Was trugen die römischen Soldaten im Winter?

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2 Antworten

Die Bekleidung der römischen Soldaten hat sich im Lauf der Zeit etwas geändert. Bei einem Sankt Martins-Fest geht es um die Spätantike.

Standardkleidung war ein Hemd (Tunica). Die Soldaten hatten einen Mantel (Sagum), der aus einem großen Stück rechteckiges Wolltuch bestand. Dazu gab es auch eine kurze Variante (Sagulum). Der heilige Martin hat als Reiter in der kaiserlichen Garde ein Sagum getragen, das ein weißer zweiteiliger Überwurf (im oberen Bereich mit Schaffell gefüttert) war. Die griechische Bezeichnung für ein Sagum war Chlamys (χλαμΰς). Die Teilung des Mantels mit einem Bettler soll im Winter 338/9 n. Chr in Samarobriva (Amiens) geschehen sein.

In der Spätantike wurden etwa knielange Hosen (Bracae) getragen (in langer Form vielleicht auch einmal bis zu den Knöcheln).

An den Füßen trugen die Soldaten in dieser Zeit vor allem geschlossene Schnürstiefel. Es gab auch Socken (Udones). Vielleicht trugen sie auch Gamaschen.

Eine Kopfbedeckung aus der Zeit ist eine flache, zylindrische Fellmütze (Pilleus pannonicus).

Sehr informativ mit viel Text, einigen Abbildungen, Literaturangaben und einem Glossar ist http://www.thorsberg-miniatures.de/de/romecloth.html.

Zu Hosen sind vielleicht auch einige Beiträge bei http://board.flavii.de/viewtopic.php?f=23&t=1689 interessant.

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hosen die unten an den beinen mit einen schmalen lederriemen zugebunden waren. typisch war dieses "legionärsrot" als farbe

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