Was stellen sich Buddhisten unter dem Leben nach dem Tod vor?

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4 Antworten

Die Jenseitsvorstellung im Buddhismus greift die Vorstellung einer Wiedergeburt auf. Damit ist das Ziel verbunden, sich von dem ständigen Kreislauf aus Geburt und Sterben zu befreien. Diese Loslösung wird als "Nirvana" bezeichnet und stellt eine absolute sowie unpersönliche letzte Wirklichkeit dar. Damit wird jegliches Leiden beendet.

Was den tibetischen Buddhismus betrifft: Es gibt ein ausführliches Buch darüber, das tibetische Totenbuch. Der erste Teil der Erfahrungen, die der Tote mache, entsprechen den Nah-Todeserfahrungen. Es erscheint das Licht, wovon fast jeder berichtet der fast tot war. Es wird erklärt, was dieses Licht bedeutet. Es ist jedenfalls das eigene Licht des Menschen, kein Gott oder äußerer Buddha.

Es werden dann noch weitere Erfahrungen beschrieben, die in den Nah-Todeserfahrungen nicht mehr vorkommen.

Die Reise endet mit der Wiedergeburt.

Gute Sekundärliteratur in moderner Sprache zum tibetischen Totenbuch: "Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben" von Sogyal Rinpoche.

Sie stellen sich vor wie sie Wiedergeboren werden.

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