Was steht der Energiegewinnung aus der Kernfusion noch im Weg?

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5 Antworten

Nichts steht im Weg, außer der Lobbyarbeit und Stänkerpropaganda des falsch investierten Kapitals. Der Fusionsreaktor läuft vollautomatisch und wartungsfrei mit 4 mal 10 hoch 17 Gigawatt und die ganze Menschheit gewinnt daraus rapide wachsende Energiemengen.

Deutschland allerdings ist im Begriff, seine Führungsrolle auf diesem Gebiet schon wieder zu verlieren. Siehe hier...

https://en.wikipedia.org/wiki/Solar\_power\_by\_country

...unter Global Deployment Figures das Kuchendiagramm rechts und die Tabellenspalte "Added Capacity". Das rascheste Wachstum in installierter Kapazität findet nun in China, Japan und den USA statt. Sogar das konservative Großbritannien hat Deutschland überholt.

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Kommentar von thisistriis
15.01.2017, 20:55

Bis jetzt wird die Kernfusion noch gar nicht als Prozess zur effektiven Energiegewinnung durchgeführt. Ohne die Fusion von Tritium wäre das nicht möglich. 

Es war nie Rede von Solarenergie, bitte Frage nochmal lesen!

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Am Rande bemerkt: Nicht Tritium, sondern Helium 3 wäre der für die Fusion interessante Stoff, den man auf dem Mond zu gewinnen sich vorstellen könnte.

https://www.heise.de/tr/artikel/Energie-vom-Mond-280259.html

Tritium kann man im Prinzip in einem Fusionsreaktor aus einem Lithium-Blanket brüten. Allerdings scheint es ungeklärt zu sein, ob die Brutrate eines Fusionsreaktors je groß genug sein könnte, um seinen Eigenbedarf zu decken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusionsreaktor (Abschnitt Tritiumbrüten und Neutronenvermehrung)

https://de.wikipedia.org/wiki/Blanket (Abschnitt Neutronenbilanz, Tritiumbrüten)

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Kommentar von thisistriis
16.01.2017, 22:28

Stimmt, danke für den Hinweis! Aber inwiefern spielt Tritium dann eine Rolle bei der Kernfusion? Es ist ja bloß ein Nebenprodukt der Kernspaltung. 

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Eine Milliarden Euro teure Mondmission zur Ergänzung der Tritium-Produktion bzw. der Wasserstoff-Isotopentrennung ist so dringlich wie der Wasser-Transport von den Niagara-Fällen an der kanadischen Grenze an den Bodensee zum Abwaschen einer Schwimmflosse.

Die realen Probleme der Fusionsforschung kannst Du nachlesen bei Wiki unter "Kernfusion".

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da stehen bisher nicht mal die grundlagen zur verfügung.

da muss man auf dem mond erst mal was abbauen können, das zur erde bekommen und die möglichkeit haben so energie zu erzeugen. da gibt es gerade mal theoretische grundlagen

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Momentan muß man mehr Energie in den Prozeß hineinstecken, als man wieder herausbekommt. Das soll sich aber in einigen Jahren ändern.

Eine Mondmission kostet mehr als die gesamte Kernfusionsforschung bisher gekostet hat.

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