Was spricht für und was gegen eine Appeasement politik?

3 Antworten

Die sogenannte "Appeasement" Politik (von Appease = Beruhigen) ist eine Politik die benutzt wird, wenn man der Meinung ist, einen bevorstehenden Konflikt friedlich lösen zu können oder zumindest Zeit für die eigene Aufrüstung gewinnen zu können. Dabei wird der Opponent durch "Zugeständnisse" und ein sehr passives Verhalten "beruhigt" oder es wird zumindest versucht, um eine mögliche Aggression herauszuzögern, oder zu vermeiden.

Es kommt immer auf die Situation und den Opponent an, der Ziel dieser Politik sein soll. So kann es sein dass diese Politik bei gewissen Menschen nicht wirkt (vgl. Hitler - Chamberlain). In diesem Fall ist diese Politik bei Hitler gescheitert und die Briten (bzw. der Premier) haben/hat dadurch, dass sie/er darauf vertraut haben/hat, wertvolle Zeit der Aufrüstung verloren.

Es kommt immer auf die Situation an, in der eine Politik angewendet wird.

Appeasement ist nicht grundsätzlich schlecht, allerdings kann sie auch wie jede andere Politik fehlschlagen.

Hoffe das war einigermaßen verständlich,

Gruß Mendechaus.


Das kann man am besten an Beispielen erklären.

Gegen Hitler war Appeasementpolitik völlig negativ. Man hat
Hitler den kleinen Finger gegeben, das Sudetenland, wo man mit viel
Verständnis meinte, dass er im recht war. Aber das wirkliche
Appeasement fing an, als man nicht reagierte, als er die
Tschechoslowakei annektierte. Was war das Ergebnis? Er hielt das
Stillhalten der Westmächte für Schwäche und traute sich später ganz andere Aktionen.

Dagegen ein positives Beispiel.
Der Kalte Krieg war nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Appeasementpolitiksituationen. Wenn das schiefgegangen wäre, hätte es vermutlich den 3. Weltkrieg gegeben.

Im Übrigen auch gegen N.Korea wäre Appeasementpolitik völlig
angebracht. Die Motive der nordkoreanischen Führung, für die
Kernwaffenaufrüstung, sind einfach die Angst vor einem Rgime change
von Außen. Es ist absurd zu glauben, Kim würde irgendjemanden
angreifen. Er weiß, dass er zu schwach ist Appeasementpolitik wäre
angebracht, mit der glaubhaften Versicherung, dass man Kim nicht
gewaltsam zu stürzen beabsichtigt.










Nichts spricht dafür.

Dagegen aber:

Ein potenzieller Aggressor wird ermuntert, noch aggressiver vorzugehen.
Am Ende ist der Schaden größer, als wenn man ihm beizeiten Einhalt geboten hätte.

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