Was stimmt: Evolutionstheorie oder Adam und Eva?

27 Antworten

Die Schöpfung (Natur, Tiere, Pflanzen, auch das Unbelebte: Berge, Steine, Wasser etc.) ist viel zu komplex und zu vielfältig, als dass es sich von selbst aus dem Nichts hätte entwickeln können.

Schätzungen von Experten zufolge gibt es zwischen 5 und 50 Millionen Tierarten, und sie alle sind einzigartig. Selbst Tierarten, die "verwandt" wirken, zum Beispiel Pferd, Esel und Zebra, oder Wolf und Hund, sind unterschiedlich.

Das Ganze ist viel zu komplex! Es muss ein Schöpfer mit immensem Wissen und immensen Fähigkeiten dahinterstecken.

(Hebräer 3:4) Natürlich wird jedes Haus von jemandem gebaut, doch der, der alles gemacht hat, ist Gott.

Im Vergleich zur Natur in ihrer Gesamtheit ist ein Haus ein primitives Machwerk. Und genauso wenig, wie ein Haus von selbst entstehen kann, kann Natur von selbst entstehen. Nehmen wir mal eine einfache Pflanze: Das Gras. Kann ein Mensch einen einzigen Grashalm erschaffen? Dabei besitzt er doch sehr viel Intelligenz. Doch einen Grashalm kann er nicht erschaffen. Und Gott kann das Gras in Milch umwandeln (durch Kühe) und er lässt es sich selbst fortpflanzen (zur Aussamen). Es gibt übrigens eine Unzahl Grasarten, und sie alle unterscheiden sich.

Ich glaube an das, was die Bibel sagt. Ist (erstmal) eh vollkommen uninteressant, denn es hilft uns HEUTE weder im Alltag noch für irgendwelche anderen Dinge. Fakt ist: Wir sind da. Und darüber sollte eher in der Schule gelehrt werden als über Dinge, wo kein Mensch dabei war.

Die Evolutionstheorie ist für mich allein solange unhaltbar bis sie mir beweisen kann, wie LEBEN entstanden ist. Was überhaupt LEBEN bedeutet und ob LEBEN überhaupt an Materie gebunden sein muss. Und wie aus "Toter Materie" "Lebende Materie" geworden ist.

Auch kann nicht bewiesen werden, wieso es den Urknall überhaupt gab (warum dehnte sich auf einmal alles aus, obwohl keine Energie vorhanden war dass exakt zu diesem Zeitpunkt sich die Materie ausbreiten konnte), wo diese Materie (in der Singularität) her kam etc.

Aber erst wenn ich diesen ersten Schritt tatsächlich beweisen kann, kann ich behaupten, dass die nachfolgenden Dinge "wahr" sind. Ich kann mich auch an eine Litfass-Säule stellen (mit dem Gesicht zu ihr) und immer um die Säule laufen. Nehmen wir an, ich hätte eine Kamera auf dem Kopf und jemand anders würde sehen, was ich sehe. Er würde behaupten, dass ich eingesperrt bin. Da ihm der erste Schritt fehlt, dass ich ja erst dort hin gegangen bin.
usw.

Evolution kann auch sehr nah und anschaulich sein: Kennst Du die Heike-Krabben? Das ist eine Krabbenart, die sich durch Evolution entwickelt hat, aber in diesem Sonderfall durch Evolution, die nur durch menschliches Verhalten zustande kam.

Die Heike-Krabben erkennt man daran, dass auf ihrem Rückenpanzer ein asiatisches Gesicht (oft aussehend wie das Gesicht eines Samurai) zu sehen ist. Die Geschichte ist recht einfach: Die Heike waren ein asiatischer Volksstamm, das im Kampf mit einem anderen Volksstamm unterlag. Der König der Heike wollte aber der Schande der Gefangennahme entgehen, und beging mit seiner kompletten Leibwache Selbstmord, in dem sie sich im Meer ertränkten.

Die Heike wurden danach zwar von dem anderen Volksstamm annektiert, achteten aber die nächsten Jahrhunderte darauf, so gut wie möglich ihre Stammeslinien zu bewahren, und vergaßen auch die Legende ihres Königs nicht, der mit der gesamten Leibwache den ehrenvollen Tod im Meer der Gefangenschaft vorzog.

Da die Heike ein Fischervolk waren, entdeckten sie irgendwann mal eine Krabbe, die zufällig und mit viel Phantasie menschliche Gesichtszüge auf ihrem Rückenpanzer erkennen lies. Die Gruppe Fischer erzählten das ihren Verwandten und Freunden, und schnell war die Idee geboren, dass die Geister des Königs und seiner Leibwache in bestimmten Krabben weiter leben, die man an dem Gesicht auf dem Rückenpanzer erkennen kann.

Daraufhin achteten alle Heike-Fischer beim Krabben Fischen immer sorgsam auf die Rückenpanzer der gefischten Krabben, und wenn diese auch nur im Entferntesten an ein menschliches Gesicht erinnern konnten, wurden diese Exemplare wieder ins Meer zurück geworfen. Man wollte ja nicht die Geister des Königs und seiner Leibwache entehren!

Also konnten sich die speziellen Exemplare von Krabben, die zufällig Strukturen in ihrem Rückenpanzer hatten, die an ein menschliches Gesicht (und vor allem natürlich an ein japanisches Samurai-Gesicht) erinnerten, über einige Jahrhunderte lang deutlich erfolgreicher und häufiger fortpflanzen, als die übrigen Krabben, deren Panzer-Struktur an nichts besonderes - zumindest aber an kein menschliches Gesicht erinnerten.

Auf diese Weise wurden diese besonderen Panzer Merkmale viel häufiger weiter vererbt, als die verschiedenen anderen Panzer Merkmale. Also wurden von den Heike Fischern auch häufiger solche Krabben in ihrem Fang gefunden und frei gelassen, was die ganze Legende natürlich stärkte.

Durch diesen Prozess menschlicher Auslese entwickelte sich im Laufe weniger Jahrhunderte tatsächlich eine eigene Krabbenart, die jetzt Heike Krabbe genannt wird, und auf deren Rückenpanzer ein Samurai-Gesicht zu erkennen ist.

Evolution funktioniert also offensichtlich wirklich! :)

Hier kannst Du mal einige Heike-Krabben (offizieller Name "Heikegani") sehen:

https://www.google.de/search?biw=1887&bih=942&tbm=isch&sa=1&q=Heikegani&oq=Heikegani&gs_l=img.3..0.134490.137416.0.138442.9.7.0.2.2.0.158.613.5j2.7.0....0...1c.1.36.img..0.9.619.69a22mg5BSk

Gruß, Martin

Hallo Mannimanaste,

schöne Geschichte, klingt nachvollziehbar. Wird von Menschen oft gemacht, nennt sich Zucht

LG

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@Barney123

Es gibt noch eine Veranschaulichung von Evolution: In seiner Wissenschaftssendung "Querschnitte" hat Hoimar von Ditfurth in den 70er Jahren mal einen Versuch zum Thema Evolution gezeigt:

Er hatte ein flexibles Rohr, welches aus vielen Teilsegmenten bestand, wovon jedes einzelne auf einem separaten Ständer stand. Die beiden Segmente am Anfang und Ende waren nicht veränderbar und standen im 90° Winkel zueinander.

Die Anfangsaufstellung der übrigen Ständer war so, dass das Rohr von beiden Seiten gerade zur Mitte des Raums verlief, wo es dann einen scharfen 90° Knick machte.

Durch das Rohr wurde nun Wasser gepumpt, und es wurde der Fließ-Widerstand gemessen, der sich aus der Form des Rohrverlaufs ergab.

Der Anfangszustand hatte natürlich einen recht hohen Fließ-Widerstand mit seinem scharfen 90° Knick in der Mitte.

Dann wurden die Positionen aller Segmente nach dem Zufallsprinzip verändert, so dass sich zwar Anfangs- und Endsegment nicht veränderten, wohl aber die Form des Rohrverlaufs dazwischen.

Dann wurde die neue Position entweder als neue Ausgangsposition verwendet, oder wieder verworfen, je nachdem, ob sich durch die Änderung der Fließwiderstand erhöht oder erniedrigt hatte. Weniger Widerstand bedeutete, dass die neuen Positionen als neue Ausgangspostionen für die weiteren Änderungen verwendet wurde.

Innerhalb kürzester Zeit wurde auf diese Weise genau der Rohrverlauf ermittelt, der auch mit einem Computer zuvor als der widerstandsärmste Verlauf ermittelt worden war.

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@Mannimanaste

Hallo Mannimanaste,

Ja, das kenne ich. Jede Simulation funktioniert so, dass sie möglichst genau die Realität nachbildet, sonst würde sie ja keinen Sinn machen!

Aber der Vergleich mit der Evolution hinkt stark. Zwar ist das Prinzip ähnlich, aber es ist nicht Versuch und Irrtum, sondern die Veränderungen sind zufällig und es verlaufen mehrere Änderungen parallel, weil es sich nicht um ein Rohr handelt, sondern um eine Population mit einer mindestanzahl von Individuen. Danach hat ganz einfach das Individuum die größte Chance, sich fortzupflanzen, das unter den zu lebzeiten aktuellen Bedingungen am Besten zurechtkommt. Diese Bedingungen können sich, und haben sich im Laufe der zeit stark verändert.

So konnte in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts beobachtet werden, dass sich in England plötzlich eine schwarze Unterart des Kohlweisslings stark verbreitete, weil die Umweltbelastung durch Ruß in der untersuchten Gegend enorm stark war. Nachdem inzwischen doch einiges für den Umweltschutz getan wurde, ist diese Entwicklung wieder rückläufig.

LG

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Sobals man mal aus seiner Wohlfühlzone herausgeht und sich für anderes öffnet

merkt man daß es noch was anderes gibt Zum Beispiel im Hinduismus oder Judentum ist vieles beschrieben.Jedoch braucht man viel Wissen um das alles verstehen zu können auf allen Gebieten des Daseins

Natürlich stimmt die Evolution.

Und die Bibel ist kein Märchenbuch, sondern ein Buch über die Suche des Menschen nach seinem eigenen Sinn.

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