was taugen digitale fotos vor gericht?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es um das Manipulieren geht, dann kann ich auch jedes andere Foto bearbeiten.
Einscannen, Bearbeiten und wieder Ausbelichten lassen. Wo ist der Unterschied?

eingescannt heisst digitalisiert. hast dann keine negative.

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@koofenix

Ach so! Aber wenn ich ein Negativ haben möchte, kann mir jeder normal ausgestatteter Photoshop eines machen. So wie ein Negativ (oder Dia) auch von einem Papierbild gemacht werden kann.

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@koofenix

Fotos als alleiniger Beweis sind etwas problematisch.
Ein zusätzlicher Zeuge, der die Richtigkeit bestätigt, sind da schon sehr hilfreich.
Es geht ja nicht nur um das Manipulieren, sondern man kann auch sehr "subjektiv" den Kamerablickwinkel einsetzen.

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Die Antwort ist zweigeteilt: Fotos als Beweis werden vor Gericht durchaus anerkannt - die gesamte polizeiliche Dokumentation ist schließlich auch elektronisch. Das Bild muss zweifelsfrei zuzuordnen sein, z.B. durch's Aufnahmedatum und die Zeit. Deshalb achte ich immer darauf, dass dies korrekt eingestellt ist. Wie oben schon gesagt - der Bildbeweis allein genügt oft nicht, es muss der geeignete Zeuge dazu aussagen. Das kann natürlich zuerst der Fotograf selbst sein, auch wenn er "Partei", d.h. Betroffener oder Beschuldigter, ist. Je mehr Umfeld die Bilder zeigen, desto besser: eine Nahaufnahme läßt sich leichter manipuieren, als eine Gesamtaufnahme. Also: das Bild ist oft wichtiger Teil einer Beweiskette, auch das elektronische.

danke erstmal. alle die versucht haben ernsthaft zu antworten haben um die zeit ein DH verdient.den rest schick ich mal ins nirvana. FBS darf aber bleiben, weil`s so schön lustig ist.

Umgangsrecht - Kindeswohlgefährdung - Beweise?

Es geht um Folgendes: Meine Schwester hat einen 4 Jahre alten Sohn. Von dem Vater des Kindes hat sie sich getrennt als der Kleine 8 Monate alt war. Damals war der Vater drogenabhängig, mehrmals gewaltätig meiner Schwester gegenüber und hat auch den Kleinen einmal geschlagen. Als er nach der Trennung seinen Sohn mal alleine über Nacht bei sich hatte, hat er gekifft oder viel Alkohol getrunken. Meine Schwester hat dann beschlossen, dass der Vater das Kind nicht mehr alleine sehen darf. Dies hat sie seitdem konsequent durchgezogen, ihr war jedoch zugleich wichtig, dass der Kleine dennoch Kontakt zu seinem Vater hat. Zur Zeit ist es so, dass der Vater in unregelmäßigen Abständen am Wochenende zu Besuch kommt und alle drei gemeinsam etwas zusammen unternehmen. Der Vater hat immer wieder darauf bestanden, den Kleinen alleine zu sich zu bekommen, meine Schwester hatte jedoch große Sorge um das Wohl des Kindes und hat dies nicht zugelassen. Der Vater sagt nun, er hat aufgehört zu Kiffen. Alkohol trinkt er nach wie vor sehr viel und hat aufgrundessen vor kurzem seinen Führerschein verloren. Bei gemeinsamen Treffen war auch ich hin und wieder dabei und habe den Umgang des Vaters mit seinem Sohn als sehr grob, wenig einfülsam erlebt. Er packt ihn manchmal, hält den Kleinen gegen seinen Willen fest und gibt ihm einen Klaps auf den Po. Jetzt fängt er an den Kleinen zu manipulieren und sagt ihm, "Bald schläfst du mal beim Papa, der hat es hier ganz schön für dich gemacht" obwohl es noch keine Einigung mit der Mutter gibt. Er hat meiner Schwester gesagt, dass er beim Jugendamt war und auf sein Umgangsrecht besteht, demnächst soll dort wohl das erste Gespräch stattfinden. Bevor es jetzt gleich wieder heißt " die armen Väter " und so weiter, was ich hier bisher sehr oft gelesen habe, muss ich gleich sagen, dass es nicht darum geht. Es geht um das Wohl des Kindes!!! Und nicht um irgendwelche Konflikte zwischen den Eltern. Nun meine Frage: Wieviel Gewicht haben die Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind (Drogen, Gewalt etc)? Wenn das Jugendamt oder evtl. Gericht danach fragt, wie der Vater mit dem Kind umgeht, wie kann man beweisen, dass er vor körperlicher und verbaler Gewalt nicht zurückschreckt und diese auch schon bei dem Kind angewendet hat? Vielen Dank fürs Lesen und danke im Voraus für die Antworten!!

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Hallo ihr Lieben, da ich leider auch nach langem Warten im einschlägigen Forum nicht zugelassen werde, ob nun durch Schlurigkeit oder was auch immer sei dahingestellt, nun hier meine Frage:

Mein Freund, ein Uhrenenthusiast im beginnenden Stadium, hat vor kurzem geäußert, dass ihm die Fliegeruhr des Modells Aachen von Laco (B-Typ) sehr gefällt. Nun bin ich gerade auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk, muss aber sagen ein Fan von relativ teuren Geschenken ohne persönlichen Bezug bin ich weniger. Da kam mir erst der Gedanke eine alte Uhr ähnlicher Art zu kaufen, mit neuem Armband auszustatten, reinigen zu lassen etc. Leider bin ich da aber nicht fündig geworden, aber auf diesen Bausatz gestoßen:

http://www.uhrenwerkzeuge24.de/geschenkideen/uhrenbausatz-official-geneva-no-1-pilot.php

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Kürzlich wurde darüber berichtet, daß die Bahn bei Sicherheitskräften nun Körperkameras testen will, um potentielle Gewalttäter abzuschrecken oder anhand der Aufnahmen leichter überführen zu können bzw. Beweismittel bei einer Anzeige zu haben.

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Folgende Situation: Ich bin ausgebildeter Journalist (Foto-Volontariat und anschließender Redakteurs- und Fotografenjob bei einer Tageszeitung) und arbeite inzwischen mit einer halben Stelle als Pressereferent bei einer großen öffentlichen Einrichtung. Neben diesem Hauptjob fotografiere ich - Fotoreportagen, aber auch vereinzelt Familien- und Hochzeitsshootings. Ich schreibe selbstverständlich Rechnungen, bin aber nicht MWST-pflichtig im Sinne von Paragraf 19(1) Ust.-Gesetzt. Ich bleibe also unter den dort angegebenen Summen von 17.500 Euro fürs letzte bzw. 50.000 Euro fürs aktuelle Kalenderjahr - und zwar deutlich. Einen Steuerberater habe ich.

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Stefan

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Einem Bekannten von mir wird zur Last gelegt eine Ampel mit Rotlicht missachtet zu haben. Er wurde von einem Polizisten in Zivil mit deren Privatwagen gestoppt und die Personalien wurden festgestellt. Erst nach mehrmaligen Nachfragen wurde ihm dann der besagte Vorwurf gemacht. Mein Bekannter bekam einen Anhörungsbogen in dem er den Sachverhalt aus seiner Sicht schilderte und den Verstoß nicht zugab.

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Ist ein USB-Stick ein 'rechtlich anerkannter Datenträger' vor Gericht?

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