Was spricht gegen die Ehe für alle?


28.06.2021, 21:31

mit Ehe für alle ist hier natürlich die homosexuelle ehe gemeint, nicht die ehe mit gegenständen oder gar kindern.

Das Ergebnis basiert auf 96 Abstimmungen

Ich bin für die Ehe für alle 71%
Ich bin dagegen weil (...) 21%
Andere Antwort 8%

38 Antworten

Ich bin dagegen weil (...)

Ich finde, dass jeder Mensch sich seinen Partner selber aussuchen können sollte, unabhängig davon ob er Hetero oder Homo, weiß, schwarz, oder blaugestreift ist, und unabhängig davon ob er gesund oder körperlich behindert ist.

Ich bin aber dagegen eine solche Verbindung "Ehe" zu nennen, denn mit dem Begriff gehen ganz andere Rechten und Pflichten einher. Die Ehe hatte zum Ziel einen geschützten Raum zu bieten um Kinder zu bekommen und zu erziehen. Sie dient zum Erhalt der Bevölkerungsgröße, zur "Bestandserhaltung".

Die partnerschaftliche gleichgeschlechtliche Lebensformen sind sicherlich nicht weniger auf Liebe basiert, aber sie tragen nicht dazu bei, die Bevölkerungszahl konstant zu halten.

Auch finde ich, dass es für Kinder von Vorteil ist, wenn sie einen männlichen Vater und eine weibliche Mutter haben, damit sie eine Balance zwischen den beiden finden können.

Allerdings können auch homosexuelle Paare Kinder adoptieren etc.

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@Gretanonymous

Ja, und ich kenne auch zwei sehr positive Beispiele. Aber generell finde ich, dass die Ehe das bleiben soll was sie war: "eine Verbindung von Mann und Frau".

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@Schwervelke

Ich verstehe deinen Punkt, allerdings widersprechen dir die Studien in dem Punkt dass es Kindern schadet wenn sie gleichgeschlechtliche Eltern haben.

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@rainbowofdeath

Hast du Belege für deine Aussage?

Also, es gibt viele Studien, die zeigen, dass viele Menschen ohne Vaterfigur, später im leben sehr viele Probleme bekommen, reicht von Verhaltensstörungen zu Süchten.

Das Fehlen einer Vater-Figur führt oft zu Verhaltensstörungen, Depressionen, Obdachlosigkeit, …

Nicht immer, aber oft.

Bsp: 85% der Jugendlichen im Gefängnis, haben eine fehlende Vaterfigur.

https://www.all4kids.org/news/blog/a-fathers-impact-on-child-development/

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@IchHaesslich

Studien zeigen, dass Kinder ohne Vaterfigur später viele Probleme haben, das hat nichts damit zu tun dass sie zwei Mütter haben. Bei vielen anderen Kindern fehlt auch die Vaterfigur, unter anderem bei meinem Bruder.

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Wir haben Überbevölkerung und Ressourcenknappheit... Wer kein Kind bekommt, tut mehr für diese Welt.

Die Ehe bringt auch Rechte bezüglich Informationen und Entscheidungen bei Unfällen, für das Erbe, für den gemeinsamen Namen. Das sollten alle erhalten können.

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Nach der Logik dürften aber auch heterosexuelle Senioren oder unfruchtbare Heterosexuelle nicht heiraten.

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@Hey589

Charly Chaplin hat unter Beweis gestellt, wozu Senioren fähig sind wenn die eine Gelegenheit sehen.... Und die ungewollt Kinderlosen sollte man dafür nicht auch noch das Leben schwer machen.

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@Schwervelke

Die meisten Homosexuellen sind auch ungewollt kinderlos.

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Die Ehe hatte zum Ziel einen geschützten Raum zu bieten um Kinder zu bekommen und zu erziehen. Sie dient zum Erhalt der Bevölkerungsgröße, zur "Bestandserhaltung".

Das stimmt nicht (mehr). Heterosexuelle Paare, die keine Kinder bekommen wollen oder können, dürfen auch heiraten.

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@KupferSofa

Ja, aber deren Kinderlosigkeit stellt sich häufig erst nachträglich heraus.

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@Schwervelke

Für die Kinderlosigleit können Paare sich bewusst entscheiden. Das hat aber keine Auswirkung, darauf, ob sie heiraten dürfen. Warum hat es dann Auswirkungen bei gleichgeschlechtlichen Paaren?

Wenn es wirklich darum geht Kinder zu fördern, dann sollte man auch Kinder bzw. Schwangere fördern.

Zudem können auch gleichgeschlechtliche Paare dazu beitragen, indem sie Kinder adoptieren und ihnen damit eine bessere Umgebung bieten, als sie es in einem Kinderheim hätten.

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@KupferSofa

Richtig. Das beschreibt den Idealzustand, und es wäre schön, wenn das immer so funktionieren würde. Mit Kindern sollte man keine Experimente machen. Das Risiko, dass sie in der Obhut von Erwachsenen geraten, die sexuelle Interessen haben ist nicht unerheblich, bzw. zu wenig erforscht. Es gibt sicher auch zu viele Kinder die bei ihren leiblichen Eltern leben, und dort nicht ordentlich versorgt oder gefördert werden. Aber daraus sollte man dann nicht ableiten, dass die Adoption durch Schwulen automatisch besser ist. Es gibt keine Korrelation zwischen den beiden Lebensmodellen.

Die Ehe hat sich Jahrhundertelang bewährt als Bündnis. Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft, und sie sollte vom Staat viel besser geschützt werden als sie es heute ist.

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@Schwervelke

Du stellst damit homosexuelle Männer unter Generalverdacht und wirfst sie mit Sexualstraftätern in einen Topf. Das ist schon ziemlich diskriminierend.

Bei einem wahrscheinlich sehr großen Teil der Missbrauchsfälle bei Kindern sind heterosexuelle oder in einer hetrosexuellen Ehe lebende Männer die Täter. Schließt du daraus, dass nur lesbische Paare adoptieren dürfen sollten?

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@KupferSofa

Es gibt relativ verlässliche Untersuchungen über die Erziehungsfehler und ihre Folgen. Sicher ist, dass weniger Kinder von Frauen als von Männern mißbraucht werden. Es geht aber nicht um die "Auswüchse am Rande", die Ausnahmesituationen. Es geht darum, dass Kinder in einer normalen Familie von Vater, Mutter, Kinder, bestens gedeihen. Warum sollte man etwas was sich seit Menschengedenken bewährt hat, plötzlich schlechtreden?

Was ich mir auch gut vorstellen kann, ist das Leben in der Großfamilie, wo mehrere Mitglieder die Erziehung übernehmen.

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Hier wird also davon ausgegangen, dass gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder wollen? Was für ein Bullshit.

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Vor allem bei der Überbevölkerung Heut zu Tage. Ja ja alles klar.

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Ich bin für die Ehe für alle

man sollte sich nicht reinreden lassen in dem thema liebe.

der hintergrund ist einfach schon zu veraltet, genauso wie die bibel. die menschen ändern sich, menschen entwickeln sich, weswegen das argument „gott hat das aber so und so gemacht!“ in meinen augen kompletter schwachsinn ist.

genauso mit dem argument dass man ja heiratet um kinder zu bekommen. nein! wir menschen sind mittlerweile schon so weit zu sagen, wenn wir uns nicht fortpflanzen möchten, das kann sowohl in einer hetero- als auch homobeziehung so sein.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – vergeben & gesunde und ungesunde beziehungen hinter mir
Ich bin für die Ehe für alle

...., weil ich mich nicht einerseits über die Grünen und Annalena Baerbock und dessen Bevormundundungs-/Verbotpolitik aufregen kann und dann selbst anderen vorschreiben will, wie andere zu leben und glücklich zu sein haben.

Was habe ich davon, wenn ich dagegen bin bzw. schadet es mir, wenn ich nicht dagegen bin?

Ich bin für die Ehe für alle

Es ist doch wichtig, dass man als Mensch mit seinem Leben und der Liebe glücklich und zufrieden ist und wenn es eben keine „klassische“ Ehe zwischen Frau und Mann ist, dann ist es halt einfach so! Ich find, man sollte das so akzeptieren und respektieren.

Ich verstehe nicht, warum man so dermaßen stur an dieser „Richtlinie“ festhält, dass nur Frau und Mann die Ehe schließen dürfen. Und das alles bloß, „weil Gott das nicht will“ bzw. die Religion mit ihrem uralten Weltbild reingrätscht? Kanns ja wohl net sein, oder.😑

Meine Meinung dazu.

Ich bin für die Ehe für alle

Ich bin dafür, denn speziell in diesem Punkt, sehe ich die Menschen als Menschen und nicht als Mann und Frau etc. Für mich heiratet ein Mensch einen anderen Menschen.

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