Was spielt mehr eine Rolle bei der Entwicklung eines Jugendlichen?

2 Antworten

Wie Du schon schreibst: Natürlich spielt beides eines Rolle.

Wie willst Du sowas sinnvoll quantifizieren? Und warum gerade bei Jugendlichen? Wie willst Du die in der Kindheit gelegten Grundlagen sauber von der Entwicklung in der Jugend abgrenzen?

Einerseits: Gerade in der Jugend ist die Peergroup natürlich unheimlich wichtig. Andererseits deuten die Ergebnisse der Zwillingsforschung, gerade wenn es um eineiige Zwillinge geht, die getrennt aufgewachsen sind, auf genetische Dispositionen geradezu gruseligen Ausmaßes hin.

Vielleicht ist es gar genetisch disponiert, wie sehr wir durch die Umwelt beeinflußbar sind?

Das ist auch eine sehr gute Frage. Vielleicht liegt es wirklich daran wie du als Person von der Umwelt beeinflußbar bist. Das Problem hierbei ist das Jugendliche ganz einfach von der Umwelt "manipulierbar" sind, sag ich jetzt mal. Sie besitzen noch nicht die Fähigkeit, Dinge objektiv zu betrachten, sowie logisches, kritisches und analytisches Denken..

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@Kev34

Man muß nicht mal besonders zynisch sein, um zu dem Schluß zu kommen, daß die meisten Erwachsenen diese Fähigkeiten auch nicht besitzen...

Ich überlege halt, ob Du auf etwas bestimmtes hinaus willst, Delinquenz oder selbstschädigendes Verhalten (Rauchen...) bei Jugendlichen oder so.

Bemerkenswert fand ich folgende Erkenntnis aus dem Wikipedia-Artikel über die "Big Five"-Persönlichkeitsmerkmale:

Results from these studies support the relative stability of personality traits across the human lifespan, at least from preschool age through adulthood. More specifically, research suggests that four of the Big Five –namely Extraversion, Neuroticism, Conscientiousness, and Agreeableness- reliably describe personality differences in childhood, adolescence, and adulthood.

Das heißt ja, obwohl das Gehirn in der Pubertät praktisch einmal komplett umgebaut wird, überlebt die grundlegende Persönlichkeit diese Phase fast unverändert. Und daß es ausgerechnet Openness ist, die in dieser Zeit noch fluktuiert, paßt ja gut zu der Beobachtung, daß Jugendliche eben leicht(er) zu beeinflussen sind.

(So gesehen könnte man natürlich sagen, für die Entwicklung in der Jugend sei tatsächlich hauptsächlich die Umwelt verantwortlich, und die Genetik für die Konstanz in dieser Zeit.)

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@gwf79

Es geht nicht um irgendwelche Einträge oder Studien sonst der gleichen.. Wollte auf eine "persönliche" Antwort auf meine Frage, die sich evtl aus Erfahrung oder so ergab, hinaus. Danke für die kurze Debatte :)

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Danke schon mal für Antworten.

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