Was spricht gegen alleine klettern (im canyon)?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

ALLES - NIE allein und ohne professionelle resp erfahrene & ausgebildete Begleitung, die die örtlichen Gegebenheiten kennen (lässt sich nicht alles im Internet nachlesen ...) - was m.E. generell in den Bergen gilt

Chézière rät Privaten generell davon ab, ohne professionelle Begleitung Canyoning-Touren zu unternehmen. Die Anforderungen an den Sportler seien beim Canyoning besonders hoch, da Kenntnisse des alpinen Bergsteigens wie auch des Wildwassersports nötig seien. Hinzu komme noch, dass die Rettung im Wasser fast immer zu spät komme. «Wenn ein solcher Sport allein betrieben wird, ist das einfach ein zu grosses Risiko.» ...
Wichtig sei es auch, sich über die aktuelle Lage zu informieren – etwa auch bei Wasserkraftwerksbetreibern, deren Restwasserabgabe den Wasserpegel im Fluss stark beeinflussen könne.

http://www.suedostschweiz.ch/zeitung/canyoning-ohne-begleitung-ist-ein-zu-grosses-risiko

Free solo hat meiner meinung nach keine mehrwert. Wenn man nevenkitzel haben will reicht deepwatersolo.

Generell ist das problem ja, dass du gut mit deinen kräften sein kannst aber weil du outdoor bist weißt du nie was passiert. Wenn du mal ausversehen in einen scorpion greift bist du wahrscheinlich froh ins seil stürzen zu können.

Wieso möchtest du denn allein unterwegs sein? befürchtest du zu langsam zu sein in einer seilschaft?

Dass keiner zum Sichern da ist und im Falle eines (Un)falles auch keiner helfen oder die Sanis rufen kann.

Die Unfallgefahr vielleicht...? Stürzt du ab, kannst du nicht davon ausgehen, das Hilfe vor Ort sein wird. Klingt doch plausibel....

Wenn dir etw. passiert ist keiner in der Nähe, der dir helfen könnte.

Was möchtest Du wissen?