Was steht mir zu oder reicht das?

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5 Antworten

Mal vorausgesetzt deine Arbeit ist dann keine Ausbildung !

In beiden Fällen müsstest du schon Eigentümer / Mieter von selber bewohntem Wohnraum sein.

Beim Wohngeld würde die Größe und die Kosten der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) keine Rolle spielen,da das Wohngeld nur ein Zuschuss zum wohnen ist.

Da kommt es dann darauf an wo du wohnst und welche Mietstufe bei dir in der Stadt gilt,dann noch was du für Bruttoeinkommen hast und wie viel Personen zu deinem Haushalt gehören würden,dann würde auch deren Bruttoeinkommen ( Einkommen ) zu deinem gerechnet.

Am besten du suchst dir einen Rechner für Wohngeld und gibst dann den Namen deiner Stadt ein,dann musst du nicht erst noch suchen was für eine Mietstufe bei dir gilt.

Dazu kommt das du beim Wohngeld ein Mindesteinkommen von 80 % brauchst und zwar von dem was dir im vollen ALG - 2 ( Hartz - lV ) Bezug zustehen würde.

Das wären dann derzeit min. 404 € Regelsatz für deinen Lebensunterhalt und dazu käme dann die KDU,dass würde dann dein Bedarf nach dem SGB - ll ergeben und davon bräuchtest du dann min. 80 %.

Hier musst du aber dann auf die KDU - aufpassen,denn hier gibt es Höchstsätze,je nach dem wie viele Personen in der Wohnung ( BG - Bedarfsgemeinschaft ) leben und wo man wohnt.

Am besten wird es also dann sein du hältst dich bei der Suche nach einer Wohnung gleich an die Grenzen vom Jobcenter,dazu kannst du persönlich mal in deinem Jobcenter nachfragen oder du gibst im Internet mal ein ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " bzw. ,, angemessene KDU " und dazu dann den Namen deiner Stadt.

Da solltest du dann finden was dir alleine dann an Warmmiete zusteht.

Beim Wohngeld wird aber nur deine Kaltmiete inkl.Neben / Betriebskosten ohne Heizkosten berücksichtigt,auch musst du da in der Regel dann auch deinen Beitrag für Rundfunkt früher GEZ - zahlen und sollte es dann später mal zu einer Nachzahlung durch eine Jahresendabrechnung kommen ( Neben/ Betriebs / Heizkosten ) die zur KDU - gehören,dann musst du diese auch selber tragen.

Das würde dir bei einer so genannten Aufstockung vom Jobcenter erspart bleiben,nur wird dir beim Jobcenter nicht erspart bleiben dann Termine wahrzunehmen,denn diese wirst du dann sicher vom Jobcenter bekommen,denn diese wollen,dass du so bald wie möglich keine Unterstützung mehr brauchst und deinen Lebensunterhalt durch dein Einkommen dann selber decken kannst.

Wenn du jetzt angenommen 1020 € Brutto verdienst,dann solltest du bei Steuerklasse 1 ein Netto von ca. 805 € bekommen.

Mal angenommen zu den 330 € Kaltmiete kämen noch mal inkl. Neben / Betriebs / Heizkosten 120 € dazu und diese KDU - würde dann für dich alleine angemessen sein,dann würde die KDU - dann 450 € betragen und dazu käme dann dein derzeitiger Regelsatz von 404 €,dann läge dein Bedarf bei min. 854€ pro Monat.

Beim Wohngeld bräuchtest du dann von diesen min. 854 € Bedarf min. 80 %,dass würdest du also mit deinen ca. 805 € erreichen und wenn du dann mit dem Wohngeld + deinem anrechenbaren Nettoeinkommen deinen Bedarf von min. 854 € erreichen würdest,dann könntest du kein ALG - 2 beziehen,weil das Wohngeld eine vorrangige Leistung ist.

Dein anrechenbares Nettoeinkommen errechnet das Jobcenter aus deinem Bruttoeinkommen nach § 11 b SGB - ll,dass würden dann erst mal 100 € Grundfreibetrag sein.

Ab 100 € - 1000 € Brutto stehen dir noch mal 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag zu.

Diese Freibeträge werden dann addiert,theoretisch vom Netto abgezogen und ergeben dann dein anrechenbares Nettoeinkommen und das wird dann auf deinen Bedarf angerechnet.

Bei abgenommen 1020 € Brutto hättest du dann also erst mal die 100 € Grundfreibetrag,von 100 € - 1000 € Brutto = 900 € Überhang,stehen dir noch mal 20 % Freibetrag ( 180 € ) zu und von 1000 € - 1200 € Brutto ( 1000 € - 1020 € Brutto ) noch einmal 10 % ( 2 € ) Freibetrag zu.

Das würden dann bei 1020 € Brutto insgesamt ca. 282 € an Freibetrag machen,abzüglich von angenommen 805 € Netto würde das ein anrechenbares Netto von ca. 523 € ergeben.

Dein Bedarf läge bei min. 854 €,abzüglich 523 € anrechenbares Einkommen = ca. 331 € monatliche Aufstockung vom Jobcenter.

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du würdest bei der geringfügigen beschäftigung noch alg2 beantragen können. zugemutet werden würde dir aber, dass du im elterlichen wohnraum verbleibst. somit wirds kaum leistungen geben. erhöhe doch einfach die stunden in deiner firma.

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Mit 20 wird es dir noch zugemutet Zuhause zu wohnen. Die Gerichte haben entschieden, dass man erst ab 25 als Alleinwohnender Sozialleistungen beziehen kann. Wenn du also nicht wegen deiner Arbeit umbedingt ausziehen musst (unzumutbar langer Weg zum pendeln etc.), kriegst du nichts. Was heisst überhaupt, du fängst an zu arbeiten? Bist du noch in der Ausbildung, denn dann wäre deine Mutter noch unterhaltspflichtig.

Trotzdem habt ihr Deutschen echt Glück mit euren Mietpreisen. In der Schweiz (wo ich lebe), kostet schon ein WG Zimmer 500 Franken und mehr.

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isomatte 11.08.2016, 07:27

Selbst mit 18 kann man aus und hin ziehen wohin man möchte,solange man seinen Lebensunterhalt mit eigenem Einkommen sichern kann !

Wenn sie also mit ihrem Einkommen eine Wohnung bekommt,dann kann sie auch das beantragen was ihr zusteht,da kommt es nicht darauf an das sie noch keine 25 ist.

Würde sie angenommen 800 € Netto bekommen und die Wohnung warm 350 € kosten,dann würde ihr Bedarf nach dem SGB - ll inkl.des Regelsatzes für den Lebensunterhalt von derzeit 404 € bei min. 754 € liegen.

Sie könnte ihren Bedarf also durch eigenes Einkommen decken,dann kann sie stattliche Hilfe in Anspruch nehmen,egal ob 25 oder erst 18,es darf aber keine Ausbildung sein,dann gelten ggf.wieder andere Regelungen.

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sry. da gehst du lieber zur wohngeldstelle und ziehst den antrag durch. 

anrecht hättest du.

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Was ist das denn genau für ne arbeit wenn du sagst du fängst an zu arbeiten ?

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