in die Klinik zu gehen.

Es tut mir leide keine geniale Lösung für dein Problem zu haben. Schlussendlich musst du selbst beurteilen (mit deiner Therapeutin zusammen) wie es dir geht und ob ein Klinikaufenthalt sinnvoll ist.

Ich persönlich habe mich jahrelang einfach übergangen und weiter gemacht. Dies klappte auch ganz gut so. Bis die Depression eines Tages verstärkt zurückkam und es ohne Klinik einfach nicht mehr ging. Mein Leben hat sich von da an fundamental verändert. Meine Sichtweise wurde eine andere. Was bringt dir beruflichen Erfolg wenn es dir trotzdem besch*** geht?

Du bist in Therapie. Der Therapeut kennt dich. Ist Fachmann.

Warum sollten wir dir eine Bessere Lösung bieten können?

Gesundheit geht vor. Rede mit dem Therapeuten

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