Was spricht für die interkulturelle Geltung der Menschenwürde?

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5 Antworten

Wenn Du Dir die Carta der Menschenrechte anschaust, sowie das deutsche Grundgesetz, dann wirst Du feststellen das die Menschen sehr wohl einheitlich angesehen und behandelt werden (sollen).

Was wir aber tatsächlich haben, dass ist eine "natürliche" Diskreminierung, die faktisch auch nicht beseitigt werden kann.

Diese Diskreminierung entsteht aus der unterschiedlichen Intelligenz der Menschen. Zwei Menschen werden geboren, beide kommen sie nackt auf die Welt. Der eine wird Konzernchef, der andere schafft nichts und ist von HartzIV abhängig. Für den einen ist Wertschätzung und Würde Normalität, für den anderen ein Mangel.

Man kann demnach eine einheitliche rechtliche Basis schaffen, aber, so hart wie es auch klingt, der Mensch hat dann seinen Anspruch an Wertschätzung und Würde selbst in der Hand.

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Kommentar von Jonas711
11.08.2016, 13:29

Diese Diskreminierung (sic!) entsteht aus der unterschiedlichen Intelligenz der Menschen. Zwei Menschen werden geboren, beide kommen sie nackt auf die Welt. Der eine wird Konzernchef, der andere schafft nichts und ist von HartzIV abhängig.

Es wäre schon mal eine deutliche Verbesserung zum aktuellen Zustand, wenn diese sehr unterschiedlichen Lebensläufe nur mithilfe der Intelligenz erklärbar werden.

Faktisch spielt hier aber aber viel mehr eine Rolle, wo und unter welchen Bedingungen die beiden Menschen nackt auf die Erde kommen. Oder vertrittst du ernsthaft die These, dass die 50 Millionen von Hunger bedrohten Menschen einfach nur dumm sind und auch alle locker hätten Firmenchefs werden können? 

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Wie kommst du denn auf diese Idee? Art.1 GG heißt ja nicht "Die Würde des deutschen Menschen ist unantastbar"...

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Jeder interpretiert eben Würde anders. Wie du sagst es ist Kultur abhängig.

Alleine wie eben Frauen angesehen werden ist stark unterschiedlich. Damit greift man stark in die Kultur ein und die wenigsten sind bereit dazu

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Du meinst nicht die Würde oder Ehre eines Individuums, sondern die Menschenwürde als ein Grundrecht aller Menschen.

Das Verständnis eines Individuums darüber zu befinden, was "unter seiner Würde" ist, ist was anderes.

Es gibt die Europäische  Menschenrechtskonvention von 1950, die erklärt alle Grundrechte.

Die Menschenrechte im Islam lauten dagegen anders. 

 In der Kairoer-Erklärung der Menschenrechte im Islam von 1990 kannst Du lesen, dass eine interkulturelle Einigung mit unseren Wertvorstellungen unmöglich ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

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Die "Goldene Regel" nach dem Motto "Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.". 

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