Was spricht gegen den Einsatz von iMac's im Büro?

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12 Antworten

Der Mac ist zuverlässiger. Auch ein Mac ist nicht vor Abstürzen sicher. Auswertungen zeigen immer, dass er immer noch zuverlässiger ist als der Windows PC. Der Mac stürzt auch weniger ab und reagiert nicht sofort auf jede neue Software mit weniger Geschwindigkeit. Er nutzt seinen Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher besser aus und lässt sich besser beenden. Der Grund: das Apple ist das einzige Unternehmen, dass Hardware und Programme aus einer Hand anbietet und alles genau aufeinander abstimmet.

Der Vorteil beim Mac ist weiterhin, dass er einfach funktioniert.

Hallo zusammen,

ich bemerke hier, dass zwar eine sachliche Diskussion geführt wird, aber meines Erachtens nach sich auch hier die Spaltung der Meinungen fortführt, wie im richtigen Leben. Was ist der Grund?

Apple war früher der Praktikabilitätsführer. Als die PCs weder ihr Betriebssystem gefunden hatten (es gab ja unzählige DOS-Systeme, die wegen dem Copyright dem UNIX entlehnt, aber nicht ganz gleich waren), hatte Apple bereits eine graphische Oberfläche. Und eine Eintasten-Maus. Während die PC-Systeme mit dem zwar teuren aber bald viel zu kleinen RAM zu kämpfen hatte, mit den vielen verschiedenen Hardwarekomponentenhersteller, deren Treiber sich gegenseitig behinderten, mit den bald viel zu wenigen Interrupt-Kanälen, etc., da entwickelte Apple eigene Lösungen. Da gab es den Apple-MacIntosh, der aus einem Stück gegossen war, ein kleiner viel zu hoher Bildschirm, der drunter einen Schlitz für die Diskette hatte, Tastatur und Maus, das war’s.

Apple hatte deshalb nie Kompatibilitätsprobleme, weil ja jedes Gerät von denen selber verbaut worden war. Als das dann bald nicht mehr ausreichte und auch Apple nicht umhin kam, die ersten größeren Geräte anzubieten, da haben sie die Treiber durch ROMs mit auf die Hardware gesetzt. Erweiterung kaufen, einstecken, funktioniert.

Apple setzte von jeher auf Kundenfreundlichkeit und leichte Bedienbarkeit. Besonders in der graphischen Branche hatte Apple sehr schnell einen emotionalen Bonus.

Erinnert sich noch jemand an die Office-Software Multiplan (Spredsheet) und Word 1-6? Das waren schwarze Bildschirme mit 2 reihen von Wortbefehlen am unteren Rand, die je ein andersfarbigen Buchstaben hatten. Diesen Befehl konnte man als Hotkey durch drücken von [Crtl] + Buchstabe ausführen. Ich habe in Multiplan meine Bilanzbuchhaltungsarbeit realisiert, die in 2 verschiedenen Währungen geführt und anschließend in eine EndBilanz überführt werden musste. Das hat damals besser geklappt als mit den auf dem Markt befindlichen Programmen, die sich um bis zu 10 Pfennigen verrechnet hatten. Bei Word gab es Fleißtext, der durch Tastenkombinationen formatiert wurde. Es brauchte etwas Vorstellungskraft, sich den fertigen Text vorzustellen.

Bald merkte auch der gute und damals noch junge Bill, dass diese graphische Oberfläche einen Vorteil bringt und begann auch ein Fenstersystem (Windows 1) zu entwickeln, das auf MS-DOS aufgesetzt hat. Die Einführung war ein Desaster. Darum ist das auch kaum bekannt geworden. Erst Windows 3 (3 Disketten) und 3.1 (7 Disketten) wurden erfolgreich verkauft.

Ich habe damals auf so einem hohen Apple Mac gearbeitet, genau wie auf PCs. Dabei hab ich schnell gemerkt, dass beide Systeme ähnliche Dinge machen und ähnlich gut hinbekommen. Manches ist auf dem PC leichter gewesen, anderes auf dem Apple. Das hat die Benutzer in zwei Lager gespalten: die Apple User und die PC Befürworter.

Ich hab an beiden Systemen gearbeitet und hab diese Lager schon damals nicht verstanden. Beide Systeme haben ihr Vor- und ihre Nachteile. Applemaus: mit bis zu 9 Klicks, die alle unterschiedliche Reaktionen erzeugten! Nur sehr geübte können da den Takt bis 9 halten. Da war die 2 oder 3 Tastenmaus des PCs besser. Hardware Probleme aber gab es bei Apple nicht. Auch die Oberfläche von Apple war bis Windows 95 besser.

Heute aber können beide Systeme dasselbe. Software ist portierbar geworden. Selbst die Darstellung der Apple-Oberfläche kann auf einem PC erzeugt werden. Heute entscheidet nur noch die Sympathie, welchen Rechner ich kaufe. Dabei wird vergessen. Ein Rechner ist nur ein Werkzeug, …. wie eine Zange oder ein Hammer. Heute sollten nur noch die Geschwindigkeit, die Leistung und der Preis entscheidend sein.

Es ist klar, dass , wenn sich jemand an einen Rechner gewöhnt hat, er dabei bleiben will; dass man nur schwer umlernt, ob das beim Auto ist (egal wie wenig umzulernen ist beim nur 3 Pedalen und einem Lenkrad beim Umstieg auf eine andere Marke) oder beim Rechner (wo Microsoft jedes Jahr das selbe Programm nur ein ganz klein wenig erweitert, aber alle Funktionen mit anders geformten Buttons an anderen Stellen versteckt, damit alle glauben, was völlig neues zu kaufen)

Für mich persönlich erscheinen die heutigen Design-Apple Rechner nicht als gelungen. Mein ästhetisches Empfinden ist da eher beleidigt als begeistert. Aber das ist eine ganz persönliche Geschmackssache. Tatsächlich ist und bleibt ein Rechner nur ein Werkzeug, um die gleiche Arbeit wie früher manuell zu erledigen, nur sehr viel genauer und mit sehr viel mehr ausgespuckten Infos, von denen die meisten gar nicht verwertet werden… es sei denn von anderen Rechnern.

Zum Schluss ein alter Scherz:

Wie wird man arm?1) mit einer schönen Frau…. Das ist am schönsten2) im Casino spielen…… das geht am schnellsten3) einen Computer anschaffen…. das ist am sichersten!

Fazit: Wenn du deinen Mitrarbeitern einen Apple spendieren willst, dann tue das ruhig. Aber auch die werden lieber auf dem von Zuhause gewohnten PC arbeiten.

Vllt. erst mal der Preis? Ich frage mich halt, ob Apple wirklich so gut ist, dass die deutlich überhöhten Preise gerechtfertigt sind. Meiner sicher unmaßgeblichen persönlichen Meinung nach wird da doch nur der elitäre Name der Marke "bezahlt". Ob die Geräte wirklich besser sind, als die von Microsoft wage ich zu bezweifeln. - Bsp.: Ein Bekannte von mir hat sich kürzlich einen iMac und ein MacBook mit der Begründung gekauft, dass ihn seine bisher verwendeten Microsoft-Geräte wegen irgendwelcher Fehler(chen?) ständig nerven. Inzwischen ist er ziemlich ernüchtert, denn nach nur drei Wochen machte der iMac Zicken und war (Stand letzte Woche) bereits zweimal zur Reparatur und auch das MacBook hatte bereits einen - wenn auch kleinen - Aussetzer. Auch die angebliche Sicherheit von Apples Betriebssysteme MacOS ist wohl eher "relativ". Microsoft patcht Sicherheitslücken monatlich, bei Apple dagegen geschieht das eher selten. Warum das so ist: Eines der letzten Apple-Updates hatte weit über 80 (!) Lücken auf einmal geschlossen. Da sei doch die Frage erlaubt, ob es nun sicherer ist, in großen Abständen viele Lücken zu schließen. Je länger nämlich solch ein Sicherheitsleck nicht geschlossen wird, desto größer ist das Risiko, dass es auch genutzt wird. Auch technisch nehmen sich die Geräte nicht viel. Auch Apple kauft z. B. bei INTEL ein...

Die Frage ist einfach zu beantworten:

Die Kosten sprechen dagegen. Apple Geräte sind nun mal teurer und leisten auch nur das was andere Hersteller auch können.

Warenwirtschaftsysteme und Office-Anwendungen benötigen in der Regel keine besonderen Ressourcen. Insofern wären Apple Geräte auch völlig überdimensioniert.

Gruß Hutt River

Wenn ihr keine spezielle Windows-Software benötigt, dann könnt ihr selbstverständlich auch Macs einsetzen.

Outlook gibt es auch für Mac und einen Browser soll es da ja auch geben (Safari).Sollte auch den Administrationsaufwand recht gering halten.

Grundsätzlich nichts, außer die Bildschirmarbeitsverordnung die bei Bildschirmarbeitsplätzen den Einsatz von spiegelnden Displays untersagt.Ein Mac Mini mit z.B. entspiegeltem Bildschirm geht hingegen.

Reservist 21.06.2011, 08:55

Zusatz: Sehe gerade,dass du aus der Schweiz kommst. Ob es da eine äquivalente Regelung gibt, kann ich dir gerade nicht sagen.Wenn nicht, spricht natürlich nichts dagegen.Außer die gesundheitlichen Effekte. Spiegeldisplays sind in normalen Büroumgebungen eine enorme Belastung für die Augen, das kann z.B. zu erhöhten Ausfällen usw usf der Mitarbeiter führen.

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Hi,

naja also da gibt es schon einen großen Punkt der dagegen spricht - der Preis..

Für die Anwendungen die du beschrieben hast, reicht locker ein normaler Computer aus, warum mehr Geld ausgeben für etwas, das auch nur so ziemlich das Gleiche kann wie ein normaler Computer.. zumindest für eure Zwecke..

Denkt nochmal drüber nach ob es das Wert ist so viel Geld da rein zu stecken.. :)

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

LG Tamii (:

BenMeier 05.07.2012, 15:05

Wir haben iMacs bei uns im Büro und wir konnten die Wartungskosten enorm senken!

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Hallo,das erste was gegen spricht ist natürlich der Preis.

Nr2. Auf einen Mac kannst du manche Programme nicht instalieren wie z.B Microsoft Office.

Nr3. Ich finde ein normaler PC reicht da komplett, ich würde aber auch ein Notebook (17 zoll) empfehlen wenn man nicht allzu viele Arbeitsplätze hat (unter 5).

Der Preis? PC wie ihr sie für die beschriebenen Anwendungsfälle benötigt gibt es, inkl. Windows-Lizenz, schon für rund 250 Euro. Wozu dann solch ein überteuertes Designer-Produkt hinstellen? Apple is evil.

Reservist 21.06.2011, 08:47

Im Bürobereich stellt man sich keinen PC für 250 Euro hin, da sind völlig andere Ansprüche, z.B. keine Belastung durch Lautstärke oder Stromverbrauch.

Vernünftige BüroPCs bekommt man ohne Monitor nur ab 600 Euro

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nabucco123 21.06.2011, 11:24
@Reservist

"Vernünftige BüroPCs bekommt man ohne Monitor nur ab 600 Euro"

Sicher. Klar. Logo.

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Für ein Handelsunternehmen bringen die iMacs eher weniger.

Der einzige Vorteil der iMacs sind die anders aufgebauten, grösseren Arbeitsspeicher und werden daher hauptsächlich in Druckerein und im graphischen Gewerbe genutzt. Da werden riesige Datenmengen (z.B. Bilder) schneller umgesetzt, sind daher auch speziell für diesen Bereich konzipiert.

In einem Handelsunternehmen können zwar auch grosse Datenmengen anfallen, aber niemals in dem Umfang wie im graphischen Gewerbe.

Der Vorteil, dass iMacs diese schneller verarbeiten liegt aber im Millisekunden-Bereich. Ein Bereich also, der niemals die höheren Kosten rechtfertigt.

eigentlich nix, nur der preis. bei uns in der stadt haben die privatschulen alle imacs rumstehen

woodylu 21.06.2011, 08:08

Ich habe die Produkte Preislich verglichen und komme ohne mit der Wimper zu zucken günstiger als wenn ich auf dem Produkt Windows bleibe.

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jimbo23 21.06.2011, 08:10
@woodylu

endlich mal einer der richtig vergleichen kann, dann steht dem wechsel ja nix mehr im Weg

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Nichts spricht dagegen !! Apple ist einfach der Hammer daruckelt von hinten bis vorne nicht !! Pberhaupt die arbeit mit einem Mac ist einfach fantastisch _D APPLLE <3

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