Was spricht gegen die Schöpfungstheorie und für die Evolutionstheorie?

9 Antworten

Ich glaube an einen Schöpfer, wieso sonst gibt es das Präkambrium/Kambrium Problem (in Präkambrium fand man so gut wie keine einfachen Lebewesen("Die Funde des Präkambriums darf man wohl nur mit Vorbehalt als >>biogene Strukturen<< bezeichnen" aus dem Buch Evolution von Henning Kahle)wärend in der dirkten Zeit dannach, nämich im Kambrium ein reicher Fossilfund foständig entwickelter Tiere, "für deren Entstehung Hunderte von Milionen Jahren notwendig gewesen sein dürften" (Zitat des o.g. Buches), vorhanden ist.) bei der Evolutionstheorie? In dem Buch sind sämtliche weitere Beweise für die Unrichtigkeit dieser Theorie. Die Beweise sprechen mehr für die Bibel, wenn man bedenkt daß das Wort "Tag" (hebreisch jóm) verschiedene Zeitabschnitte bedeuten kann und nicht nur 24 h (siehe 1Mo. 2:4 wo alle 7 Tage als ein Tag benannt werden.

Du verwechselst Theorie mit Hypothese. Es heißt auch GRAVITATIONSTHEORIE. Bezweifelst Du die Gravitation?

"Die Beweise sprechen mehr für die Bibel" Welche BEWEISE? Belege bitte.

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Wer sacht eigendlich immer, das sie sich wiedersprechen, bei der Schöpfungsgeschichte wird immer von sieben Erdentagen ausgegangen, ich gehe mal davon aus, das Gott ein völlig anderes Zeitgefühl hat..... Vielleicht haben wir nur schon seit einigen tausend Jahren Sonntag? Den Objektiv und vor diesem Hintergrund kann man die schöpfungsgeschichte sehr wohl auf die Evolutionstheorie anwenden... das darin nix von Dinos steht, liegt ja daran, das die Bibel ein Menschenwerk ist, gesammeltes Wissen der alten Völker kann man sagen... Und die wussten damals einfach nix von Dinosauriern...Wenn dann mal Knochen aufgetaucht sind, entstanden schnell Geschichten von Drachen, wenn man sich die Dinos heute mal ansieht lagen die damit ja auch nich völlig verkehrt nicht? Ich bin darüberhinaus kein übereifriger Religionsfanatiker, ich denke nur man sollte die Kirche im Dorf lassen ;)

Ein wirklich heißes Eisen, was Du uns hier präsentierst ;-) Die Diskussion um Schöpfung oder Evolution gibt vor, auf einer Ebene von den Dingen zu sprechen und sich nun im Wettstreit um die Wahrheit zu befinden. Dem ist jedoch nicht so, wie WolfRichter schon so treffend schreibt. Was ist denn Wissenschaft? Die Wissenschaft sammelt Fakten, empirische Daten, logische Argumente und entwickelt nach abgesprochenen Kriterien Theorien, die die beobachtete Wirklichkeit zu beschreiben versuchen. Tut sie das annähernd, wird eine solche wissenschaftliche Theorie als vorlaufiges Erklärungsmuster gelehrt. So z.B. die Evolutionstheorie. Kommt man später weiteren Zusammenhängen auf die Spur oder verfeinern sich die wissenschaftlichen Instrumente, wird eine solche Theorie angepasst oder sogar durch eine neue Theorie, ein neues Erklärungsmuster ausgetauscht.

Lange glaubten wir, dass es vier Grundelement aller Materie gibt (Feuer, Wasser, Luft, Erde). Später erkannten wir, dass die Wirklichkeit komplexer ist. Noch später entwickelte Niels Bohr sein bis heute in der öffentlichen Meinung tief verwurzeltes Atommodell. Dieses Modell ist heute Schnee von gestern. Gerade in der Quantenphysik erleben wir heute so etwas wie eine Revolution des Wissens. => String-Theorie. Aber auch das wird wahrscheinlich irgendwann Schnee von gestern sein.

Nun aber der Bibel etwas zuzumuten, was sie nicht leisten sollte und deshalb nicht leisten kann, nämlich ein absolut zutreffendes und detailiertes Erklärungsmuster für die Entstehung des Universums zu liefern, ist hilft uns nicht. Ich persönlich glaube, dass Gott das Universum geschaffen hat. Ich glaube, dass Gott hinter der Entstehung des Lebens steht und dass er auch heute noch in unsere Wirklichkeit eingreift. Das tut er jedoch nicht so linear und eindimensional, wie das manchmal geglaubt und bis aufs Blut verteidigt wird. Den eifrigen Verfechtern der Schöpfung-oder-Evolution-Diskussion möchte ich nur den Vers in Erinnerung rufen: "Wortstreit aber vermeide, denn er ist zu nichts nütze.".

Gruß Barnabas

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