Was spricht dagegen, Renten und Erwerbsminderungsrenten nicht mindestens auf Höhe Grundsicherung zu geben?

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8 Antworten

Hallo,

die bisherigen politische Entscheidung und das SGB VI spricht dagegen. Mit einer Änderung in deinem Sinn, muss die Finanzierbarkeit geprüft werden.

Das geht durch Erhöhung der Retenversicherungsbeiträge und Erhöhung des staatlichen Zuschußes.

Da viel Rentner durch die Bedarfsgemeinschaft seltener die Aufstockung bewilligt bekommen, ist die Verfahrensweise noch finanzierbar.

Beste Grüsse

Dickie59

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Nicht alle Rentner haben so wenig, dass sie nicht davon leben können. Bei den meisten davon ist es jedoch so, dass sie einfach zu wenig verdient haben.

Woran das nun liegt, ist eine andere Sache. Hatten sie einen schlecht bezahlten Beruf, dann sollte wohl eher der Mindestlohn erhöht werden, so dass dann auch die Rente höher ist.

Auch ich finde es nicht gut, wenn Rentner, die oft über 40 Jahre gearbeitet haben, so wenig Rente bekommen.

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Kommentar von turnmami
18.06.2017, 20:14

Wer 40 Jahre Beiträge gezahlt hat, der hat keine Minirente. Ausser er hat 40 Jahre nur Niedrigverdienst. Dann hat man aber 40 Jahre etwas falsch gemacht...

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Das ist kaum finanzierbar, schon jetzt  zahlen die Jungen für die Alten und die Beiträge sollen noch steigen. Nur 30 Jahre arbeiten und dann Grundsicherung? Es gibt sicher viele, die sich dann in der sozialen Hängematte wohl fühlen und es bietet auch noch Anreiz für Schwarzarbeit., Kenne da so einig e Pappenheimer. Ich selbst habe 47 Arbeitsjahre, war nie arbeitslos, da braucht man keine Grundrente.

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Das Äquivalenzprinzip.

Die Rente richtet sich eben danach, was der Versicherte in seinem Arbeitsleben eingezahlt hat.

Es steht ja jedem frei ergänzende Aufstockung durch die Grundsicherung zu beantragen.

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Weil die Grundsicherung nicht nur eine niedrige Rente ausgleicht, sondern das gesamte Einkommen, sofern es zu niedrig ist.

Wenn jemand z.B. eine niedrige Rente hat, aber durch Erbschaft zwei Häuser besitzt, die er vermietet, hat er ein Einkommen, das keine Aufstockung der Rente rechtfertigt.

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Wer so fleissig gearbeitet hat und Beiträge gezahlt hat, der hat eine höhere Rente als Grundsucherung!

Warum sollte man die staatl Aufgabe der Grundsicherung den Beitragszahlern der RV aufhalsen??

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Gute Frage.Es ist entwurdigend mit Erwerbsminderungsrente noch um Grundsicherung betteln zu müssen. 

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Kommentar von Paulina42
18.06.2017, 17:15

Ja, aber das ist so

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Das ist ein christlicher und auch sozialer Gedanke.

Sehe ich auch so als ersten kleinen Schritt zum alternativlosen bedingungslosen Grundeinkommen.

(Nur sind weder die angeblich christlichen noch die sozialdemokratischen Parteien willens, dies auch mal auf die Agenda (seit Gas- Gerd ein furchtbares Wort) zu setzen.

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Kommentar von turnmami
18.06.2017, 20:16

Wer soll das auch finanzieren???

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