Was spricht eigentlich gegen eine Mixtur aus allen 38 Bachblüten?

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6 Antworten

Ohne eine weitere Diskussion über die angebliche Wirkung einer Bachblütentherapie vom Zaun brechen zu wollen ...

... Es würde schon allein aus dem Grund, dass manche Bachblüten gegensätzlich wirken, keinen Sinn ergeben. Die Wirkungen (vorausgesetzt es gäbe welche) würden sich gegenseitig aufheben.

Wenn es dir bzw. deiner Brieftasche nichts ausmacht, kannst du es ja trotzdem mal ausprobieren.

Ich vermute mal, dass dabei v. a. eine "Hauptwirkung" festzustellen ist: Du bekommst eine ordentliche Fahne, wenn du wirklich ALLE dieser auf Alkohol basierenden Substanzen zu dir nimmst.

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Dagegen spricht der Preis.

Alles zusammengemixt aus Stockbottles klingt enorm praktisch, weil ja angeblich immer nur das wirkt, was gerade benötigt wird.

Grundsätzlich finde ich den psychologischen Effekt hinter den Bachblüten schon gut. Wenn man sich mit Bachblüten auseinandersetzt, setzt man sich mit sich selbst auseinander und denkt intensiv über die Ursachen seiner Probleme nach. Das alleine kann schon einen großen Effekt haben.

Wenn dann noch ein Wässerchen dazu führt, eine Lage zu verändern, oder zu stabilisieren, ist der Versuch doch gelungen :-)

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Garnichts spricht dagegen. Eine Bachblütentherapie ist esoterischer Unsinn und du kannst ruhig alle zusammenmixen. Die Wirkung wird sich, wie bei allen Bachblütenpräparaten, auf den Plazeboeffekt beschränken.

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Gegenfrage: Was spricht dafür?

Ich denke gerade an meinen Farbkasten in der Schule. Wollte mal ein besonders buntes Bild malen und hab alles wild zusammengemischt. Ergebnis: GRAUBRAUNKACKOLIV

Auch ein Parfümmischversuch als sechsjährige verlief ähnlich grausig. Mama was not amused...

Ähnlich stelle ich mir eine solche Mischung vor.

Und ein Mensch, der alle Krankheiten hat und sich zu einer solchen Mischung hingezogen fühlt, ist entweder ein Hypochonder oder er braucht einen guten Therapeuthen (besser mehrere, für jede Fachrichtung quasi)

Was mich jedoch sehr wundert, ist eine solche Frage von Jemandem, der immer wieder betont, das Homöopathie Placebo sei. Natürlich sind Bachblüten keine Homöopathie, sondern es ist ein vollkommen anderes Prinzip, aber die Vorstellung, dass diese Frage ernst gemeint ist, finde ich sehr komisch.....

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Kommentar von uteausmuenchen
05.10.2016, 23:05

Auch wenn man das Gedankenmodell der Bachblüten als falsch erkannt hat, darf man sich doch fragen, warum in diesem Gedankenmodell ein bestimmtes Mittel nicht benutzt, während andere Mischungen ja durchaus Anwendung finden.

Warum sollte eine Frage, welche Erklärung für diesen Sachverhalt denn innerhalb dieses Gedankenmodelles gegeben wird, nicht ernst gemeint sein?

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Kommentar von GoodFella2306
06.10.2016, 08:08

Liebste Arashi 01, man kann natürlich nicht beweisen dass Bachblüten Wirkung haben, aber man kann eben randomisierten doppelblinden versucht definitiv nachweisen dass ein Quittenmarmelade Brötchen gut schmeckt. Und genau das ist das Problem aller esoterischen oder homöopathischen Mittel, man kann sie in einem wiederholten Versuch stets nur der Unwirksamkeit überführen. Warum diese Mittelchen deinem Pferd geholfen haben, ist auch ganz leicht erklärt. Es gibt da den sogenannten Placebo by proxy effect. Das bedeutet, du gibst deinem Pferd ein Mittelchen und hoffst natürlich, dass sich etwas verbessert. Und somit wirst du jede Verbesserung, sei es eine intensive Regung, ein wacherer Blick oder eine vermeintlich bessere Gesamtkonstitution als Zeichen einer Heilung annehmen. Eben weil du es gerne so möchtest. Das bedeutet, du übernimmst die Placebo Funktion für dein Pferd, weil du deinem Pferd nur Gutes willst und deshalb hoffst dass es schnell wieder gesund wird. Aber bloß weil du deinem Pferd ein Mittelchen gegeben hast, bedeutet das nicht automatisch, dass dieses Mittelchen deinem Pferd geholfen hat. Vielleicht ist auch zum gleichen Zeitpunkt eine Wunderwolke über dein Pferd hinweg geflogen und hat dafür gesorgt dass dein Pferd gesund wurde? wie dem auch sei ich wünsche dir einen schönen Tag!

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Kommentar von MalNachgedacht
06.10.2016, 09:27

Gegenfrage: Was spricht dafür?

Dafür spricht, dass man bei dieser Universalmixtur auf jeden Fall auch die passenden Bachblüten dabei hat und daher keine Zeit mit der Suche nach der passenden Mischung verliert.
Dafür spricht auch, dass man sich die Kosten (und die Zeit) für einen Bachblüten-Berater sparen kann

Dafür spricht auch, dass so eine Universalmixtur (bei genügender Nachfrage) wohl langfristig deutlich preiswerter wäre als nach und nach die 38 verschiedenen Bachblüten nacheinander zu erwerben.

Ich denke gerade an meinen Farbkasten in der Schule. Wollte mal ein besonders buntes Bild malen und hab alles wild zusammengemischt. Ergebnis: GRAUBRAUNKACKOLIV

Auch ein Parfümmischversuch als sechsjährige verlief ähnlich grausig. Mama was not amused...

Ähnlich stelle ich mir eine solche Mischung vor.

Also ich stelle mir vor, dass so eine Mischung nicht gefallen sondern helfen muss.
Davon abgesehen würde (im Gegensatz zu deinen Mal- und Parfümversuchen) kaum jemand erkennen ob er es mit einer einzelnen Bachblüte oder einer Mixtur aus allen 38 Bachblüten zu tun hat...

Und ein Mensch, der alle Krankheiten hat und sich zu einer solchen Mischung hingezogen fühlt, ist entweder ein Hypochonder oder er braucht einen guten Therapeuthen (besser mehrere, für jede Fachrichtung quasi)

Meine Universalmixtur wäre ja nicht für einen Menschen der alle Krankheiten hat (der wäre wohl auch schon tot) sondern eine Mischung, die bei jeder Krankheit hilft bei der auch einzelne oder Kombinationen aus einzelnen Bachblüten helfen würden.

Was mich jedoch sehr wundert, ist eine solche Frage von Jemandem, der immer wieder betont, das Homöopathie Placebo sei. Natürlich sind Bachblüten keine Homöopathie, sondern es ist ein vollkommen anderes Prinzip, aber die Vorstellung, dass diese Frage ernst gemeint ist, finde ich sehr komisch.....

Auch wenn man davon überzeugt ist, dass etwas nicht stimmt kann man ja trotzdem mal darüber nachdenken welche Konsequenzen es hätte wenn es stimmen würde  - und ob sich daraus irgendwelche Widersprüche ergeben.

Wenn Bachblüten frei von unerwünschten Nebenwirkungen sind dann müßte mein Universalmixtur ja genauso gut (oder besser) wie jede einzelne Bachblüte oder jede andere Mischung aus Bachblüten funktionieren.

Denn die zusätzlichen Bachblüten die in meiner Universalmixtur enthalten sind und die in der anderen Mischung fehlen schaden ja nicht - oder etwa doch?

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eigentlich werden nicht mehr als ca 5 Substanzen zusammengenommen..

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Kommentar von MalNachgedacht
05.10.2016, 21:15

Und was spricht nun noch mal dagegen alle 38 Bachblüten zusammen einzunehmen?
Denn immerhin wäre man dann ja sicher, dass die "richtigen" auf alle Fälle dabei sind und der Rest schadet doch nicht - oder etwa doch?

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Du kannst das machen, aber  es kommt teuer. 

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