Was soll_ich in so einer Situation machen_.._?

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7 Antworten

In welche Schuljahr ist du?

  1. Deine Mutter ist depressiv. Das ist ihr Problem und du nimmst das nicht für dich an. Schön, dass du dich von ihr abgrenzen kannst.
  2. Dein Vater ist Alki. Du nicht und das ist gut so. Weiter so. Du zeigst Charakter, dass du dich nicht beeinflussen läßt.
  3. Dein Bruder läßt dich in Ruhe.
  4. Du hast Freunde. Nun solltest du dir noch einen Vertrauten suchen, mit dem du reden kannst. Das kann auch ein Geistlicher oder ein Sozialarbeiter sein. Deine Probleme würden deine Freunde so oder so überfordern.
  5. Gut, dass der Rest deiner tollen Familie weit genug weg ist um dir nicht auch noch Probleme zu machen.
  6. Dich traut sich keiner zu schlagen.
  7. Du bist so stark, dass deine Mutter sogar versucht ihren Müll bei dir abzuladen.
  8. Super, mit so einem Elternhaus noch gut in der Schule zu sein. Kompliment.
  9. Süüüüüüüß, ein Akzent. Das finden die Mädels bestimmt sexie. Das ist mit Sicherheit noch ausbaufähig. ;-)
  10. Du weißt ganz genau was los ist und was du nicht willst. Damit bist du deiner ganzen Familie weit voraus. Nun muß du nur noch einen Weg finden trotz dieses Klotzes am Bein die Schule zu beenden und eine Ausbildung zu finden. Wenn du es gar nicht mehr aushälst, dann melde dich selber beim Jugendamt und bitte um einen Platz in einer Wohngruppe.

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Fühltst du dich für deine Familie verantwortlich? Wenn nein dann lies die anderen Antworten. Wenn ja, dann hast du deutlich mehr zu tun. Dein Vater schlägt deine Mutter. Tut er das wenn er betrunken ist oder auch wenn er nüchtern ist? Wenn er dabei nüchtern ist und das nicht wegen Entzug ist, musst du herausfinden, woran das liegt. Anderenfalls bitte ihn an deinem nächsten Geburtstag auf Alkohol zu verzichten und sich zu benehmen und lobe ihn dann, wie gut er sich doch benommen hat. Jeder Mensch braucht Zuneigung, auch "böse" Väter. Vlt kannst du ihn davon überzeugen immer weniger zu trinken. Nicht auf einen Schlag komplett zu verzichten, sondern nach und nach weniger. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klatsche, denn deine Mutter wird nicht mehr geschlagen und muss ihre eigenen Ängste nicht auf dich abwälzen.

Was deinen Bruder angeht weiß ich nicht, wie man ihn langsam von den Drogen distanzieren kann, wenn er selbst nicht den Willen dazu zeigt. Du kannst aber mal mit seiner Freundin reden. Frauen sind oft zugänglicher, als Männer. Vlt nimmt sie ja nicht so oft Drogen und kann dich dabei unterstützen.

Du hast "Freunde" mit denen du was unternimmst, die aber nicht vertrauenswürdig sind. Ist da ein ruhigerer Freund oder eine ruhige Freundin bei? Eine/r die/der selten was sagt?
Die sind zumeist vertrauenswürdig. Sie hören aufmerksam zu und verarbeiten lange und intensiv, was du ihnen erzählst. Dann finden sie oft auch gute Lösungen, oder sind einfach auch für dich da, wenn du sie brauchst. (Das nennt sich Introvertiert, oder schüchtern, abhängig von Menschen, aber NICHT dasselbe)

Wenn du keinen solchen Freund hast, dann schau dir deine Klassenkameraden an. Da gibt es zumeist mehrere davon. Frag ihn/sie, ob er/sie dir mal ne Minute zuhören mag. Die Antwort wird ja sein, es sei denn es ist ein Ar***.
Dem nicht-Ar*** kannst du vertrauensvoll alles erzählen. Er wird dich nicht dafür fertig machen, dazu hat er gar nicht die Vorraussetzungen. (Ich habe mich bewusst für "er" entschieden, da man das bei Jungs schneller erkennen kann)

Dazu hast du noch einen neuen Freund gewonnen.

Deine Verwandten würde ich nicht belästigen, die Stellen sich im Zweifelsfall hinter deine Eltern und werden dich nicht unbedingt unterstützen.

Ansonsten kannst du auch immer deine Lehrer ansprechen, auch wenn bei den meisten keine vernünftige Reaktion zu erwarten ist. (Ausnahmen gibts immer)

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Ich fasse mich auch kurz:

1. Meine Mutter ist Depressiv => ihr Problem

2. Mein Vater ist starker Alkoholiker => sein Problem

3. Ich habe einen Bruder der aber entweder bei
seiner Freundin ist oder sich mit Drogen vergnügt => seine Sache, der taugt vermutlich nicht mehr als Vater oder Mutter also: => egal, keine Hilfe und kein Vorbild für Dich

4. Ich habe Freunde mit denen ich öfter was unternehme jedoch kann ich niemanden etwas anvertrauen => tolle Freunde, taugen also auch nichts

5. Die anderen Menschen aus meiner Familie sind im Ausland => also für dich nutzlos

6. Mein Vater schlägt meine Mutter => solange er Dich nicht schlägt = ihr Problem, hat sich den Typen ja ausgesucht, niemand hat sie dazu gezwungen.

7. Meine Mutter beleidigt mich und sagt das aus mir nichts wird = solange du dir deine Familienangehörigen nicht zum Vorbild nimmst, ist das nicht gesagt.
Zumal es ein Witz ist, dass das deine Mutter sagt, sie bekommt doch offenbar selbst nichts gebacken. Ansonsten zählt nur: 8. Ich habe keine großen Schwierigkeiten in der Schule => also Potential es besser zu machen, lass deiner Mutter labern.

9. Ich Lispel und habe einen Ausländischen Dialekt was mir das Ganze auch nicht leichter macht. => gegen Lispeln gibt es Logopäden, Krankenkasse zahlt. Deutsch mit weniger Akzent kann man auch lernen, wobei das zunehmend unwichtiger wird, angesichts der Tatsache, dass selbst Deutsche ihre Muttersprache nicht mehr drauf haben.

10. Ich weiß nicht was ich machen soll oder wie ich mich verhalten soll:
=> Kümmer Dich nicht um deine Familie, sieh zu, dass du Dein Leben hinbekommst, von deiner Familie hast du offenbar nichts zu erwarten. Bekomm was hin, zieh wenn es soweit ist aus und lass hinter dir, sollen saufen, schlagen, Drogen nehmen und verrecken geschXXXen drauf.

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Wie alt bist du denn ? Und ganz abgesehen davon weiß ich dass man Angst an deiner Stelle hätte zum Jugendamt zu gehen etc weil man nur noch mehr Ärger mit den Eltern und dem Bruder hätte und die Freunde was davon mitbekommen. Du könntest zwar zum Jugendamt aber wenn du dies nicht möchtest , könntest du einen Lehrer ansprechen... oder deine Familie im Ausland anrufen z.b. eine liebe Tante oder so und sie um Rat fragen. Es gibt auch diese Nummer gegen Kummer stelle mit denen du telofonieren kannst... die dir dann weiter helfen. Und ansonsten gilt nur durchhalten und abwarten bis du ausziehen kannst um ein eigenes besseres Leben zu gründen. Zeig deiner Familie dass du das besser kannst und vorallem bleib EGAL was passiert stark. Du könntest allerdings auch mit deinem Bruder reden oder mit deiner Mutter und versuchen jemanden von denen zu helfen.. so machst du dich und die andere Person stark. Du baust euch dann auf .. der Versuch zu helfen reicht schon um etwas zu verändern... aber was du genau machst bleibt deine Sache... 

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Suche unbedingt Hilfe! Sowas geht gar nicht, wie du es beschrieben hast. Es kann doch nicht sein, dass man als Eltern(-Teil) solch ein "Vorbild" ist. Gehe am besten zu einem Lehrer oder direkt ins Jugendamt und frage dort nach. Viel Glück :-)

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wende dich ans jugendamt. hol dir dort hilfe, wenn du kannst. ob es dir außerhalb deiner familie besser geht, ist eine andere frage. möglich wäre es allerdings. gerade auch in der hinsicht dass du therapeutische hilfe benötigst um dein selbstwertgefühl und selbstvertrauen aufzubauen.

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Frag in der Schule doch mal einen Vertrauenslehrer.

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