Was tue ich gegen Angst vor Hunden?

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11 Antworten

Hallo, ich bin Hundehalter und das schon lange. Ich Arbeite im Tierschutz mit Hunden und ich Arbeite mit Menschen.

Die meisten Hunde sind leider nicht gut erzogen aber nicht aggressiv. Auch das Anspringen ist per se kein Aggressives Verhalten.

Die meisten Menschen die Angst vor Hunden haben geben bei einer Begegnung mit diesen Tieren die falschen Signale.

Daher passiert genau das was sie nicht wollen, sie wecken die Aufmerksamkeit des Tieres.

Hunde gehören zu unserem Altag dazu und sie erfüllen eine wichtige Soziale Funktion. Man kann ihnen gar nicht aus dem Weg gehen aber man kann lernen mit ihnen Umzugehen.

Es gibt leider zuviele Menschen mit Tut-Nichts-Hunden oder Will-Nur-Spielen-Hunden. Das kenne ich selbst, und ich habe beruflich mit Hunden zu tun. Da habe sogar ich das eine oder andere Mal leichte Bedenken, und manche meiner Patienten werden auch nur mit Maulkorb behandelt - Problem gelöst.

Das hilft Dir natürlich nicht. Aber was ich Dir sagen kann, ist Folgendes:

Es gibt tolle und liebe Leute in manchen Facebook-Gruppen. Dort wäre es vielleicht der einfachste Weg, Kontakte zu schließen, wenn Du wirklich an Deiner Angst arbeiten möchtest. Schildere Deine Ängste in der Gruppe und bitte um Hilfe. Frage, ob jemand sich mit Dir treffen mag. Stelle dabei die Bedingung, dass der Hund seeeehr ruhig und gelassen sein muss und auf keinen Fall bellen, knurren oder Dich anspringen darf.

Vielleicht fängst Du mit einem kleinen, sehr zotteligen Hund an. Das hat mir geholfen - auch ich hatte als Kind Angst vor Hunden, nachdem ein großer Schäferhund mich angesprungen und gebissen hatte, als ich etwa 7 Jahre alt war.

Bei zotteligen, langfelligen Hunden gibt es einen großen Vorteil: Den Niedlichkeitsfaktor. Zumindest war das bei mir so und das hat mir sehr geholfen. Heute behandle ich sogar so genannte "Listenhunde", ohne Angst, ohne Vorurteil, usw.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!

es spielt überhaupt keine rolle ob deine angst gerechtfertigt ist, oder nicht. tatsache ist einfach das du angst hast und dass nicht länger hinnehmen willst. bravo, dass ist schon der erste schritt dich von dieser angst zu distanzieren, indem du dich der nicht weiter auslieferst, sondern etwas dagegen tust. alle gut gemeinten tipps von freunden bringen dir nichts, schon klar, weil sobald ein hund auftaucht nimmt die angst einfach wieder oberhand und du stehst da und hast einfach schiss. ich kann dir aus erfahrung nur raten dir einen trainer, eine trainerin zu suchen, die dass mit dir angehen. ich biete solche solche trainings an, aber leider bin ich in der schweiz und im vorarlberg, von daher nicht grad am weg. aber vielleicht gibt es in deiner gegend auch jemand der dass anbietet. in der regel reichen 4-5 lektionen um das problem in den griff zu bekommen. ich wünsche dir viel glück! www.lernenmithund.ch

ach gott,das thema kenn ich,meistens von personen ausgesprochen die ihre hunde nicht lesen können,die hundesprache nicht verstehen...anspringen heisst anpöbeln u.das ist nicht gleich spielen,genauso wie wen der hund den kamm stellt oder sich laaaangsam klein macht u.anschleicht und plötzlich vorprescht...

die einzige möglichkeit dir die angst zu nehmen,ist das du dich intensiv mit der hundesprache auseinandersetzt,erst in der theorie u.dann in der praxis...cool wäre wen du dich mit einem ruhigen u.souveränen hund anfreunden könntest,einer der sehr klar ist in seiner sprache...

je besser du die hunde lesen kannst umso mehr wird sich deine unsicherheit abbauen...angst entsteht aus unsicherheit,das nicht einschätzen können des gegenüber...du wirst das kennen von mündlichen prüfungen

Liebe " Esisthalbmond". Ich bin selbst seit meiner Kindheit mit Hunden aufgewachsen und habe immer Hunde gehabt. Ich kenne keine Angst vor Hunden höchstens Respekt bei gewissen Hunden, denn ich wurde als Kind auch einmal heftig gebissen. Aus Erfahrung weiss ich aber, dass wenn jemand Angst vor Hunden hat es nichts nützt wenn man sagt, der macht nichts er will nur spielen, denn diese Angst liegt sehr tief verankert, es kann von der Kindheit her kommen vielleicht aber auch aus dem letzten Leben. Es ist wie mit der Höhenangst, das kann man nicht einfach wegstecken. Ich rate Ihnen zu einem sogenannten "Hundeflüsterer - in" zu gehen und mit ihm oder ihr mit ganz lieben ruhigen Hunden daran zu arbeiten, langsam aber stetig, die Angst zu verlieren. Hunderflüsterer, sind Hundtrainer, die auf neue sanfte Art mit den Hunden umgehen ohne Gewalt oder strenge Dressur Hunde zu liebenswürdigen Menschen-Begleitern zu machen. Ich wüsste hier Jemanden, aber das ist in der Schweiz. Aber solche "Hunde-Flüsterer gibt es inzwischen überall. Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der Suche und viel Mut und Geduld für ihr Vorhaben. Viele Grüsse mit  einer zarten Hundefpote Marina 

... ich will nur eines....Freundschaft mit dir.... - (Tiere, Angst, Hund)

Klingt jetzt sicherlich blöd für dich, aber man muss sich seinen Ängsten stellen, ob du das alleine schaffst oder mit professioneller Hilfe kann ich nicht beantworten.

Aber eines ist fakt, der Hund riecht deine Angst, und er merkt deine Unsicherheit. Manchmal hilft ein eigener Hund, nur bevor dieser Schritt gewagt wird frage ich dich einmal gibt es an deinem Wohnort Menschen mit Hund denen du vertraust, und diese Menschen könnten dich in die Hundesprache unterweisen, sodass dein Verhalten sich ändert

Also - ich bin Tierlieb JA aber ich will deine Angst nicht mit "der will nur spielen" herunterspielen.

Diesen Satzt kenne ich selbst und ja auch ich habe manchmal Angst vor Hunden z.B dann wenn ich mit meinen zwei spazieren bin und ein aggresiver Hund, welchen sein Besitzer überhaupt nicht im Griff hat meine Hunde angreift - keine Frage dann hat man Angst!

ABER sowas ist die Ausnahme!

Ich kann mir schwer vorstellen das du schon OFT "angeriffen" worden bist?

Außerdem kann man den meisten Begegnungen ja aus dem Weg gehen oder?

geh vorsichtig zu ihnen und reich ihnen deine Hand nicht von oben, lass sie daran riechen. Mich haben auch schon Hunde gebissen, weil ich tat als wäre jeder Hund mein Freund, geh es langsam an.

Doch: Stelle dich deinen Ängsten (;

Hatte ich früher auch.

Eine Freundin hat sich einen Beagle geholt, der laut der Familie ja super mega brav war. Eines Tages saß ich mit der Freundin draußen auf einer Decke zum Basteln, als der Hund kam und sie in die Rippen biss...

Allerdings kenn ich echt liebenswerte Hunde, weshalb ich nicht mehr pauschalisiere :)

Bei mir reicht es schon, wenn ein Hund frei läuft (nicht angeleint ist) oder bellt. Ich finde es auch sehr unangenehm, wenn manche Hundeliebhaber meinen, ihren Hund überall mit hinnehmen zu müssen.

Ich hab auch Angst vor Hunden, vor allem wenn sie an mir hochspringen. Ich bin (24m). Das lustige ist ich liebe Tiere und Hunde, aber live machen sie mir Angst. Hab aber nicht so viel darüber unternommen oder nachgedacht, weil es jetzt nicht so ein Altagsproblem ist und man Hunden ja eigentlich aus dem Weg gehen kann. 

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