Was stört viele eigentlich so an den Christen?

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31 Antworten

Ich weiß es auch nicht. Die einzige Erklärung, die mir einfällt, ist die. Die Aufgabe im Christentum, Menschen dazu zu ermutigen, sich mit dem Glauben zu beschäftigen, kommt bei manchen vermutlich so an, als würden sich diejenigen für etwas Besseres halten. Dadurch entsteht eine Abneigung und das ständige Bedürfnis, diese Gruppe zu diffamieren. 

Tatsächlich ist meine eigene Erfahrung, dass der Umgang seitens Gläubiger um ein Vielfaches respektvoller und freundlicher sowie toleranter ist als der von den Atheisten, mit denen ich kommuniziere. (Wenn du dafür wiederum meine Begründung lesen willst, gebe ich dir auf Anfrage den Link). Ich habe noch nie etwas erlebt, was den Hass, der einem regelmäßig entgegengeworfen wird, rechtfertigen würde. Aber vielleicht haben alle anderen diese Erfahrung gemacht...

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strawcherry96 14.04.2016, 17:01

hab zwar nicht die Frage gestellt aber ich würde wohl gerne diesen Link lesen den du da hast 😁 wäre voll nett :)

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KleinerMann234 14.04.2016, 17:32

Ich als Atheist finde es peinlich und unnötig, wie sich andere von "uns" in Online-Foren benehmen. Allerdings kann ich verstehen, warum sie das tun. Ich persönlich will einfach nur in Ruhe gelassen werden mit meinem Nicht-Glauben, leider ist das unmöglich, da man ständig irgendwie damit konfrontiert wird.

Und was einfach nur NERVT, ist dass einige der Christen, bzw das Christentum an sich einige Dinge für sich beansprucht. Ich finde es einfach traurig, dass es Menschen gibt, die denken dass es ohne den christlichen Glauben keine Nächstenliebe geben würde.

Das  und viele weitere, ähnliche Dinge geht einfach auf die Nerven, irgendwann geht dann nunmal die Geduld flöten.

Ich denke Atheisten und Christen sollen einfach aufhören sich gegenseitig mit ihren Meinungen zu nerven, wenn jeder mit sich klarkommt ist doch alles gut.....

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Dovahkiin11 14.04.2016, 17:47
@KleinerMann234

Kommt, Strawcherry^^ Danke für deinen Kommentar

Kleiner, von dem letzten Absatz abgesehen, finde ich deine Antwort sehr vorbildlich. Grundsätzlich teile ich deine Meinung auch. Aber ich finde es durchaus relevant, anderen seinen Lebensweg zu eröffnen, damit dieser evtl auch davon profitieren kann. Aber die Betonung liegt auf eröffnen, und dort vergreifen sich die meisten im Ton. Das Ganze funktioniert nur mit höchstem Respekt, sonst schaltet der andere auf stur. (Darum wird Böhmermann mit seinen Werken bei Erdogan auch nicht viel erreichen...). 

Und wenn der Umgang zwischen beiden funktioniert, können beide profitieren und sogar verschiedene Lebensweisen fusionieren. 

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Maisbaer78 15.04.2016, 09:35
@Dovahkiin11

Böhmermanns Pamphlet sollte nicht Erdogan bloß stellen, sondern die Heuchelei in unserer Regierung, was ja auch funktioniert hat.

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Dovahkiin11 15.04.2016, 15:45
@Maisbaer78

Nein, sie zielte auf Erdogan. An der Regierung hat sie wenig bloßgestellt, der Verstoß gegen das StGB wurde einem Rechtsstaat gemäß an die Gerichte weitergegeben.

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Maisbaer78 16.04.2016, 01:07
@Dovahkiin11

An der Regierung hat sie wenig bloßgestellt

Bitte? Lebst du auf einem anderen Planeten? Erdogan hätte die Möglichkeit Anzeige zu erstatten. Stattdessen gebietet unsere Kanzlerin, dass es dem Rechtsstaat jetzt erlaubt sei, zu ermitteln und ggf. zivilrechtlich anzuzeigen. Böhmermann hat sich im Übrigen recht gekonnt einige Türen offen gelassen die es nicht so leicht machen dürften, Ihn tatsächlich zu belangen.

Die Kanzlerin hat jedoch Ausweglos gezeigt, dass Sie bereit ist jeden Schritt für einen notorischen Menschenrechtsverletzer, Mörder und Unterdrücker, welcher tausende Journalisten verklagt und teilweise Lebenslang hinter Gitter bringt, nur weil Sie nicht in seinem Sinne berichteten. Der mit unserem Geld Bomben auf Kurden wirft, wenn er angeblich den IS bekämpft. Eben jene Kurden, die tatsächlich gegen den IS antreten.  Der erneut Geld von uns Kassiert um Flüchtlinge "abzufangen" und der anstatt diese zu versorgen, deren Rückreise in Ihr syrisches Kriegsgebiet arrangiert.

Was für Dinge sind denn über Saddam Hussein oder den ehem. iranischen "Präsidenten"  Ahmadinedschad verlautbart worden, in schriftlicher wie bildlicher Form, beides zu jener Zeit nach deutschem Empfinden legitime Staatsoberhäupter.

Kein Hahn hat danach gekräht, obwohl zumindest einer der beiden nicht sein eigenes Volk bekriegte.

Deutschland ist käuflich und Böhmermann hat genau das zeigen wollen. Der Inhalt des Gedichtes ist so unerheblich wie banal, wer Böhmis Talkrunden aus dem Radio kennt, weiss, dass dieser sich einer deutlich gehobeneren Ausdrucksweise zu bedienen weis. Ich bin kein Fan von Ihm, aber mit diesem Schritt hat er sich meine Sympatien gesichert.

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kiniro 14.04.2016, 18:17

Siehst du etwa jedem Menschen an seinem Verhalten an, ob er Christ, Moslem, Buddhist oder Atheist ist?

Ich nicht.

Es gibt Menschen, die respektvoll sind und solche, die es eben nicht sind.
Und zwar unabhängig ihres (nicht-)Glaubens.

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Dovahkiin11 14.04.2016, 19:52
@kiniro

Meinst du jetzt mich? Nein, tue ich nicht. Ich beziehe mich auf Erfahrungen, aus denen hervorgeht, welcher Überzeugung die verantwortlichen Personen sind.

Sicher, aber ich habe je nach Überzeugung verschiedene Tendenzen bemerkt. Auch innerhalb des Glaubens. Von Moslems habe ich deutlich mehr unangebrachte Kommentare vernommen als von Christen. Dass die Erfahrung repräsentativ ist, behaupte ich nicht. Aber bisher hat sie sich ausschließlich bestätigt. 

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Also ich für meinen Teil bin ja kein Christ. Allerdings konnte ich bis jetzt in meiner Umgebung keine große Ablehnung gegen Anhänger von Religionen spüren. Hier im Internet sieht das Ganze natürlich anders aus.

Es kommt aber natürlich auch immer auf den Christ an, wie der sich verhält. Ich habe in meinen Kursen auch Schüler die christlich sind. Allerdings wird das nicht an die große Glocke gehängt und meistens glauben sie auch an die Evolution und wissenschaftliche Erkenntnisse. Sie sehen Gott meistens als Wächter, als gute Seele in ihrem Leben aber nicht als non plus ultra wie bei manchen fanatischen Christen. 

Ich denke das macht den Unterschied. Wenn man auch offen für Kritik oder auch Diskussion ist dann wird man als Christ oder was auch immer kein Problem haben. Wenn man aber z.B. gegen Homosexuelle, Abtreibung ist oder andere schwierige Themen dann wird man als Glaubensanhänger schnell anecken. Deswegen sagt man auch oft altmodisch, weil gewisse Sachen sich nun mal in der Gesellschaft etabliert haben und das muss man akzeptieren. 

Man kann zwar zu allem seine Meinung haben aber dabei darf nicht die Freiheit anderer eingeschränkt werden oder versucht werden andere Menschen aufs schärfste zu überzeugen um sie von ihrem "sündhaften" Verhalten abzubringen. Auch wenn es damit einige gut meinen wollen, ist dem nicht zu raten.

Und das es nicht mehr selbstverständlich ist bekennender Christ zu sein ist jedem selbst überlassen. Da kann man sich aufregen wie man will aber ändern wird das nichts. Man wird meistens eher als religiöser Spinner abgetan... Soviel zu dieser Frage.

Das war jetzt alles sehr allgemein aber vielleicht hilft es ja gewisse Sachverhalte besser zu verstehen. ;)

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Ich persönlich argumentiere gegen jede Religion. Genau der Gleiche Vorwurf wie von dir kommt auch immer wieder von Moslems. Es ist mir also egal an welchen Gott jemand glaubt.

Ich finde es in der Tat nicht sonderlich zeitgemäß den Regeln eines ca. 2.000 Jahre alten Buches zu folgen. Das mag damals sinnvoll gewesen sein, heute ist es das nicht mehr. Es ist auch nicht sinnvoll den Regeln eines ca. 1.300 Jahre alten Buches zu folgen, damit hier nicht singulär nur das Christentum betrachtet wird. Dieser Punkt gilt für alle Religionen finde ich.

Als "religiöse Spinner" bezeichne ich nur Leute, die extrem dogmatisch sind und jeden Beweise für z.B. Evolution ausblenden und glauben, dass die Erde vor 6.000 Jahren von Gott aus dem Nichts erschaffen wurde.

"Falsch und verlogen" finde ich die Christen, die sich selbst als solche bezeichnen, aber die Grundwerte des Christentums nicht leben. Wie kann man z.B, Christ sein und bei PEGIDA mitmarschieren und dort christliche, abendländische Traditionen vertreten (zu denen auch die Nächstenliebe zählt) und gleichzeitig gegen Ausländer sein? Das ist doch heuchlerisch. Wenn man sich überlegt wo Jesus gelebt hat, dann gewinnt das eine noch größere Dimension. Wenn Jesus heute leben würde, dann würden viele ihm nicht einmal ihren Stall anbieten, geschweige denn eine Herberge sein. Wir haben es nicht so mit der Aufnahme von Menschen aus dem nahen Osten.

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Die Christen sind immernoch die stärkste religiöse Gemeinschaft in Deutschland und machen nahezu 50% der Bevölkerung aus.

Hier in Bayern ist es leider so, das die Christen sich oft nicht besonders eng an die Ihnen vermittelten Werte halten. Nicht-Christen, alleinerziehende Frauen oder zb. homosexuelle Paare werden vorallem auf den Dörfern geschnitten, schikaniert und ausgegrenzt.

Das kommt vorwiegend von der älteren Generation und dürfte seinen Teil dazu beitragen, dass die christliche Religion an Ansehen verliert.

Zudem ist die Kirche, der sich die meisten Christen zugehörig fühlen, auch Schuld an einer antichristlichen Entwicklung in der Gesellschaft.

Vorallem die katholische Kirche erwirbt in ganz Deutschland in großer Zahl Schulen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen mit Hilfe staatlicher Subventionen, die den vorherigen Betreibern verweigert wurden.

Ist die Kirche einmal Träger einer solchen Institution, bekommt Sie weitere Subventionen, obwohl sie meist nur etwa 3% der Kosten aus eigener Tasche bestreitet. Diese 3% sind der Mindestbeitrag, um den Titel einer "katholischen Einrichtung" behalten zu dürfen.

Nichtchristliche Angestellte müssen dann gemäß dem Kirchenarbeitsrecht ihre Anstellung aufgeben und sich eine andere Arbeitsstelle suchen. Christliche Angestellte müssen mit massiven Lohneinbußen und einer nicht unerheblichen Beschneidung Ihrer Arbeitnehmerrechte rechnen.

Dies wird von der Kirchengemeinde stillschweigend akzeptiert, ohne dass sich je Widerstand in größerem Umfang geregt hätte. Natürlich färbt auch das
negativ auf das  Image der Christen im Allgemeinen ab.

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Vorab: Ich bin konfessionslos und sehe mich als Ignostiker.

Das hindert mich aber nicht daran, jedem seine (Nicht)Glauben zuzugestehen. Ich habe keine Probleme damit, dass es Menschen gibt, die an einen bestimmten Gott glauben und dass Glaube ihnen Wegbegleiter und in schlimmen Situationen auch Trostspender ist.

Ebenso ist es für mich legitim, wenn Atheisten von der Nichtexistenz Gottes überzeugt sind.

Es ist einfach eine Frage der Toleranz, beiden Seiten eine Daseinsberechtigung zu geben - zumindest für mich ist das so.

Wer Christen beschimpft ist vermutlich ein verbiesterter Atheist. In meinen Augen leben Atheisten auch eine Art Glauben (sie glauben eben nicht an Gott), denn sie können die Nichtexistenz auch nur nicht beweisen.

Eigentlich fehlt ein neuer Lessing, der eine neue Version von "Nathan der Weise" schreibt, eine Version zugeschnitten auf die heutige Zeit, den Atheismus einbindend.

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Was bedeutet es für dich, bekennender Christ zu sein?

Mich persönlich stören alle Religionen, deren Gläubigen meinen sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen zu müssen, indem sie andere zwingen wollen, sich an ihre Glaubens- und Moralvorstellungen halten zu müssen!

Und neben dem Islam fällt das Christentum nun mal auch besonders damit auf.

Die Themen Abtreibung, Sex vor der Ehe, Sex aus Spaß (Verhütung), offene Beziehungen, Homosexualität, usw. sind alles Dinge in die sich kein anderer Mensch einzumischen hat.

Ich bin der Meinung, jeder Mensch hat das Recht zu tun und zu glauben was er will, wenn dadurch niemand anderer geschädigt wird.

Christen sollen von mir aus gerne glauben, dass andere Menschen für das was sie tun in die Hölle kommen, das ist ihr gutes Recht, aber sie haben kein Recht sich in den Glauben oder Unglauben anderer einzumischen, genauso wenig wie Gläubige jeder anderen Religion.

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An den Lehren von Jesus stört sich mit Sicherheit niemand.Seine Lehren sind ein Ausdruck höchster Nächstenliebe und geben Kraft.

Woran sich Menschen stören ist:

- Fanatismus ohne Liebe

-Heuchelei und Doppelmoral

-Elitedenken und extreme Dogmen

-Menschen Angst machen und manipulieren statt die Ehrfurcht vor Gott und dem Leben zu lehren

-Hass oder Spott gegenüber anderen Religionen oder anderen Christen gegenüber

-Menschen ausgrenzen und verdammen

- Verbote einmal(als Gottes Wort) predigen und ein paar Jahre später wieder als ungültig bezeichnen

-Äußerlichkeiten zählen statt der Mensch mit seinem individuellen Charakter

-Fanatische Predigen und Höllenangst machen und bestimmen wer in die Verdammnis kommt

Sogar unter Evangelikalen gibt es keine Solidarität.

Da werden auch die einen gegeneinander ausgespielt-weil sie "zu milde" sind..

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Die Frage ist berechtigt, da die entsprechenden Leute in aller Regel gegenüber Vertretern anderer Religionen wesentlich nachsichtiger sind, selbst wenn diese ein Wertesystem vertreten, das von diesen Personen eigentlich rundweg abgelehnt wird.

Eine Erklärung könnte die Beobachtung sein, daß jemand, der mit einer früheren Überzeugung gebrochen hat, diese in Folge dann oft mit nicht nachvollziehbarer Härte verfolgt.

Möglicherweise ist die ablehnende Haltung aber auch Ausdruck eines unterschwelligen schlechten Gewissens wegen der Abkehr von einer einstigen christlichen Erziehung.

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Also ich kann da nur aus meiner Warte sprechen.

Ich habe wenig Probleme mit Christen ansich. Wo ich fuchsig werde ist, wenn die Leutchen versuchen mich zu diskreditieren, weil ich nicht ihren Glauben teile ("Satanist" war bisher z.B. ganz witzig, wobei "Ignorant" eher das Evergreen darstellt).

Ebenso springe ich schnell mal drauf an, wenn jmd. versucht Gott mit Wahrscheinlichkeit zu begründen oder mit Wissenslücken.

Persönlich habe ich allerdings keine Probleme mit Gründen wie "Es gibt mir Sicherheit", "Es gibt mir Rückhalt", "Ich glaube an ein Leben nach dem Tod". Im Endeffekt also zu ziemlich alles was nicht versucht Glauben auf logischer Basis zu begründen.

Beleidigungen ansich, egal von welcher Seite, sehe ich als Eingeständnis, dass man keine Argumente/keine Ahnung hat. Ich bevorzuge lieber eine Mischung aus Humor und Rückzug, wenn man merkt, dass die Diskussion sinnlos ist.

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Kritik gibt es auf unterschiedlichem Niveau - und richtet sich nicht immer auf das selbe.

  • Christentum steht für viele für Religion überhaupt, das heißt wir sind angewiesen auf den ganz anderen, wir brauchen Gott.
  • für manche meint Christentum einfach etwas Irreales: Manche Christen unterstützen leide diese Meinung und es wird fälschlich die Meinung vertreten, es gibt einen Gegensatz zwischen Vernunft und Wissenschaft auf der einen Seite und Christentum un Aberglaube auf der anderen Seite.
  • Christentum hat eine Geschichte - und zwar eine Geschichte, die auch blutig gewesen ist. Wer Stoff zum Kritisieren suchen möchte, findet reichlich.
  • Christentum meint, dass wir unser Glück nicht machen können, sondern uns von Gott beschenken lassen dürfen. Dass geht manchen gegen den Strich!
  • Christentum nimmt Stellung: Es ist Christen nicht egal, wie die Welt gestaltet ist. Das ruft naturgemäß auch Kritik hervor. 

Ich denke, wichtig ist zu sehen, dass manche Kritik berechtigt ist. Oft beruht Kritik auf mangelndem Wissen - da können wir informieren. Manchmal ist Kritik auch ein Schutz, weil sich Menschen nicht mit Jesus und seiner befreienden Botschaft auseinandersetzen möchten. Immer sollen Christen freundlich auf Kritik reagieren und auch wenn bestimmte Positionen abgelehnt werden - Kritiker werden nicht einfach abgelehnt.

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Verjigorm 15.04.2016, 11:09

Stellung nimmt doch so gut wie jeder... Nur haben die Christen absolut nicht immer Recht, propagieren dies aber gern. Ich finde die Welt so schon widerwärtig genug, aber vor einer rein christlichen Welt schauderts sogar mich noch ganz erheblich...

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Eselspur 15.04.2016, 15:13
@Verjigorm

Stellung nimmt mit Sicherheit nicht so gut wie jeder. Üblicherweise wird unangenehmen Themen ausgewichen. Kirchen und christliche Gemeinschaften wenden sich konkret den Bereichen zu, die vielen unangenehm sind und antworten mit Hospizen im Bereich des Ende des Lebens, mit Hilfsprojekten im Bereich unserer angeblichen Überforderung durch Asylsuchende u.s.w. - Also um mit deiner Sprache zu sprechen: Christen finden sich nicht mit der Widerwärtigkeit unserer Welt ab, sondern sie tun was dagegen.

Natürlich haben wir nicht immer recht - dass das aber "propagiert" wird, ist mir neu. 

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jovetodimama 15.04.2016, 15:20
@Verjigorm

Genau das würde mich interessieren: Wie stellst Du Dir eine rein christliche Welt vor, dass es Dich vor ihr ganz erheblich schaudert? Wie, glaubst Du, wäre so eine Welt? Welche Gesetze, welche Strafen würden gelten? Was gäbe es widerwärtiges, das es so jetzt noch nicht gibt?

Die christliche Welt, wie ich sie mir vorstelle, hätte so gar nichts mit dem zu tun, was man so landläufig und vielfach zu Recht mit dem Christentum bzw. den Christen verknüpft. Ich könnte weinen vor Sehnsucht nach dieser Welt meiner Träume und weiß doch gleichzeitig, dass auch ich mich noch lange nicht so verhalte, wie es in dieser Welt allgemein üblich wäre...

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je nun, wenn einen was an den Christen stört, dann sollte man doch besser DEN fragen, der sich so äussert, oder?

Andererseits gibt es schon auch Religionskritik  auf etwas höherem Niveau als blosses "sich gestört fühlen". In so einem Fall, wenn man jetzt selber gläubig wäre, und jemand bringt sachlich begründete Kritik vor und pöbelt nicht bloss, dann sollte man sich schlauerweise das durchaus mal durch den Kopf gehn lassen.

Jede Religion ist ne menschliche Institution, und KEIN Menschenwerk ist erhaben über alle Kritik. Kann ziemlich gut sein, dass einer Reihe Leute, die nicht einfach bloss gehässig sind, sondern intelligente Vorbehalte haben, nicht so sehr der Glauben, sondern die Früchte des Glaubens missfallen. Und dann sollte doch der Gläubige sich nicht rausreden, sondern sehr demütig in sich gehen und Gewissenserforschung machen, ob da was dran ist an der Kritik und was er ändern sollte, nicht wahr?

Das gilt übrigens für Moslems nicht weniger als für Christen.

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Rosenblad 14.04.2016, 19:05

Deine Aussagen gelten fast für alle Religionen - auch manchen Buddhisten, wenn ich mir die Repressionen gegen die Rohingya anschaue. Vielleicht kann man noch die Jainisten ausnehmen und indigene Völker- da bei letzteren der Begriff und noch mehr die Praxis von Religion eine existentielle Gemeinschaftsbedeutung zugeschrieben bekommen muss.

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Das sind Leute, die selber an nichts glauben und dann meinen, alle anderen müssten genau so sein oder schlimmer noch als dumm abzustempeln. 

Die können sich nicht vorstellen, dass es Sinn macht an Gott zu glauben, da ja alles rational erklärbar ist. 

Ich würde mich nicht als Christ bezeichnen, aber ich finde es schön, an etwas glauben zu können. Man sollte jedem seinem Glauben lassen, oder das wenigstens respektieren. 

Du musst dich vor solchen Leuten nicht rechtfertigen. 

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Maisbaer78 15.04.2016, 09:38

Du musst dich vor solchen Leuten nicht rechtfertigen. 

Das gilt im Umkehrschluss aber auch für Atheisten und Andersgläubige. Gerade hier im Forum haben sich auch Christen aller Konfessionen nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn Sie Ihre Auslegung von Toleranz und Respekt dargelegt haben.

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Die Christen und auch andere Glaubensgenossen stören mich ganz und gar nicht, sie agieren ja auch eher unscheinbar im Stillen. 

Da fallen die Muslime durch ihre teils rückständigen mittelalterlichen Ansichten wesentlich ungemütlicher auf.

Was mich aber allgemein etwas stört, egal bei welcher Glaubensform; 
ist der blinde Glaube  ohne Logik, ohne Sinn, ohne ein winzig kleines Hinterfragen, einfach weil es da vor längst vergangener Zeit einmal von einem Menschen (mit einer Intelligenz von damals) aufgeschrieben wurde. 

Die Autoren der heiligen Schrift, machen es sich natürlich auch sehr einfach.

Sure 2:2: „Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, geoffenbart als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“

 Sie versetzten mit solchen Aussagen, verängstigte Gläubige in Angst und Schrecken nur schon daran zu denken,,... geschweige den daran zu zweifeln. So werden dann die schönsten Kindermärchen zur wortwörtlichen Wahrheit katapultiert. Adam & Eva, sprechende Schlange, Arche Noah mit all den wunderbaren Tiergeschichten, Jungfrauengeburt bis hin zu Jungfrauen im Paradies, Naiv wie ein kleines Kind wird alles bedenkenlos verputzt.

Mein Tipp; Gehirn einschalten, ...dann wird alles gut.
Ansonsten gibts nix zu meckern  :-)


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comhb3mpqy 17.04.2016, 19:24

meiner Meinung nach ist die Bibel kein Märchen. Wenn man Gründe/Argumente haben möchte, warum ich an Gott glaube, dann kann man mal auf mein Profil gehen und bei den hilfreichen Antworten vorbeischauen. Ob Sie das machen, das ist Ihre Sache.

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du hast sicherlich schon gemerkt, dass wenn eine organisation eine krise hat, dass dann alles in diesem zusammenhang runter gemacht wird - ich nenne nur zwei beispiele "ADAC" und "VOLKSWAGEN" - alles was die derzeit tun, wird ins Lächerliche gezogen.

Genau das selbe passiert, wenn in den Medien "Christentum", "Katholiken" oder ähnliche Begriffe vor kommen, denn gerade bei den Katholiken gibt es eben beträchtliche Skandale - man denke nur an die Geistigen, die Jungen vergewaltigt haben sollen oder an Sprüche des vorigen Papstes, das Kondome Sünde seien usw. usw.

Die meisten Katholiken halten allerdings von den Sprüchen Ihrer geistigen Führer wenig und führen einen individuellen Glauben durch, der an das Christentum angelehnt ist.

Ich selbst vor vielen vielen Jahren (lang ist's her) ein Jahr stark gläubig und habe mich ebenfalls damals am Christentum orientiert.

Schon damals fand ich es sehr peinlich, wenn dann andere Christen z.B. im Schulunterricht hatte ich ein christliches Mädchen, aufgrund Ihres Glaubens die Evolution abstritten - ich meine Dinosaurier gab es nun mal. Das abzustreiten macht keinen Sinn. Das dann Leute kommen uns sich über solche Haltungen lustig machen, die auf veraltete Ansichten im Christentum beruhen, dann werden Witze wohl erlaubt sein.

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Sie werden als "rückständig" und "längst nicht mehr zeitgemäßen Regeln
anhaftend" verurteilt, als "religiöse Spinner" verlacht oder als "falsch
und verlogen" oder "ungerecht" beschimpft.

Solche Aussagen lehne ich ab. Das ist keine gute Gesprächskultur.

Es herrscht Religionsfreiheit. Das beinhaltet auch, dass sich jeder Mensch von aller Religion fern halten darf, wenn er das möchte. Einige FundamentalistInnen ( auch christliche ) wollen diese Freiheit aber erheblich einschränken.

Ausgehend vom Absolutheitsanspruch ihres Gottes und ihrer Schrift, verlangen sie auch von jenen Menschen die nicht ihrem Glauben angehören, sich an ihre "Gesetze" ( = Dogmen ) zu halten. Diese religiösen Gesetze sind zum Teil tatsächlich veraltet. Auch sind große Teile religiöser Lehren schon lange von der exakten Wissenschaft widerlegt oder weit genauer beschrieben.

Um es nochmal klar zu machen:
Es darf jeder Mensch so leben wie er möchte, auch wenn das nach 2.000 Jahre alten regeln ist, so lange ich nicht dazu gezwungen oder gedrängt werde.

Des weiteren sehe ich es sehr problematisch und erhöhten Diskussionsbedarf, wenn religiöse Vorschriften gegen das geltende Gesetz oder gar gegen das Menschenrecht stehen. Hier meine ich, hat sich die Religion immer unter zu ordnen.

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Garfield0001 14.04.2016, 16:58

welche Teile der religiösen Lehre ist wissenschaftlich widerlegt?

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Chaoist 14.04.2016, 17:20
@Garfield0001
  • Das geozentrische Weltbild. Es war die Wissenschaft, die zu der Erkenntnis führte, dass die Erde um die Sonne kreist, nicht umgekehrt.
  • Die Schöpfung - im Speziellen die Schöpfung des Menschen. Aus dieser Geschichte leiten nicht wenige Gläubige ab, dass die Frau sich dem Mann unter zu ordnen hat, da sie ja aus seiner Rippe geschaffen wurde. Die Evolutionstheorie ermöglicht hier eine gesellschaftliche Gleichstellung.
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scatha 16.04.2016, 11:10
@Chaoist

...wobei man bedenken muß, daß Mythologie (und genau das ist der biblische Schöpfungsbericht) sich nicht so sehr auf physische Gegebenheiten fokussiert sondern eher eine Symbolik ist um geistige Welten zu beschreiben. Stichwort: Archetypen

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Chaoist 16.04.2016, 11:24
@scatha

Das ist eine sehr interessante Sichtweise, die aber viele nicht teilen. Sie nehmen es wörtlich, bzw. so wie es in das Weltbild Gruppenführung passt.

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scatha 16.04.2016, 22:33
@Chaoist

"Gruppenführung" - also wenn ein Weltbild politischen Zwecken dient, kann es mit der Wahrheitssuche nicht weit her sein.

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Chaoist 16.04.2016, 22:46
@scatha

Unter Umständen hast du da recht. Das wollte ich aber eigentlich nicht unterstellen. Wie soll ich sonnst allgemein die "Oberste Position einer Religiösen Strömung" beschreiben.

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scatha 17.04.2016, 14:50
@Chaoist

Ich vermute, die braucht man sogar, damit alle Mitglieder einer Gemeinschaft ein gemeinsames begriffliches System haben, so daß sich ein Gruppengeist bilden kann. Wahrscheinlich gehört auch ein gewisser Glaube dazu, daß dieses Archetypische Symbolsystem/Weltbild/ diese Mythen oder wie man es sonst nennen mag, wahr ist, wenn ein Mitglied diesem Gruppengeist zugehören soll. Dieser Ansatz ist ein völlig anderer, als der Wissenschaftliche. Das hat auch nichts damit zu tun, daß es hier um "feinstoffliche" Zusammenhänge geht und in der Physik um "grobstoffliche" - denn es gibt auch bei der Beschreibung feinstofflicher Welten eine wissenschaftliche Methode. Wer einen Gläubigen verlacht, versteht diesen Unterschied nicht, und ist wahrscheinlich selber gläubig, nur innerhalb eines anderen Weltbildes- ohne aber sich dessen bewußt zu sein.

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comhb3mpqy 17.04.2016, 19:08
@Chaoist

man kann sich ja mal mit den Meinungen der Kirchen beschäftigen, was diese zur Evolutionstheorie sagen. Man kann Glauben und Wissenschaft miteinander verbinden. Es gibt auch Menschen, die sich mit der Evolutionstheorie beruflich beschäftigen und an Gott glauben.

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eigendlich nichts,soll jeder machen wie er will,solang er mich nicht bekehren will.bin schon lang ausgetreten und fühl mich frei und hab keinen mehr der mir ein schlechtes gewissen einreden will da ich das und jenes nicht mache.bin mal sehr gut kath.erzogen worden mit viel druck und zwang durch bescheuerte eltern die den mist geglaubt haben

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Nicht alle Christen gehen mit ihrem Glauben auf gleiche Art um. Was sicherlich störend ist, wenn jemand mit missionarischem Eifer sein Weltbild anderen versucht aufzudrücken und so tut als ob sein Glauben der einzig selig machende wäre, während alle anderen Ungläubige und dem Satan verfallen sind. Solche Leute gibt es übrigens in jeder politischen, religiösen und philosophischen Glaubensrichtung.
Deswegen ist der Glaube an sich nicht schlecht. Ebenso schlimm sind übrigens selbsternannte "Realisten", die meinen, die physische Materie wäre das einzige das existiert und alles was irgendwie auf Geist und Seele hindeutet, versuchen, niederzumachen.

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Garfield0001 14.04.2016, 16:57

was meinst du, als was ich schon betitelt wurde obwohl ich nur meine Sichtweise dargelegt habe (kein "ihr kommt alle in die Hölle " oder so)! finde ich traurig

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jovetodimama 15.04.2016, 10:46
@Garfield0001

Hast Du Lust, Garfield0001, einmal ein paar solcher Wortwechsel, so wie sie stattgefunden haben, hier zu posten? Ich würde sehr gerne lesen, was Du da schon erlebt hast.

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Etter 15.04.2016, 14:31
@jovetodimama

Ich brechs mal herunter:

Was das missionarisch, religiöse "Ungläubiger", "Satanist", "Du brennst in der Hölle" ist, ist das missionarisch, atheistische "Ignorant", "Idiot", "Träumer".

Das wären zumindest die mir bekannten Aussagen.

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scatha 16.04.2016, 11:07
@jovetodimama

Du brauchst eigentlich nur hier bei GF in der religiös-philosophisch-esoterischen Ecke zu stöbern, da findest Du eine ganze Menge hitziger Debatten.

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scatha 16.04.2016, 11:11
@scatha

...Ach, ich sehe gerade, diese Frage hier ist auch schon in ebendiesem Stadium :p

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Christentum gibts auf vielen Ebenen, daher muß man differenziert antworten.

Dieser antike Glauben ist, wenn man ihn historisch/naturwissenschaftlich untersucht, ein blamables Konglomerat aus hunderttausenden Widersprüchen. Ein geschichtlich gewachsener Unfug aus völlig unwissenschaftlichen Zeiten, den man nun nicht mehr sanieren kann und einreißen müßte.

Insofern tun mir Leute, die heute noch tief volksgläubig sind, vor allem LEID, weil sie völlig unnötig in Angst vor Höllenstrafen leben und Dinge versäumen, die das Leben schön machen.

Ansonsten habe ich durchaus Sympathien für Leute, die ein stilles, für andere unschädliches Christentum führen.

Etwas ganz anders sind fanatisierte Propagandisten und Fundamentalisten, die es auch im Christentum gibt. Die machen z.B. hartnäckig die Internet-Foren unsicher, reden dauernd den Leuten Höllenangst ein und versuchen sie, zu Bußübungen zu bekehren.

Verheerend wirkt das verweltlichte Politiker-Christentum, das z.B. Merkel praktiziert. Sie leitet aus angeblichen Jesusworten ("Nächtenliebe") ein Recht bzw. eine Pflicht ab, daß wir Deutsche für die ganze Welt sorgen müssen. So war das niemals im Christentum gemeint. Der Jesus (ein Wanderprediger, KEIN GOTT) verlangte damals, daß man "in der Gemeinde", in Galiläa milde Gaben für Bettler geben solle - vor allem meinte er sich selbst und seine Jüngertruppe damit. Nie aber forderte er, ganze Völkerschaften ins Land zu rufen und bis Grabstein durchzuversorgen.

Wieder was ganz anderes ist der Klerus an sich, der längst weiß, was für ein abwegiges Zeug er den Leuten verkauft. Er hat es über die Jahrhunderte bestens verstanden, sich mit dem Staat zu vernetzen Milliardenvermögen aufzuhäufen und sichere hohe Einkommen über ihn zu erzielen. All das ist nicht mehr zu rechtfertigen und müßte weg. Man könnte noch bücherweise darüber schreiben aber für hier soll es genug sein.

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comhb3mpqy 17.04.2016, 19:01

warum ist die Angst vor der Hölle ihrer Meinung nach unnötig?

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JustNature 17.04.2016, 19:10
@comhb3mpqy

Weil die Hölle eine Drohkonstruktion aus dem Irrenhaus ist.

Eine Hölle, so wie sie althergebracht als Schreckgespenst verkündet wird (ewige Feuersqualen) ist naturwissenschaftlich ein Absurdum und auch logisch völlig unmöglich. Schmerz empfinden kann nur ein lebender menschlicher Körper und nicht eine ihm angedichtete "feinstoffliche Seele".

Irrenhäusig ist auch die Gedankenkonstruktion, daß es einen unendlich liebenden Gott gäbe, der seine Geschöpfe für oft nichtige Dinge (z.B. hat mal ein Fluchschimpfwort ausgesprochen oder war mit einer Prostituierten im Bett....) auf ewige Zeiten im Feuer rösten läßt. Ohne daß dies irgendeinen Sinn hätte...

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comhb3mpqy 17.04.2016, 23:03
@JustNature

ich kenne Gründe/Argumente, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Man kann im Internet ja mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen oder "Mädchen begegnet Jesus" (ohne Anführungszeichen). Auch wenn es hier, zumindest beim zweiten,denke ich mehr um den Himmel geht.

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JustNature 17.04.2016, 23:31
@comhb3mpqy

Ich bin kein Schüler. Und ich kann nicht jedem einzeln das riesige Wissensgebiet auseinandersetzen. Ende.

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danhof 18.04.2016, 15:08

Ein grober Kategorienfehler, an den Glauben und die Bibel naturwissenschaftliche Maßstäbe anzulegen.

Und die eigenen Interpretationen und Schlussfolgerungen sind auch ein bisschen gewagt. Beispiel: 2 Milliarden Christen auf der Welt sind davon überzeugt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Sie schreiben, er war nur ein Wanderprediger.

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JustNature 18.04.2016, 15:20
@danhof

Verwirrbeitrag von "danhof", den man sich hätte sparen sollen.

Selbstverständlich darf an alles, von dem behauptet wird, daß es existiert, naturwissenschaftlicher Maßstab angelegt werden. Denn es wird ja von den Glaubenwahnführern auch erwartet, daß Menschen im Hier und Jetzt den abstrusen Vorschriften gehorchen.

Weiterhin sind mit Sicherheit nicht 2 Milliarden Menschen von Jesus und "Gottessohnschaft" "überzeugt".

Die meisten lassen die Glaubenssosse resignierend über sich ergehen mit der Einstellung "das kapiere ich eh nie, aber wenn ich nicht opponiere, habe ich meine Ruhe". Im Übrigen ist Religion eine Massenpsychose - da reichen selbst 2 Milliarden Leute als Tatsachenbeweis nicht aus.

Jesus war selbstverständlich nur ein Wanderprediger und hat niemals beansprucht, "Gott zu sein". Das läßt sich selbst aus der erschreckend verfälschten Bibel heute noch belegen.

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Viele atheistische Personen sind eben fest davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt, und dass den gläubigen doch die Augen geöffnet werden müssten: "Wieso glauben die an so einen Quatsch?".

Leider haben diese Personen einfach nicht den nötigen Respekt um zu sehen, dass ihre gehässige Art einfach unangebracht ist. - Sie können gerne ihre Meinung haben, aber es ist nicht immer sinnvoll diese radikal und hässlich zum ausdruck zu bringen.

Solange mich eine Religion nicht negativ beeinflusst, akzeptiere ich diese Religion, auch wenn ich nicht deren Überzeugungen teile. Zumal ich auch indirekt davon profitiere (Feiertage).

Schön dass du glauben kannst, ich kann es nicht. Aber das ist auch gut so, dass sowohl du als auch ich hier frei entscheiden können.

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randomhuman 14.04.2016, 18:13

Aber ist es nicht in gleichem Maße umgekehrt. Viele Christen wollen Atheisten die Augen öffnen. Jeder versucht doch irgendwie sich zu rechtfertigen und zu beweisen was besser ist oder nicht? Ob das nun gut ist lasse ich jetzt mal offen.

Respekt, Anstand und ein fairer Umgangston ist immer wichtig aber manche Themen erhitzen nun mal die Gemüter. Besonders wenn es einen emotional betrifft. Aber an sich stimme ich mit ihren Aussagen überein.

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KnusperPudding 14.04.2016, 18:55
@randomhuman

Aber ist es nicht in gleichem Maße umgekehrt. Viele Christen wollen Atheisten die Augen öffnen

Diese Aussage würde ich mit jain kommentieren. Ich nur extrem wenige Christen kennen gelernt, die mich überzeugen wollten. Die meisten haben mich respektiert, und ich sie. War ein prima auskommen. Das waren jedenfalls meine Erfahrungen, vielleicht hast du andere gemacht.

Dass ab und zu mal ein Thema eine offene Wunde anspricht, so ist das nun mal. Ich verstehe absolut die Ansicht. 

Danke für deinen Kommentar.

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randomhuman 15.04.2016, 14:44
@KnusperPudding

Das stimmt natürlich. Ich sollte sagen einige wenige Christen. Da hast du absolut Recht. Persönlich hatte ich noch nie Probleme mit Christen, nur im Internet eben. 

Ich danke ebenfalls. ;)

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keineideekeinei 15.04.2016, 10:20

Solange mich eine Religion nicht negativ beeinflusst

ich sag nur homoehe

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KnusperPudding 15.04.2016, 10:27
@keineideekeinei

Auch wenn ich nicht schwul bin, bin ich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Kein Thema. Aber beeinflusst mich das jetzt wirklich negativ?

Ein Homosexueller der nicht heiraten darf, bekommt diverse Steuerprivilegien nicht, die bei einem Hetero Paar dazu gedacht sind um eine Familie mit Kindern zu gründen und zu finanzieren. - Was ich wiederum für ein plausibles Argument halte, was ich den Gegnern zuschreibe. - Allerdings ist das eher ein Ärgernis, als dass mich das wirklich negativ beeinflusst. Das würde ich höchstens als herumheulen betiteln. 

Mir schon klar, dass vor allem bei Geld die Schreie groß sind. 

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keineideekeinei 15.04.2016, 10:48
@KnusperPudding

es geht nicht um geld... im gegenteil, homosexuelle können genauso gut kinder bekommen wie heterosexuelle

es geht um gleichberechtigung

es gibt nunmal ein paar zeilen in der bibel (an die sich nunmal viele christen halten) in denen was gegen homosexualität gesagt wird

das nenne ich nunmal negativen einfluss von religion

oder denkst du echt das wenn wir ne linke partei an der spitze hätten, es hier immernoch keine homoehe gäbe?

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KnusperPudding 15.04.2016, 11:02
@keineideekeinei

homosexuelle können genauso gut kinder bekommen wie heterosexuelle

Aber nicht als Gemeinschaft. Höchstens mit Fremdbefruchtung oder Adoption.

es gibt nunmal ein paar zeilen in der bibel (an die sich nunmal viele christen halten) in denen was gegen homosexualität gesagt wird

Ja, aber die Kirche "lernt dazu". Immerhin gibt es schon lange keine Hexenverbrennungen mehr, und selbst der Papst sagt:

"Wenn jemand schwul ist, wer bin ich, über ihn zu urteilen?"

Ich hoffe wir reden im übrigen von der Standesamtlichen Ehe, nicht von der Kirchlichen.

Wie gesagt: Ich bin nicht gegen eine Homoehe, aber ich verstehe die aktuellen Gründe, warum man sich dagegen weigert.

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Verjigorm 15.04.2016, 11:21
@KnusperPudding

Das ganze Geschiss um die Homoehe (die ich im Übrigen befürworte) wäre nicht, hätten die Kirchen die Ehe nicht institutionalisiert...

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KnusperPudding 15.04.2016, 11:25
@Verjigorm

Ja, das stimmt allerdings. Jedoch finde ich das positiv, wenn ich an andere Länder mit anderen Religionen denke, bei denen die Hochzeit mit Kindern gang und gebe ist. 

Da kommt's mir einfach hoch. Bin ich froh dass es bei der Kirchlichen Angelegenheit eigentlich nur ein paar Euros geht.

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Was stört mich und die Welt an Christen:

1.) Sie stellen Behauptungen auf ohne diese zu beweisen und verlangen das man diese Behauptungen bedinungslos glaubt. z.B.:

"Es gibt Gott"

"Es gibt den Himmel"

"Es gab Jesus"

2.) Sie richten ihre Leben nach einem Buch das in der Bronzezeit verfasst wurde und verlangen dass man dasselbe tut, liefern jedoch keinerlei Beweise für die Richtigkeit der Aussagen dieses Buches.

3.) Sie propagieren ihre Glaubensvorstellung mit Angst (Hölle) und hängen den Menschen eine Karotte vor die Nase (Himmel) ohne jedoch zu beweisen dass es derartiges gibt.

4.) Sie mischen sich aktiv mit ihrem Glauben in politische und ethische Fragen ein und verlangen dass man Gesetze so ändert, dass sie ihren Vorstellungen entsprechen mit der einzigen Begründung es sei der Wille ihres Gottes. Wieder bar jeglicher Beweise.

5.) Sie meinen ihr Glaube sei der einzig richtige ohne dies zu untermauern.

6.) Sie propagieren polarisierendes Denken und reden den Menschen ein es gäbe so etwas wie "gut" und "böse"

7.) Sie verschließen sich wissenschaftlichen Erkenntnissen oder stellen diese ohne jegliche Gegenbeweise in Frage.

8.) Sie erlauben keinerlei Kritik an ihrem Glauben, ihrer Religion oder ihrer Art zu leben, nehmen sich aber das Recht alle anderen wegen genau dieser Punkte zu kritisieren.

9.) Sie sind nicht bereit die Verbrechen ihrer Religion einzusehen, verurteilen aber andere (Religionen) aufs schärfste wegen ihrer Vergehen.

10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.

Es sei dazugesagt dass diese Punkte NICHT auf alle Christen zutreffen. Man kann Menschen nicht über einen Kamm scheren, wie es so schön heißt.

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Hamburger02 14.04.2016, 16:55

Da hast du mir einiges an Schreiberei erspart, das wären auch meine Argumente gewesen.

Solange mich Christen in Ruhe lassen und ihren Glauben als Privatsache betreiben, würde mich das überhaupt nicht stören. Davon sind wir aber noch weit entfernt und die Christen versuchen sich über ihre Organisationen nach wie vor, ins Leben andere Menschen einzumischen, wenn z.B. die Kirche Gesetze nach Ihren Maßstäben fordern, die aber für alle und nicht nur für Christen gelten sollen. 

Außerdem bestehen die Christen, z.B, die RKK nach wie vor darauf, ihre Privilegien zu behalten, was bedeutet, dass die Kirchen auch von den Steuergeldern von Atheisten finanziert werden. 

Dann stört mich noch enorm die Heuchelei und Bigotterei. Die RKK ist z.B. die reichste Organisation in Deutschland mit einem ungeheuer großen Besitz, der zudem oft auf recht zweifelhafte Art in den Besitz der Kirche gekommen ist. Wenn es aber um Entschädigungen für Missbrauchsopfer geht, rücken sie kein Geld oder nur widerwillig welches unter Druck raus. Sie predigen Wasser und trinken Wein. 

Persönlich empfinde ich es auch als Beleidigung meines Verstandes, wenn die Märchen der Bibel als absolute Wahrheit verkauft werden sollen.

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Andrastor 14.04.2016, 23:23
@ButlerJames

Pastafaristen (Kirche des fliegenden Spaggethimonsters) beenden ihre Gebete nicht mit "Amen" sondern mit "Ramen".

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Garfield0001 14.04.2016, 17:19

zu 1) ich kann von früh bis spät Behauptungen aufstellen ohne sie beweisen zu müssen :-). Problem ist dass man diese Behauptungen nicht mit naturwissenschaftlichen (!) Methoden nachweisen kann. Aber Naturwissenschaften sind ja nicht das einzige was es gibt. Wie will man zb das "Nichts" um unser Universum Naturwissenschaftlich beweisen? Und: ich verlange nicht dass du meine Behauptungen glaubst. ich verlange nur dass du die ernsthaft anhörst. genauso wie ich jahrelang die Evolution hören musste. zu 2) was meinst du unter Richtigkeit? nenne mir eins der 10 Gebote, die ihre Gültigkeit verloren hat. Mord und Diebstahl steht heute noch unter Strafe, Ehebruch und andere Dinge bereiten auch heute Probleme. Kurioserweise finde ich aber wenn es um christliche Feiertage geht. DIE werden nicht abgelehnt. Ganz im Gegenteil. zu 3) Hölle hat nichts mit angst zu tun. nur mit logischen Konsequenzen. genauso wie ich meinen Kindern sagen würde dass sie nicht morden sollen - ansonsten kommen sie in den Knast. dann sage ich es ihnen nicht, damit sie Angst bekommen, sondern das Leben des anderen mehr achten. tun sie es nicht, ist das einfach eine Konsequenz. zu 4) Christen sind auch Menschen und Staatsbürger. warum sollen sie sich NICHT einmischen dürfen? dann dürfen sich Moslems auch nicht einmischen. Jeder mischt sich doch mit dem ein, was er für gut erachtet. der eine bei Abtreibung, der andere bei Forschung, der nächste bei Einhaltung der aktuellen 10 Gebote. zu 5) das tun aber nicht nur Christen. schau dir den Islam an oder die Zeugen Jehovas. zu 6) gibt es also kein gut und böse? und das einreden ...das machen doch viele - egal ob religiös oder nicht zu 7) Dinge, die nicht materiell nachweisbar sind kann auch ich nicht nachweisen. heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt. und niemand stellt die Gravitation oder so in Frage. das ist also verallgemeinernd. zu 8) stimmt nicht wirklich. ich bin immer offen für Kritik (mit dem recht, dabei zu bleiben). wie ist es aber wenn man Atheisten kritisiert mit ihrer Meinung? oh oh wie kann man nur zu 9) es ist schlimm was im Namen der Religion passiert ist (und auch außerhalb. ich glaube kaum das wirkliche Christen die erste Atombombe abwerfen wollten). das heißt aber nicht dass man das, was einige Menschen im Namen der Religion getan haben mit der Religion gleichsetzen darf. Die Kreuzzüge sagen etwas über die "gläubigen" aus, aber nicht über die Bibel und das, was Gott sagt. zu 10) oh. im erfinden von antworten sind andere noch besser. braucht man nur dir vielen Theorien anzuschauen über das erscheinen von Materie... und warum untergraben diese antworten (kannst ja gern mal ein echt gutes Beispiel bringen) die Neugierde des Menschen?

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Whitekliffs 14.04.2016, 17:35
@Garfield0001

Andrastor

das wollte ich bei der letzten Diskussion schon fragen: 

kannst du denn beweisen, dass es keinen Gott gibt?

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Andrastor 14.04.2016, 17:42
@Garfield0001

@ Garfield.

1. Bitte lerne deine Beiträge in eine überschaubare Form zu bringen. Dieser gigantische Auswurf den du da einen Beitrag nennst, ist an Unübersichtlichkeit kaum zu überbieten.

Also entschuldige an dieser Stelle wenn ich nicht näher auf deinen Beitrag eingehe.

Nur so viel:

ich kann von früh bis spät Behauptungen aufstellen ohne sie beweisen zu müssen

Wenn du allerdings erwartest dass man dir glaubt, musst du diese Behauptungen beweisen. Simple Logik,

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Andrastor 14.04.2016, 17:47
@Whitekliffs

@whitekliffs:

1.) Wer eine positive Behauptung aufstellt (also nach dem Prinzip "es gibt....") ist verpflichtet diese zu Beweisen. Kann kein Beweis erbracht werden, dann ist die Behauptung als nichtig anzusehen.

Oder anders ausgedrückt, wenn ich dir sage ich habe ein Einhorn in meiner Hosentasche, ist das eine Lüge, bis ich das Gegenteil beweisen kann.

Das bedeutet die Last der Beweisführung liegt nicht bei jenen die sagen es gäbe keinen Gott, sondern bei jenen die behaupten es gäbe einen Gott.

Nichts desto Trotz gibt es unzählige Beweise gegen Gott. Ein einfaches Beispiel liefert uns die Bibel.

Gott wird als allmächtig beschrieben. Mit Allmacht kommt Allwissenheit und Allgegenwärtigkeit. Dennoch zeigt Gott einen Lernprozess im alten Testament, nämlich bei der Geschichte mit Noha, der Sintflut und dem Regenbogen.

Ein Wesen das jedoch bereits über alles mögliche Wissen verfügt, ist unfähig zu lernen. Somit ist dies ein Widerspruch und Gottes Existenz ist widerlegt.

um nur ein Beispiel zu nennen.

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BigBene 14.04.2016, 17:32
B10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.

1.) Sie stellen Behauptungen auf ohne diese zu beweisen...

Glaubensinhalte kann und muß niemand beweisen. Solche unbeweisbaren, aber glaub-baren Behauptungen kennt jede Religion. Wenn Du die Foren aufmerksam liest, wirst Du aber merken, daß es keineswegs die Buddhisten sind, die die Flames abbekommen.

Mal ganz abgesehen davon, daß der Begriff "Beweis" erkenntnistheoretisch sehr schwammig ist. Ein empirischer "naturwissenschaftlicher" Beweis ist eben nicht zwingend (anders als vielleicht ein mathematischer).

und verlangen das man diese Behauptungen bedinungslos glaubt.

Eben nicht. Ich habe noch nicht einen Christen getroffen, der dies von Andersgläubigen verlangt hätte, ganz anders als bei den sogenannten "Skeptikern".

Diese Unterstellung ist der übliche Vorwurf der Atheisten, aber sie trifft ganz einfach für 99,9% der Chriten nicht zu.

2.) Sie richten ihre Leben nach einem Buch das in der Bronzezeit
verfasst wurde und verlangen dass man dasselbe tut, liefern jedoch
keinerlei Beweise für die Richtigkeit der Aussagen dieses Buches

Noch einmal, ich habe noch nie einen Christ getroffen, der so etwas "verlangt" hätte. Auch ist die Bibel für sehr viele Christen durchaus nicht die einzige Glaubensgrundlage, nicht einmal die wichtigste.



4.) Sie mischen sich aktiv mit ihrem Glauben in politische und ethische
Fragen ein und verlangen dass man Gesetze so ändert, dass sie ihren
Vorstellungen entsprechen mit der einzigen Begründung es sei der Wille
ihres Gottes. Wieder bar jeglicher Beweise.

Religion an sich hat einen ethischen Auftrag. Eigentlich ist dies sogar ihr einziger Auftrag. Das gilt für jede Religion in jeder Kultur.

Und es ist gut so. Ich jedenfalls bin froh, daß es in userer Kultur noch ein paar ethische Grundlagen gibt, auch wenn sie (mit dem Christentum) langsam verloren gehen. Man kann Ethik auch ohne Religion philosophisch begründen. Das funktioniert in der Theorie. In der Praxis hat es noch nie funktioniert.

7.) Sie verschließen sich wissenschaftlichen Erkenntnissen oder stellen diese ohne jegliche Gegenbeweise in Frage.

10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.

Bis ins MIttelalter hat nur die Religion und bis ins 19 Jhd. hat vor allem die Religion die Menschen dazu motiviert sich wissenschaftlich mit der Natur auseinanderzusetzen.

Die Naturwissenschaten bieten Erklärungen für die mechanische Funktion der Natur. Die Religion "erklärt" soche Dinge höchstens nebenbei, es ist für den christlichen Glauben völlig irrelevant, ob die biblische Schöpfungsgeschichte "wahr" ist, die tatsächliche Weltentstehung in irgendeiner Weise "symbolisch" darstellt oder damit über nichts zu tun hat. Wichtig ist, was ich für mein Leben als Mensch - ethische - daraus lernen kann. Für naturwissenschaftliche Fragen kann ich mich außerdem interessieren, weder der Galube, noch die Kirche noch sonst jemand hiindert mich daran.

Die heutigen "Skeptiker" und "Atheisten" die sich selbst zu Verteidigern der Wissenschaft ernannt haben, untergraben mit ihrem bitteren Ausschließlichkeitsanspruch die natürliche Neugier des Menschen, die sich eben auch auf das Geistige richtet.

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Andrastor 14.04.2016, 17:59
@BigBene

@BigBene:

Glaubensinhalte kann und muß niemand beweisen.

Man kann sie nicht beweisen, weil es Lügen sind. Aber wer anderen erwartet diesen Inhalten zu glauben MUSS sie beweisen.

Ich habe noch nicht einen Christen getroffen, der dies von Andersgläubigen verlangt hätte,

Was nur zeigt dass du offenbar noch nicht viel von der Welt mitbekommen hast.

Auch ist die Bibel für sehr viele Christen durchaus nicht die einzige Glaubensgrundlage, nicht einmal die wichtigste.

Wie seltsam nur dass dies das einzige Dokument ist aus dem die Christen Informationen über ihrn Gott erhalten können. Wenn sie das nicht als wichtig empfinden, frage ich mich ernsthaft welche Quellesn sie der Bibel vorziehen?

Nachbar Schulz von nebenan vielleicht?

Dieses Argument untergräbt die Intelligenz deiner Mitchristen, ich hoffe du bist dir dessen bewusst.

Religion an sich hat einen ethischen Auftrag

Falsch, Religion versucht Ethik festzulegen.

Aber Ethik benötigt keine Religion um sich zu entwickeln.

Das funktioniert in der Theorie. In der Praxis hat es noch nie funktioniert.

Weswegen sich sämtliche Naturvölker, die keine Religion kennen, auch absolut barbarisch, rauben, morden und vergewaltigen und schaffen es nicht funktionierende Gruppen zu bilden.

Und deshalb gab es auch noch nie religiöse Verbrechen, die unter aller Moral waren und sind.

es ist für den christlichen Glauben völlig irrelevant, ob die biblische Schöpfungsgeschichte "wahr" ist,

FALSCH!

Wenn der biblische Schöpfungsbericht nicht wahr ist, nimmt das dem neuen Testament und damit der Grundlage des Christentums jegliche Bedeutung.

Für naturwissenschaftliche Fragen kann ich mich außerdem interessieren,
weder der Galube, noch die Kirche noch sonst jemand hiindert mich daran.

Du bist ganz schön weltfremd. Hast du mitbekommen was los war bei den Themen Stammzellenforschung, Abtreibung, Gentechnologie, Teilchenbeschleuniger?

untergraben mit ihrem bitteren Ausschließlichkeitsanspruch die natürliche Neugier des Menschen

lächerlicher Versuch meine eigenen Worte gegen mich zu verwenden.

Lächerlich und unkorrekt. Atheisten und Religionsskeptiker FÖRDERN die Neugier des Menschen, indem sie sie dazu motivieren hinter das Geflecht aus Lügen und Indoktrination zu blicken und Antworten zu suchen und zu finden, nicht zu erfinden.

Dabei verschließen sie sich keinesfalls philosophischen Fragen, also dem Punkt "das Geistige" den du angesprochen hast.

Religionen allerdings behaupten bereits alle Antworten zu kennen und das untergräbt die Neugier.

Du demonstrierst hier eine weltfremde und verschlossene Einstellung wie ich sie extremer noch nicht erleben musste. Zusätzlich demonstrierst du mangelndes Verständnis und eine verquere Logik, die jeglicher Beschreibung spottet.

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