Was spricht für oder gegen die Kleidervorschriften im islam für die Frau?

17 Antworten

Dafür spricht, dass man sich in Wüstenregionen wo diese Religion herkommt sich mit einfachen Mitteln gegen Sandstürme schützen kann. Dagegen spricht, dass man in westlichen Ländern in denen es Religionsfreiheit gibt, es ein No Go ist wenn man sich religionsmäßig zu erkennen gibt. Da wirkt das eher peinlich, außer man ist halt ne Ordensschwester oder trägt spezielle Arbeitskleidung. Bei vollkommener Bedeckung in Ländern mit weniger Sonnentage führt das natürlich auch zu Erkrankungen wie Rachitis und Osteosporose, Knochenerweichung, Verkrümmung was sich dann im späteren Leben recht schmerzhaft bemerkbar macht.

Danke sehr

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Die Verschleierung im Islam stammt aus einer bestimmten Zeit und einer bestimmten Kultur. Damals mag die Verschleierung sinnvoll gewesen sein.

Sei es als Schutz vor Sandstürmen, oder als Schutz vor räuberischen Beduinen, die Karawanen und Ortschaften überfielen und die attraktivsten Frauen raubten.

Aber heute, im 21. Jahrhundert und insbesondere in modernen Gesellschaften, gibt es keinen logischen Grund, sich vollzuverschleiern, oder ein Kopftuch zu tragen.

Die Verschleierung ist somit nur noch ein Symbol der Abgrenzung gegenüber Menschen mit einem anderen kulturellen und religiösen Hintergrund.

Anstatt lüsterne Blicke abzulenken, führt die Verschleierung nun zu feindseligem Anstarren und wird teilweise auch zum Objekt von Provokation und Übergriffen.

Außerdem beschränken religiöse Kleidungsvorschriften die Frauen in ihrem Recht auf Selbstbestimmung, da sie sich nicht kleiden darf, wie sie will.

Die angebliche "Freiwilligkeit" ist auf den sozialen Druck im familiären Umfeld zurückzuführen - wer will schon hören, man kleide sich wie eine Schl...pe?

Für die Verschleierung spricht aus meiner Sicht nichts.

Deinen Wunsch in Ehren, liebe Nur,

doch kann ich Kleidervorschriften gegenüber nur feindlich sein, die selbst feindlich sind - nämlich gegenüber Frauen! (...und Männern auch!)

  1. Sie sind feindlich gegenüber der menschlichen Natur, weil sie vorschreiben, das SO-SEIN der Frau zu verstecken, als wäre das etwas Schlechtes und gleichzeitig unterstellen, Männer wären triebgesteuerte Monster (was sie in überwiegend muslimischen Gesellschaften prompt auch sind:(
  2. Sie sind feindlich gegenüber dem menschlichen Sinn für Ästhetik, da sie Formen nicht zeigen dürfen (also nur "Unförmiges" erlauben) und Farbwahl stark einschränken.
  3. Sie sind feindlich gegenüber der Vernunft, da WENN der Mensch von Gott geschaffen wurde er sie so schaffen wollte, wie er sie nun mal geschaffen hat - es widerspricht dem gesunden Menschenverstand, dass man sie dann nur verhüllt sehen sollte (es sei denn, man sei mit ihr verheiratet - was auch wiederum keinerlei Sinn ergibt!)
  4. Sie sind feindlich gegenüber der Sexualität, die doch unser aller Leben erst ermöglicht (hat), indem sie diese nur unter den engen Bedingungen der islamischen Ehe zulassen.
  5. Sie sind eine Anmaßung gegenüber Gott, weil sie den dazu im Koran stehenden Satz/Sätze auf nur eine bestimmte Art und Weise zu interpretieren erlauben, obwohl der Wortlaut im Koran einen breiten Fächer an Kleidungsstilen zulassen würde(EINDEUTIG sind nämlich nur Scham und Brüste zu verdecken)

Ich bitte Dich also allen Ernstes, liebe Nur, mir zu begründen, warum ich gegenüber diesen Vorschriften nicht feindlich sein sollte? - Sie sind doch auch mir gegenüber feindlich, da sie mir verbieten zu sehen, was ich gerne sähe!

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