Was spricht für die USK/FSK

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2 Antworten

Es gibt halt nunmal Medien (Spiele wie Filme), die für Kinder und Jugendliche ungeeignet sind. Der Jugendschutz sorgt dafür, dass sie keine Albträume von "Paranormal Activity" bekommen, keinen ungesunden Wortschatz wegen "Ted" und auch kein agressives Verhalten nach dem Genuss von "Stirb Langsam" an den Tag legen. Als Kind/Jugendlicher ist man eben in der Regel noch nicht erfahren genug, um alle Medien entsprechend differenziert zu betrachten. Meiner Meinung nach ist der Jugendschutz wichtig und in Deutschland auch ganz gut geregelt, es kommt recht selten vor, dass mal eine Freigabe absolut nicht passt. Das einzige, was man noch ändern könnte, wären Umbenennungen der FSK und USK, da die Namen recht unglücklich gewählt sind (wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich auch erstmal denken, "freiwillige Selbstkontrolle" wäre für mich keine Pflicht) und mehr Marketing der beiden Organisationen - damit wirklich jedes Elternteil Deutschlands die Bedeutung kennt und die Freigaben inkl. Farbcode ausm Kopf aufzählen kann. Ausserdem sollten alle Freigabebegründungen online verfügbar sein. Als Gegenleistung sollte dann "ab 18" auch wirklich "ab 18" bedeuten, also dass man dann nach Ausweiskontrolle sein ungeschnittenes Medium bekommt. Eine Ausnahme davon müsste man dann wahrscheinlich noch bei verfassungsfeindlichen Symbolen und Gewaltverherrlichung machen.

Dem ist kaum etwas hinzuzufügen :-) DH.

Die Namen müssen nicht geändert werden, weil sich jeder in wenigen Minuten auf Homepage und in Wiki darüber informieren kann. Einfach mal die Arbeit machen, sollte einem die Schule eigentlich beibringen.

Alle Freigabebegründungen online - das erzähl ich seit Jahren ! Und natürlich sollte es so sein wie in anderen Ländern: ab 18 ist dann auch ab 18 und nicht ab 17,5 oder doch nicht irgendwie schutzbedürftig weil hätte wäre wenn...

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@uncutparadise

Richtig, man kann sich informieren. Viele Eltern tun das aber nicht, und wenn der Sprössling dann im Elektronikmarkt ein Spiel mit einem blauen oder roten Aufkleber in der Hand hat und ihnen erzählt USK wäre eine Selbstkontrolle für sie und das Kind wäre schließlich schon soooo reif, dann glauben sie in den meisten Fällen ihrem Kind und kaufen das Spiel. Wie schon gesagt, was USK/FSK bedeutet, muss in die Köpfe der Eltern rein - egal ob durch eine Umbenennung, Werbung oder auch Informationstafeln in den Märkten.

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@ceevee

Wenn sich Eltern derart vom Nachwuchs ausspielen lassen, dann gibt es ein ganz anderes Problem als eine Infotafel der FSK ;-) Eltern sein ist eben ein Job, der Disziplin verlangt und der voraussetzt, dass man zumindest mit seinem Kind mithält. Wenn das nicht passt, kannst Du informieren wie Du willst. Die FSK-Flatschen wurden genau deswegen gemacht, unten links und ganz groß. Hilfts was ;-) ?

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@uncutparadise

So sieht es idealerweise aus, in der Realität sind aber längst nicht alle Eltern so gut informiert (wie auch hier bei GF so einige Fragen zeigen). Und das Kind muss ja nichtmal versuchen, seine Eltern zu verarschen - ich will nicht wissen, wie viele Kinder zum DVD-Start von "Ted" bis zum geht-nicht-mehr gequängelt haben und wie viele Eltern dann nachgegeben haben. Wie du schon sagtest:

Eltern sein ist eben ein Job, der Disziplin verlangt und der voraussetzt, dass man zumindest mit seinem Kind mithält.

das tun aber leider nicht alle, vielleicht hilft es wirklich, sie zu informieren, vielleicht bin ich auch nur zu optimistisch...

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ich halte eine gesunde altersbegrenzung für sinnvoll, aber alles zu zensieren und filme um 15minuten zu kürzen ist der gößte müll. und jede collectorsbox wird durch den fsk flatschen verunstaltet.

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