Was sollte/kann ein Politiker machen, um die Wirtschaft in einem Staat anzukurbeln?

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19 Antworten

Grundsätzlich ist hier alles hilfreich, was Wirtschaftsleistung schafft.

Dabei sollte man aber sehr darauf achten, dass die Maßnahmen langfristig angelegt sind. Kurzfristige Aktionen, die schnell auslaufen, kosten Geld, verpuffen sehr schnell und hinterlassen einen Schuldenberg sowie Firmen- und Privatpleiten.

Im Prinzip ist alles gut, was langfristig Investitionen und Konsum anregt. Dazu gehören gemäßigte Steuern, gemäßigte Sozialabgaben, niedrige Zinsen, eine stabile Wirtschaftslage und politische Verlässlichkeit.

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Ein Weltwunder - ein Politiker hält seine Partei davon ab, Wahlversprechen zu machen, von denen jeder weiß, dass sie nur Geld kosten. Ansonsten Bürokratie abbauen und bestehende Gesetze auf Ausgewogenheit durchforsten. Großumverteilungen stoppen: Z.B. die EZB, die Vermögen aus Deutschland in die südlichen Schrottländer schafft, wo sie verpuffen und die reichen Spekulanten noch reicher macht. Banken auf ihre Kernaufgeben zurückführen, damit nicht wieder die Steuerzahler die "Reichen" retten müssen. Prinzipiell gilt es z.Zt. den Trend umzukehren, dass Produktive bestraft und Schuldenmacher belohnt werden.

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Das ist eine sehr schwierige Frage, denn die Politik sollte sich - eigentlich - nicht in die Wirtschaft einbringen, ansonsten wären da zu viele Vorschriften für die Wirtschaft und das wäre nicht mehr demokratisch. Manchmal werden Betriebe subventioniert, aber auch da scheiden sich die Geister, ob die Art Steuerverschwendung gerechtfertigt ist, um einen Betrieb zu (er)halten. Was wäre denn Dein Vorschlag, wie die Politik die Ergebnisse verbessern kann?

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Kommentar von Spaghettisauce
10.08.2016, 09:47

Bildung, Bildung und nochmals Bildung!!! + bedingungsloses Grundeinkommen

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Evtl. gute Ideen liefern um die Kaufbereitschaft des Volkes zu erhöhen.

Maßnahmen für mehr Geld in der Tasche beim Einzelnen wären z.B.:
- weniger Steuerabgaben
- bessere Löhne und Arbeitsbedingungen
- Unterstützung von Käufen (Boni und leichtere Finanzierungsmögichkeiten)
etc.

Fragwürdige Maßnahmen um das Volk zu mehr Käufen zu bewegen z.B.:
- war die Abwrackprämie
etc.

Politiker haben eigentlich selbst wenig Handlungsspielraum weil auch immer die Banken mitspielen müssen die das Ganze finanzieren. LG

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Um die Wirtschaft anzukurbeln muss man die Kaufkraft der Bürger dieses Staates erhöhen. Ein Politiker müsste also dafür sorgen, dass die Staatsbürger möglichst viel Geld am Ende des Monats/Jahres haben, welches sie wiederum ausgeben, was dann zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führt.

Hierzu gibt es Mittel wie Steuersenkungen, Sozialhilfen oder Lohnerhöhungen.

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Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Wenn die Politik die Wirtschaft ankurbeln will, dann macht sie das über Investitionen und/oder Steuererleichterungen.

Durch Investitionen verbessert sich die Auftragslage der Unternehmen. Sie erwirtschaften mehr Gewinn und führen diesen Gewinn wieder dem Wirtschaftskreislauf zu.

Durch Steuererleichterungen für Unternehmen und Privathaushalte macht man im Prinzip genau das Gleiche: Man sorgt dafür, dass die Unternehmen und die Leute mehr Geld in der Tasche haben, das sie wiederum ausgeben können.

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Kommentar von marylinjackson
10.08.2016, 11:04

Bei der subventionierten Windstromindustrie werden die Kosten auf den Verbraucher umgeschlagen. Und hier trifft es die Armen besonders.

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Also EIN Politiker kann da gar nichts tun. Anstatt die global Player, fortune500, multinationalen Konzerne oder wie du sie nennen willst ständig zu beschenken, sollte man anfangen sie ordentlich zu besteuern. Da gehen Billionen jedes Jahr am Fiskus vorbei die man dann mit 30-50 % Steuern bei den Normalbürgern wieder reinholt (Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Kfz-Steuer, ect.) während die größten Steuersätze von 1-2% zahlen (amazon, Facebook, ect.).

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Zum ersten. Politiker schaffen keine Arbeitsplätze, sondern Unternehmer. Was die Politik schaffen kann, sind die Randbedingungen. D. h. mässige Steuersätze für die Unternehmen und die Beschäftigten. Reduzierung der Bürokratie- was leider nicht der Fall ist. Die Bürokratie in Teilbereichen unserer Wirtschaft ist unerträglich und nimmt immer mehr zu.

Vermeidung bankrotte Banken mit Steuergeldern zu retten, was Milliarden kostet. Dringende Sanierungsmassnahmen in Angriff nehmen. Strassen, Brücken, Schulen, Wohnraum schaffen. Da entstehen Arbeitsplätze. Langzeitarbeitslose zu Arbeiten verpflichten, anstatt dafür dauernd zu bezahlen. Die "schwarze Null" des Herrn Schäuble ist Gift. Alles wird verschoben. Was später saniert wird, kostet um ein Vielfaches mehr.

Wenn etwas geändert wird, dann sollte das auch durchdacht werden und sich am Ende nicht als halbfertig  herausstellen. Senkung der Energiekosten wie Strom, Gas. Leider werden wir da mit höheren Kosten rechnen müssen, wenn die Energieversorger mit Milliarden abgefunden werden müssen, weil wir die Atomkraftwerke abschalten.

Je mehr Geld die Bürger in der Tasche haben, umso mehr wird das Kaufverhalten angekurbelt. Die Macht der Gewerkschaften beschneiden. Es kann nicht sein, wie bei der Lufthansa der Fall, dass einige Wenige diesem Unternehmen durch Streiks Millionenverluste bescheren. Gleiches Gilt für Streiks bei der Bahn. Man könnte grösstenteils diese Streiks vermeiden, wenn man kontinuierlich Lohn/ Gehaltserhöhungen seitens der Arbeitgeber einplant. Nach allen Tarifverhandlungen und Streiks müssen die Arbeitgeber doch mehr an Lohn und Gehalt zahlen. Da könnte man doch gleich jedes Jahr die Löhne und Gehälter um 2% erhöhen. Das wäre dann auch kalkulatorisch planbar. Die Regierung müsste die Tarifhoheit einschränken, damit die Unternehmen mit überzogenen Forderungen der Gewerkschaften nicht an den Rand eines Ruins getrieben werden. Am Ende zahlen wir alle die Zeche. 

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Öffentliche Investitionen in Bildung, Wirtschaft und Infrastruktur durchsetzen und mit Krediten finanzieren.

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Kommentar von marylinjackson
10.08.2016, 11:07

Die Banken machen da nicht mit. Merkel verweist immer wieder auf 

"die Märkte" und meint nur den Finanzmarkt.

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Die Politiker hören doch längst auf die Lobbyisten, die meinen, sie können durch ihre Einflussnahme die Wirtschaft ankurbeln.

Ein Politiker tut schon mehr als man denkt, damit er was bewirkt.

Und sein Wissen, nach der Politik, gibt er dann später an die Wirtschaft weiter.

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Ein einzelner kann garnichts machen....gemeinsam, d.h. alle Parteien sollten das machen, gemeinnsam mit der Industrie (viele unserer Politiker sind ja auch bei namhaften Firmen in den Aufsichträten vertreten

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Kommentar von marylinjackson
10.08.2016, 11:10

Warum aber sind Politiker dort? Wenn das alle Parteien so machen sollen, dann "Gute Nacht".

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In Deutschland gibt es eine freie Marktwirtschaft, im Gegensatz zur staatlich  gelenkten Wirtschaft. Der Staat sollte darüber wachen, dass diese Freiheit nicht ausgenutzt wird.

Der erste Wirtschaftsminister nach dem 2. Weltkrieg, Ehrhardt, führte die soziale Marktwirtschaft ein. Im laufe der Zeit hat sie sich in eine brutale Marktwirtschaft verwandelt.

Politiker und Lobbyisten haben dafür gesorgt. Hat die Wirtschaft zu viel produziert, hilft der Staat. Beispiel Abwrackprämie. Oder sogar doppelt. Beispiel Agrarsubventionen und Hilfe bei der Beseitigung von Überproduktion, wie Butterberge und Milchseen.

Wovon werden diese Hilfen und Subventionen bezahlt? Von den Steuer, die der Steuerzahler zahlt. Die Unternehmen haben genügend Schlupflöcher, um ihre Steuern herunter zu fahren. Der brave Bürger und  normale Steuerzahler nicht.  

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selber auch mal ackern gehn statt immer nur das Nebelhorn zu blasen :)

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Dafür sorgen, dass die Wirtschaft in Ruhe arbeiten kann.

Stichworte: Innere und äußere Sicherheit. Rechtssicherheit, Vertragsfreiheit.

Alles an direkten und indirekten Subventionen führt zu Mißbrauch und unnötigen Mitnahmeefekten.

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Selbst erst mal in der "Wirtschaft" arbeiten, um die Praxis kennen zu lernen, um dann praxisnähere, klügere Regeln schaffen zu können.

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Kommentar von CamelWolf
10.08.2016, 11:37

In der Wirtschaft wird auch viel gegen die Wand gefahren nur wird das - anders als bei Politikern - nicht immer an die große Glocke gehängt.

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Nichts, Wirtschaft findet in der Wirtschaft statt.
Politik ist dazu da dem Grundgesetz zu seiner Durchsetzung zu verhelfen, nicht Krücken auszuteilen an s.g. Unternehmer.

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Nicht nur große Sprüche klopfen, auch mal durchziehen!

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Kommentar von Spaghettisauce
10.08.2016, 09:41

Und was durchziehen?

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Er muss für soziale Sicherheit für alle und für eine „gerechte“ Einkommens- und Vermögensverteilung sorgen.

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Kommentar von CamelWolf
10.08.2016, 11:36

Was ist gerecht ?

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Er müßte antibürgerliche, ggf. antikapitalistsiche Maßnahmen ergreifen. Welche?

1. Lohnerhöhung zwecks Kaufkraftstärkung unterstützen

2. ein umfassendes Konjunkturprogramm verabschieden

3.Staatsaufträge mit gezielten Auflagen versehen

4. Kapitalabwanderungen hin zum Fianzkapital stärker besteuern, Investitionen hingegen steuerlich begünstigen

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