Was tun die Psychologen bei einer Therapie?

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7 Antworten

Psychologen kann man sich wie Leute vorstellen, die eine Tür zu dir öffnen.

Das mag zunächst bizarr klingen, ist aber recht einfach zu verstehen. Menschen die psychische Probleme durchleiden, können ja eigentlich auch gewöhnliche Gespräche helfen wieder gesund zu werden. Doch wenn sich dieses Problem weit ausgeartet hat, kann das dazu führen, dass diese Menschen nicht mehr einfach so ansprechbar werden, und dass man ihnen nicht mehr einfach so helfen kann.

Genau hier setzen die Psychologen ein. Sie sind quasi dafür da, den Anschluss zu diesem Menschen zu finden, und wieder mit ihm reden zu können. Das gelingt über viele verschiedene Methoden, aber hauptsächlich über den Aufbau von Vertrauen. Dadurch können Sie dann Diagnosen erstellen, und dir anhand dieser Diagnosen weiterhelfen oder dich ggF. an einen Psychiater weiterleiten.

Das ist nur eine Sicht, natürlich haben Psychologen auch andere Aufgaben. Aber ich glaube dass das hierzu am Ehesten passt.

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gar nichts. Ein Psychologe kann nichts tun damit es dir besser geht, das kannst nur du tun. Ein Psychologe kann dich nur darin unterstützen, dass du den Weg findest der dazu führt das es dir besser geht.

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Sie reden und stellen gezielt Fragen. Das wird dann ausgewertet. Solltest du hingehen

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Sie lassen Dich reden und hören Dir zu. Und ab und zu stellen sie Fragen zu dem von Dir Gesagten.

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Es kommt darauf an, was für eine Art Therapie du machst. Z.B. bei Verhaltenstherapien übt ein Psychologe mit dir deine Verhaltensmuster zu verändern. Z.B. nach Panikattacken dich wieder dosiert an Reizen auszusetzen.

Eine Psychoanalyse hingegen basiert auf dem Konzept von "Übertragung und Gegenübertragung". Du sollst dich durch freies Reden gegenüber der neutralen Instanz "Psychologe" dich selbst reflektieren. Ein Psychologe hilft dir somit, dich selbst zu Verändern.

Wie genau Psychotherapie funktioniert ist nicht abschliessend geklärt, was man jedoch feststellen kann ist, dass im EMRI (Gehrinscan) nach einer längeren Therapie organische Aktivitätsveränderungen sichtbar werden.

Hier findest zu übrigens eine übersicht über die verschiedensten Therapieformen: http://www.deprohelp.com/formen-der-psychotherapie-2/

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Wenn sie gut sind, stellen sie die richtigen Fragen.

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Sie hören zu und sind dabei neutral. Sie können auch gezielt Fragen stellen um das Problem einzuschätzen und besser erkennen zu können. Und letzten Endes geben sie einem Rat und helfen dabei, wie man mit bestimmten schwierigen Situationen (im Alltag) umgehen und diese alternativ lösen kann. 

Z.B. wenn jemand ein Aggressionsproblem hat und immer in bestimmten Situationen austickt: dann würde ein Therapeut dann fragen wie die Person sich in dem Moment gefühlt hat, ob das immer in bestimmten Situationen so ist, ob es schon immer so war und würde dann Tipps geben, was die Person in dem Moment machen kann um sich zu beruhigen oder nicht auszuticken.

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