was taten die frauen für ihre rechte im mittelalter?

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2 Antworten

Im Mittelalter (wenn man also überhaupt gewillt ist, 1000 Jahre über einen Kamm zu scheren) hat sich die Bevölkerung in der Regel (!) in das bestehende System eingefügt. Das hat schließlich das gesamte Leben durchzogen. Wer aus diesem System ausgeschlossen war (beispielsweise in Folge einer Straftat), hatte es noch deutlich schwerer, ein Auskommen zu finden. Für Frauen gilt das umso mehr.

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Wenn du so fragst: Es gab keine feministische Bewegung. 

Aber im Schutz der Klostermauern war eine Argumentation im Sinne der Gleichberechtigung möglich. Im Zweifelsfall beriefen sich Frauen wie Johanna von Orleans auf Visionen. Hildegard von Bingen tat es auch, wenn sie von der "Mutterliebe Gottes" und von Mann und Frau als gleichberechtigten Ebenbildern Gottes sprach und sich damit gegen den ersten Schöpfungsbericht und Paulus Schweigeforderung für Frauen wandte.

Sie wird des öfteren als die erste Frau, die feministisches Gedankengut in die Theologie einbrachte, angeführt. 

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