Was spart mein Arbeitgeber wenn ich Rechnungen schreibe

5 Antworten

Hallo, in diesem Fall bleibt nur zu sagen. Hände weg. Dein Arbeitgeber will dich und deine Unwissenheit ausnutzen. Am Ende drohen für beide sehr hohe Strafen. LG Peter

er spart deinen urlaub, deine feiertage, deine fortzahlung im krankheitsfall; er kann dir von heute auf morgen tschüss sagen und wenn ihr nicht schritflich eine mindest-stunden-zahl vereinbart, dann kannst du arbeiten, wann der dich ruft, oder auch nicht, wenn er dich eben nicht ruft.

um selbständig durchzukommen, müsstest du (geschätzt) das doppelte und dreifache der 9€ nehmen.

ausserdem muss man beachten: es gibt sowas wie scheinselbständigkeit - hast du nur einen kunden, bist du nicht wirklich selbständig. schreibt der kunde dir vor, wann du zu arbeiten hast (dienstplan), bist du nicht selbständig. nachzahlungen drohen dann.

Danke für Deine schnelle Antwort. Im Grunde ist es so, es gibt einen Dienstplan wo sich jeder eintragen kann wann er kann und möchte, arbeitet die gewissen Stunden und schreibt dann die Rechnung. Es handelt sich ja auch um ein Kleingewerbe. Richtig selbstständig ist es im grunde ja nicht. Urlaub oder krankheitsfälle bekommen wir auch nicht bezahlt. Wenn man nicht da ist = kein Geld :) Also wenn ich irgendwas bei keine Ahnung z.B. 15€ std ansetze muss ich es ja auch irgendwie begründen können. Wie gesagt es ist nur ein Aushilfsjob und ich bin im Grunde nicht drauf angewiesen... :) Ich weiß aber, dass es unter den Kleingewerbe MItarbeitern unterschiedliche Std.-Löhne gibt. Wie die aber genau aussehen weiß ich nicht. Also was rätst du mir soll ich an Lohn vorschlagen?

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@earthhero

ich würde ganz die finger davon lassen, weil ärger droht - man ist nicht wirklich selbständig und das ist eben verboten und kann ärger nach sich ziehen.

den höheren lohn bei selbständigkeit kann man dadurch begründen, dass man dann das risiko trägt, das eigentlich der AG tragen muss: absicherung im krankheitsfall, längere erholungszeit...

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Es handelt sich ja auch um ein Kleingewerbe. Richtig selbstständig ist es im grunde ja nicht.

Es gibt kein Groß- und kein Kleingewerbe ! Leider wird die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) oft als Kleingewerbe bezeichnet. Das ist aber keine Art von Gewerbe, sondern nur ein Steuererleichterungsverfahren hinsichtlich der MwSt.

Also entweder meldet man ein Gewerbe an und ist dann selbständig oder nicht ! Ein Selbständiger hat übrigens auch keinen Arbeitgeber oder Chef, sondern nur Auftraggeber. Deine ganze Darstellung beweist, dass es sich nur um Scheinselbständigkeit handelt. Wenn ihr bei einer Kontrolle erwischt werdet, bsit du wegen Schwarzarbeit und dein "Chef" wegen Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen dran.

Er hofft wohl darauf, dass es keine Kontrolle gibt und er den Arbeitgeberanteil bei den Sozialversicherungsbeiträgen spart und dich im Urlaubs- und Krankheitsfall nicht bezahlen muss. Schließlich stehen dir auch als 450-€-Angestellter Urlaub zu.

Ein Kellner kann übrigens kein selbständiger Gewerbetreibender sein. Es fehlt das unternehmerische Risiko, er kann seine Zeiten nicht bestimmen und seine Preise nicht selbst bestimmen.

Kann ich einfach kündigen?

Hallo. Ich habe vor 7 Wochen einen 450 Euro Basisjob (Minijob) angenommen. Ich arbeite 2 mal die Woche, á 5 Stunden, selten auch mal 6 Stunden. Ich arbeite als Auslieferer für eine Imbissküche.

Es gibt KEINEN schriftlichen Arbeitsvertrag. Mündlich wurde lediglich vereinbart, dass wir unseren Lohn nach jedem einzelnem Arbeitstag aus der Kasse nehmen, dass wir einen bestimmten Tag in der Woche garantiert frei haben und dass wirs und einmal alle paar Monate zusätzlich zur Arbeitszeit von bis zu 12 Std pro Woche an einer Grundreinigung der Küche beteiligen müssen, welche natürlich dann extra bezahlt wird. Bezüglich einer Kündigungsfrist wurde nicht ein Wort verloren.

Allerdings ist der Umgangston unter den Angestellten aber auch vom Chef nicht auszuhalten. Es wird geschrien und sofern ein kleiner Fehler passiert, gibst gleich lautstarke Vorwürfe zu hören.

Ich bin kein Jurist, aber soweit ich weiß, gilt auch bei einem mündlichen Vertrag eine Kündigungsfrist. Aber da es eben keinen schriftlichen gibt, und der Arbeitgeber in der Beweispflicht ist, oder sehe ich das falsch? Ich würde gerne sofort aufhören. Ich halte es nicht mehr wirklich aus.

Meine Frage ist jetzt. Kann ich einfach so hinschmeißen? Von jetzt auf gleich alles stehen und liegen lassen und zum Chef sagen "Ich bin raus" und gehen?

Ich habe es nicht nötig mich anschreien zu lassen. Und auf den Minijob bin ich nicht angewiesen, da ich einen Vollzeitjob von 40 Stunden habe. Ich mache den Job nur, um extra Geld zu verdienen. Aber unter diesen Umständen will ich das nicht. Selbst wenn ich eine Kündigfrist hätte, kann ich nicht trotzdem gehen mit der Begründung, dass die psycholgische Belastung zu groß ist und somit nicht zumutbar?

Ich hoffe auf Antworten oder Tipps. Vielen Dank

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