Was spricht gegen DEMOKRATIE?

8 Antworten

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Zur aller erst sollte man sich folgendes klar machen:

Demokratie kommt von demos =Volk und kratie = herrschen -> Herrschaft des Volkes. Es heißt insbesondere nicht Herrschaft der Mehrheit.

Das bedeutet ins Besondere, dass an politishcen Entscheidungen Minderheiten und Mehrheiten beteiligt sein müssen.

Das ist die Idealvorstellung der Demokratie.

Das Problem ist, dass meistens zwei oder mehre völlig gegensätzliche Ansichten vorherrschen und nicht miteinander vereinbar sind, aber eine Entscheidung getroffen werden muss (keine Zeit für Kompromisse, oft auch wegen völlig unterschiedlicher Sichtweisen überhaupt nicht möglich).

Trotzdem wird in einer Demokratie die Beteiligung der Minderheiten bzw. der sog. Minderheitenschutz durch verschiedene Instanzen gewährleistet:

1)Rechtsstaatlichkeit

2)In Deutschland wird es z.B. auch durch das sog. Verhältnisswahlrecht gewährleistet

3)Verfassung

4)In Deutschland z.B. noch durch die sog. Ewigkeitsklausel.

Nachteile einer Demokratie:

-Träge: viele Entscheidungen müssen durch das Parlament etc.

-Unflexibel: manche Handlungen, die zur Lösung eines Problems nötig wären, sind per se von der Verfassung z.B. blockiert. Es ist durch z.B. die 3/4 Mehrheit sehr schwierig die Grundfeste einer demokratischen Ordnung zu ändern (manche kann man gar nicht ändern. Das gilt aber für andere Herrschaftsformen im Prinzip auch und vor allem in manchen Staatgebilden noch viel krasser)

-Politische Entscheidungsträger werden zum größten Teil von Leuten gewählt, die in den jeweiligen Fragen keine Ahnung haben. Diese Wähler lassen sich oft von Leeren/falschen Versprechungen leiten.

-Schwächere Position nach außen hin: Durch die internen Wahlkämpfe ist die Position in der Außenpolitik geschächt.

-Unbeständigkeit: Durch die wechselnde Regierung, können sich Gesetzte etc. schnell ändern.

Ich zitiere mal churchill (hoffentlich richtig geschrieben^^): "
Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler"^^

Persönlich halte ich aber die Demokratie immer für schlecht, denn meist sind die wähler heutzutage uninformierte Deppen, die meist blind wählen gehen, oder schlimmer, gar nicht wählen gehen. Und noch schlimmer als das ist, dass diese sich lang und breit beschweren, dass alles so schlecht läuft, und dann wieder CDU oder SPD wählen... Jo klar, läuft doch super in der Demokratie!...

Noch ein Punkt gegen Demokratie sind die Wahlen an sich. Kurz vor der Wahl machen alle Politiker auf Volksversteher, die den menschen so nahe stehen, dass sie die am liebsten den Arsch abwischen wollen, nur um gewählt zu werden. Dazu kommt, dass die meisten noch nicht mal bei der Wahlpropaganda sagen was sie machen möchten, oder was nicht...

Naja, das kann man halt lange so weiter führen...


Ich gebe dir ja bedingt recht denn die breite Masse ist eine taube Nuss. Aber einige denkende Menschen möchten schon entscheiden wohin die Reise geht.

Was passiert wenn einer allein das Sagen hat haben gerade wir Deutschen Mitte des 20.Jh. bitter erfahren müssen

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@verreisterNutzer

Das problem einer Dikatur ist, dass der der das Sagen hat, entweder den Staat aufblühen lässt, weil er gut ist, in dem was er macht, oder den Staat zu grunde richtet, wenn er schlecht ist. Da defakto Hitler aber ein guter Redner war, war er in allen anderen Belangen aber sehr schlecht. Defakto wäre ich daher eher für eine art Kurfürstentum, wie es mal im Heiligen römischen Reich war. 5-7 Kurfürsten bestimmten den Kaiser.

Klar kann man jetzt sagen, das war auch nur ein Machtkampf, aber was wäre wenn diese männer nicht  Herren über Länderein gewesen wären, sonder ganz einfach leute? Aka Man sucht sich 7 Leute aus der Bevölkerung heraus (eventuell durch ein Lossystem oder anderes) und sagt diesen Leuten, sie dürften nun den Nächsten Kanzler bestimmen. Dieser müsste nicht einmal ein Politiker sein.

Natürlich können beide, die "Kurfürsten" und der "kanzler" das ablehen.

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JA , so ist es

und der Wähler ist heute viel (künstlich) verdummter als vor 40 Jahren

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Also ich kenn da ne Lustige geschichte:

In einer Diktatur gehen 3 Wissenschaftler (Botaniker, Physiker und Psychologe) in den Wald. Sie haben Hunger und sehen Pilze. Der Botaniker befiehlt die Pilze nicht zu essen, das sie Giftig sind. So hatten alle Hunger aber blieben am Leben.

Nun gehen in der Demokratie die 3 Wissenschaftler in den Wald. Sie stimmenn ab ob sie die Pilze essen wollen. Der Botaniker ist dagegen, der Physiker und Psychologe dafür. 2 gegen 1. So haben sie die Pilze gegessen und alle 3 starben.

genial

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Demokratie hat "eigentlich" nichts mit der Mehrheitsentscheidung zu tun.

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9 von 10 Schülern finden Mobbing lustig.

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Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn. Hast du da vielleicht was durcheinander gebracht?

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