Was spricht für die Massebtierhaltung?

6 Antworten

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,,Sollte Massentierhaltung in der EU verbiten werden?"

Dazu müsste es erst einmal erlaubt werden. Eine solche Haltungsform existriert nicht, außer in den Köpfen von Menschen die keinerlei AHnung von Viehzucht haben.

Was spricht für die Massebtierhaltung?

Die Freiheit des Wirtschaftens. Man kann an der Menge Tieren nicht festmachen, wie gut es einem Tier geht. Die Tierschutzgesetze gelten für alle Viehzüchter. Egal ob für jemand der 3 oder 30.000 Schweine hält.

Menschen, die den Begriff "Massentierhaltung" in den Mund nehmen, haben noch nie in ihrem Leben ein modernen Stall von innen gesehen, sondern plabbern nur nach was fanatische Nutztiergegner daherreden. Dass das alles gelogen ist, scheint den meisten nicht einmal in den Sinn zu kommen.

Das schlimmste ist aber diese Kultur mittlerweile, dass man fanatischen Internetseiten und Propagandavideos aus dem Internet mehr Glauben schenkt, anstatt nur ein einziges mal mal zum Landwirten zu fahren und sich live eine Viehzucht anzuschauen.

Und du kannst den Test machen: Überall wo "Massentierhaltung" zu lesen ist sind folgende Unsinnsbehauptungen/Suggestionen nicht weit:

  • Tierquälwerei --> verboten!
  • 16.000 Liter Trinkwasser --> völliger Unsinn (waterfootprint)
  • 16kg Getreide --> Unfug, denn Schweine haben eine Futterverwertung von 2,7 und Rinder würden daran wegen Azidose verenden
  • Antibiotikafütterung --> verboten
  • Antibiotika im Fleisch --> verboten, verstößt gegen die Schlachtsperre
  • Es wird bestes Brotgetreide aus Afrika hier verfüttert --> totaler Unsinn. Deutschland ist Getreidenettoexpoteur
  • 98% der gesamten Sojaernte wird verfüttert --> Soja wird gar nicht verfüttert, sondern die Reste aus der Presse: Extraktionsschrot
  • alles was nicht auf der Weide steht, steht natürlich implikativ eng zusammen mit drölftrilliarden Artgenossen im eigenen Kot und kann sich nicht drehen --> größter Unsinn nach "Erde=flach"
  • usw. --> alles Unfug...

Die Liste nimmt kein Ende

Du kannst deine Lehrerin sagen, dass alles dafür spricht, weil nichts dagegen spricht!

Alles andere ist verleumderischer Populismus. Kannst du gerne auch Landwirte selbst fragen.

Also halte dich bitte bitte bitte bitte fern von einschlägigigen Antiviehzuchtpräsenzen. Fahr zum Landwirt und mach für dein Thema eine praktische Überprüfung. Dann kannst du auch sagen, dass du aus Erfahrung sprichst und nicht aus abgeschriebenen Vermutungen.

Viel Erfolg bei deiner Arbeit.

Gruß
Omni

(BG)

Ohne bekommen die Leute ihr geliebtes Fleisch nicht und drehen am Rad. Siehe Vorschlag zum "Veggie Day", das gab fast einen Volksaufstand.

Siehe Vorschlag zum "Veggie Day", das gab fast einen Volksaufstand.

Zu Recht, weil es eine dämliche Bevormundung ist. Wir leben in einem freien Land. Oder willst du in einem Land leben mit Zwängen und Verboten? Ich schlage für solche Zwecke Nordkorea als Vorbild vor

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@omnivore17

Es ist kein Zwang und kein Verbot, das ist es ja was die ganzen Irren nicht verstehen wollen.

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@Wettrusse

Wenn es kein Verbot ist, dann brauchen wir auch so einen Unsinns-Veggie-Day nicht. Ganz einfache Sache

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Durch Massentierhaltung ist die Versorgung mit Fleisch gesichert. Man kann dadurch, wenn man will, jeden Tag Fleisch futtern. Und viele Leute bestehen halt auf ihr tägliches Fleisch, wie Wettrusse auch schon so schön erwähnt hat. ;)

Das ist jetzt das einzige, was mir einfällt.

Was heißt "Versorgung"? Ein Drittel aller Lebensmittel landen auf dem Müll, sagt 3Sat.

(Das Geschäft mit dem )Fleisch hebt den Harnsäurespiegel und damit das Krebsrisiko. Vor allem Männer brauchen "ihr" Fleisch und sterben früher als Frauen.

Ein Vorteil? Vielleicht für die geplagte Ehefrau. Und die Geldwirtschaft. Die Ärzte. Die Supermärkte. Wollen ja alle "leben".

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@Blindi, fällt dir denn was besseres ein? scheinbar nicht!

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  1. Massentierhaltung ist kein definierter begriff für eine sind 5 ja schon eine Masse und für andere 1000 Tiere aber das hat ja nichts mit der eigendlichen Frage zu tun.
  2. Nur so ist es möglich den Fleischkonsum zu befriedigen.
  3. Große anlagen können sich besser um die Tiere kümmern da das Personal besser gebildet ist und über alle notwendigen Technischen Hilfsmittel verfügt damit es den Tieren besser geht.
  4. Bei Schweinen ist ab einer bestimmten Größe Luftfilteranlagen vorgeschrieben was die Emissionen verringert.
  5. Der Betrieb alles richtig macht braucht der kaum Antibiotika auch wenn er kein Biobetrieb ist. Und den Tieren kann es auf einen großen Betrieb besser gehen als es in vielen kleinern der Fall wäre.
  6. Kleine Betriebe haben keine Zukunft mehr da diese Notwendigen Investitionen in z.B. mehr Tierwohl oder neue Gesetzliche Regelungen einfach nicht Leisten können somit werden die großen größer und das ist nicht zu stoppen.

Natürlich gibt es schwarze Schafe die große Betriebe mit schlecht ausgebildeten Personal haben, dort ist es nicht schön aber es kann auch anders sein, in den Medien wird immer nur das Schlechte dargestellt.

Für die Massentierhaltung spricht dass sich einige wenige Menschen daran in hohem Maße bereichern können.

Gegen die Massentierhaltung spricht:

  • Klimawandel (Methan und CO2 Emissionen)
  • Nahrungsmittelvernichtung: Man muss 100g pflanzliche Nahrung aufwenden und 4g Rindfleisch, 10g Schweinefleisch, 25g Milchprodukte, 50g Hühnerfleisch oder 60g Eier zu produzieren. Quelle: http://www.pnas.org/content/early/2018/03/20/1713820115
  • Ressourcenverschwendung: Exorbitanter Einsatz von Wasser, Energie, Nutzflächen, Lagerung und Transport.
  • Umweltzerstörung: Brandrodung von Regenwäldern zum Anbau von Soja und Mais für Kraftfutter, Entsorgung von Fäkalien was zu hoher Belastung des Trinkwassers mit Nitrat führt.
  • Tierschutz: Grausame Haltung, Ausnutzung, Quälerei und Abschlachtung von empfindungsfähigen Lebewesen ohne jede Notwendigkeit.
  • Gesundheitsschädlichkeit: Antibiotikarückstände und multiresistente Keime in Lebensmitteln, Erhöhung des Risikos für Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2 durch übermäßigen Konsum billig verfügbarer tierischer Lebensmittel.

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