Was sollte ich eurer M.n tun?

8 Antworten

Ansehen? Willst du dir einen Job danach suchen wie gut andere den finden oder nicht? Was das finanziell angeht, generell verdient man dort überdurchschnittlich aber es gibt eben auch eine relativ tiefe Decke, während die Gehälter in der Wirtschaft nach oben offen sind, nix desto trotz wird man häufig tiefer liegen.

Leute die nix anderes können würde ich nicht sagen aber klar teilweise werden Sachen dann gelernt ohne praktische Erfahrungen. So wird dann theoretisches Wissen wieder und wieder durchgekaut, auch wenn es in der Praxis ggf. so gar nicht gebraucht wird oder anders aussieht. Gerade bei Bereichen die sich schnell wandeln wie der IT z.B.

Reich wird man als Angestellter i.d.R. eh nicht, man kriegt eben nur ein paar Krümel vom Kuchen. Wer mehr will muss sich Selbstständig machen, mit entsprechenden Risiko. Alles oder nix.

Sorry, wenn das etwas "böse" klingt. Wahllos nach irgendwelchen Studiengängen zu suchen mit den Kriterien "Ansehen" und "guter Verdienst" kommt mir doch sehr oberflächlich und kindlich vor.

Du solltest dich mal fragen, ob DU für den Job und ein bestimmtes Studienfach auch geeignet bist.

Das Gehalt und die Sicherheit sind gut (kommt aber darauf an was du willst) , der Beruf ist eine Berufung und hört nicht nach Schulschluss auf.

Auf Lehramtsstudenten wird gerne herabgeschaut, ihre Studieninhalte seien leichter, sie seien zu nichts anderem in der Lage.
Das sollte aber auf keinen Fall ausschlaggebend für deine Zukunft sein. Genauso wenig die - angeblich so schlechten - finanziellen Aussichten. Spätestens wenn der vormals so doofe Lehramtsstudent (Ober-)Studienrat wird, gucken die ehemaligen Mitstudenten nicht selten in die Röhre.

Die Behauptung, ein Lehrer verdiene nicht gut, ist Unsinn. Angestellte nach TVöD können recht gut leben, nach der Verbeamtung geht es nochmal bergauf (zum Nachrechnen: in der Regel Besoldungsgruppe A13h des jeweiligen Landes). Sofern man Gy/Ge studiert hat zumindest, für andere Schulformen kann es ein bisschen weniger sein (aber auch A12 ist alles andere als "nicht gut"). Nur die Aufstiegschancen sind nicht die allerbesten (oft ist bei A14 Schluss, A15 oder sogar A16 sind nicht für jeden erreichbar), dabei wird aber immer wieder vergessen, dass man relativ weit oben einsteigt.

Das größte Problem sind oft die Lehrer an sich. Die Hoffnung auf viel Geld, viel Urlaub, den Beamtenstatus und einen entspannten Alltag lockt Leute in den Lehrberuf, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.

Auch sollte man nicht nach dem Ansehen eines Berufs gehen, eher sollte der eigene Wunsch im Vordergrund stehen.

Wenn du dich in der Rolle siehst und dir das antun möchtest, spricht aber an sich nichts dagegen, entsprechend zu studieren. Mach dir nur Gedanken, was dein Ziel ist (Fächer und Schulform).

Logopädie-lohnt sich dafür ein Studium?

Hallo Leute, ich kann mich einfach nicht entscheiden, was ich studieren soll. Die Einschreibungen sind schon in ein paar Wochen. Entweder Logopädie oder Lehramt.

Ich wollte schon immer etwas in Richtung Pädagogik/Psychologie/Sprachen/unter Menschen machen, da mein NC nicht für Psychologie gereicht hat, habe ich mich für Lehramt entschieden.

Doch letztes Jahr habe ich den Studiengang Logopädie entdeckt. Faszinierender Beruf. Dauert 7 Semester - also genau wie Lehramt - aber beim Informieren haben wir gemerkt, dass man totaaaaaaaal wenig als Logopäde verdient. Im Internet standen Zahlen wie 1000-1500. Natürlich sollte das Studium nicht nur davon abhängig gemacht werden, wie viel man später verdient, aber ich denke mir dann auch, dass mein Studium sich schon lohnen sollte. Ansonsten hätte ich ja auch direkt nach meiner mittleren Reife eine Ausbildung machen können. Und damit sollen sich jetzt bitte keinesfalls Leute angegriffen fühlen, ist meine persönliche Meinung.

Nun ja, studiert jemand vielleicht Logopädie und hat Erfahrungsberichte auf Lager? Ich kenne leider keinen aus der Gegend.. Bei den Studieninhalten stehen auch medizinische Aspekte drin, weiß jemand vielleicht, was genau damit gemeint ist? Also auch Physik/Chemie oder sowas?

Etwas, was mir auch komisch erscheint ist, dass man früher eine Ausbildung zum Logopäden machen konnte. Was ist denn jetzt der Unterschied mit dem Studium? Ist ja auch etwas komisch, wenn die einen eine Ausbildung machen konnten und andere dafür studieren. (Und nein, es geht mir nicht darum, dass ich lieber eine Ausbildung machen möchte)

Im Allgemeinen würde ich noch gerne wissen, wie vielleicht der Beruf im Hinblick auf die Zukunft aussehen könnte. Also ich habe gehört, dass nicht sehr viele diesen Studiengang studieren, aber dass heut zu tage immer mehr Menschen - vor allem Kinder - behandelt werden müssen. Was meint ihr dazu? Stirbt dieser Beruf aus? Oder gibts gute Aussichten?

Lg

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