Was steht uns in einer Bedarfsgemeinschaft zu,wenn er Elterngeld bezieht und ich Leistungen vom Jobcenter, plus 2 kleinen Kindern?

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2 Antworten

Wenn ihr zusammen zieht dann kann nicht einer Wohngeld beantragen und der andere weiterhin ALG - 2 beziehen,ihr bildet eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) und das würde auch beim Wohngeld berücksichtigt !

Bekommt er also dann 900 € Elterngeld und dazu kommen dann noch 2 x 188 € bzw.dann ab 2016 müssten es 2 x 190 € Kindergeld sein + dann noch den Unterhalt für dein erstes Kind oder Unterhaltsvorschuss,solange ihr nicht verheiratet seid,dann würdet ihr gesamt min. ca. 1420 € Netto pro Monat haben.

Ihr könntet euch also im Internet mal einen kostenlosen Rechner für Wohngeld und einen für Kinderzuschlag suchen.

Den Kinderzuschlag würdet ihr aber nur dann bekommen ( muss bei der Agentur für Arbeit beantragt werden,pro Kind max. 140 € pro Monat ),wenn ihr mit eurem Einkommen + Wohngeld + Kinderzuschlag dann keinen Anspruch mehr auf ALG - 2 Leistungen hättet.

Für das Wohngeld ist außerdem ein Mindesteinkommen erforderlich,dass beträgt dann min.80 % eures Bedarfes nach dem SGB - ll,also von dem was euch als ALG - 2 oder auch Hartz - 4 zustehen würde.

Das sind dann nach der Geburt ab 2016 min. 2 x 364 € = 728 € Regelsatz für euch Erwachsene + 2 x 237 €  = 474 € Regelsatz für die Kinder + eure KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) und davon bräuchtet ihr dann min.diese 80 % um evtl. Anspruch auf Wohngeld zu haben und dein Beitrag für die KV - müsste ja auch noch berücksichtigt werden,den müsstest du dann ja selber zahlen,dass würden dann noch mal ca. 160 € pro Monat sein.

Ihr hättet also dann einen Bedarf ohne die KDU - von ca. 1370 € ( da wäre der Beitrag für die KV - dabei ) und angenommen noch mal 630 € für die KDU - dazu,dann läge der Bedarf bei ca. 2000 € pro Monat.

Ihr hättet aber nur ca. 900 € Elterngeld + 2 x 190 € Kindergeld + min.144 € Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt,wenn der Kindsvater keinen Unterhalt zahlen würde,also dann ca. 1424 € pro Monat und bei 80 % und ca. 2000 € Bedarf läge das Mindesteinkommen bei ca. 1600 € pro Monat,also sollte es hier für einen Anspruch auf Wohngeld wahrscheinlich nicht reichen.

Es müsste dann also ALG - 2 beantragt werden,was euch dann zustehen würde hab ich ja schon geschrieben.

Den Kindern stünde dann von der KDU - Warmmiete jeweils 1 / 4 zu und dazu dann der Regelsatz von dann 237 €,dass ergibt dann den Bedarf des Kindes bzw.von euch.

Das Kindergeld und der Unterhalt / Unterhaltsvorschuss ist Einkommen des jeweiligen Kindes und das wird auf seinen Bedarf bzw.dann von seinen evtl.Leistungen abgezogen.

Da dein Partner das Elterngeld aus einer vorherigen Beschäftigung bekommt bzw.daraus berechnet wird,kann er bei einem Jahr Bezugszeit den vollen Freibetrag von 300 € geltend machen.

Dann werden nicht 900 €,sondern nur 600 € Elterngeld als anrechenbares Einkommen auf euren Bedarf angerechnet,ihr habt dann also 300 € mehr also oben angegeben und deine Beiträge für die KV - werden auch weiter gezahlt.

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Jeder Einnahmezufluss wird auf den ALG 2-Bedarf angerechnet. So auch z.B. das Kindergeld. Zieht ihr zusammen, bekommt ihr also pi mal Daumen gerade noch die Miete finanziert.

Was habt ihr?

900+400 Kindegeld=1300

Welcher Bedarf steht euch zu?

728 für euch beide+ 474= 1202

Also bekommt ihr die Miete weitgehend bezahlt. Mehr ist nicht. Wohngeld bekämet ihr keins.

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Kommentar von isomatte
24.11.2015, 17:59

Du hast den Freibetrag von max. 300 € pro Monat vergessen,der steht dem Partner zu,weil das Elterngeld aus einer vorherigen Beschäftigung berechnet wird und es nur 1 Jahr bezogen wird,demnach werden dann nur 600 € vom Elterngeld auf den gemeinsamen Bedarf angerechnet !

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