Was sollen die blöden Fragen nach zeitlicher Orientierung (Psyche)?

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6 Antworten

Zeitliche Orientierung ist überaus nützlich, um Arbeitsenergie einzusparen (sinnloser Aufwand wird vermieden). Dadurch bleibt dann stets viel Zeit übrig, die sich nutzen läßt, um vieles andere zu erledigen, u. a. auch vieles, was komplett sinnfrei ist. Von letzterem machen die meisten Menschen regen Gebrauch.

Das sind Fragen, mit denen man herausfinden will, ob bei dir ein organischer Defekt vorliegt. Wenn ein Arzt dich das fragt, will er bei dir nachschauen, ob ein. Anfangsverdacht auf Hirnschaden gegeben ist. Bei älteren Leuten wäre das Demenz /Alzheimer, bei dir Gehirnabbau durch Alkohol, Drogen, Unfall. So blöd ist das also nicht. Und so, wie du hier bei der Frage herumkrakehlst, denke ich mir meinen Teil. Alkoholiker?

Das sind einfache Fragen um herauszufinden, ob du dich für solche Dinge wie Alltag überhaupt interessierst. Ob du aktiv am Leben teilnimmst oder eben nicht.
Nicht zu wissen welcher Tag, Woche oder Uhrzeit es ungefähr ist, ist ein Indiz für Desinteresse daran. Sieht man ja auch in deinem Post.
Desinteresse an normalen Tagesabläufen heißt eventuell dass du überfordert bist, oder nichts an dich ranlässt oder im Moment nicht die Kraft hast dich um etwas Anderes zu kümmern als dich selbst.
Theoretisch kann man - je nach Kontext und Situation - sehr viel dadurch herausfinden. Aber wie immer in der Psyche - kann alles sein muss aber nicht.

Wo liegt jetzt das Problem? Kommst du zu spät oder bist du nicht in der Lage dich zeitlich zu orientieren? Das wäre zumindest eine psychiche Auffälligkeit. Ist es nur Renitenz sich damit auseinander zu setzen dann wäre es eher eine soziale.

Eben. Wenn du die Jahreszeiten noch mitkriegst und weißt, dass du nicht 1800 geboren wurdest, bist du halbwegs zurechnungsfähig.

P.S.: wenn du keine Termine hast, hast du vollständig die Kontrolle über dein Leben verloren.


Ausnahme: Den TÜV-Termin weiß ich jedenfalls. Grund der Frage ist meine Einstufung als depressiv, was ich für eine Fehldiagnone halte. Es geht mir eigentlich ausgesprochen gut. Ich finde den Aufenthalt in einer psychiatrischen Abteilung recht unterhaltsam. Täglich Frühstuck, Mittagessen usw. ist fein. Die Schwestern sind ausgesprochen hübsch, wir werden einigermaßen bespast, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau. Schönen Tag noch!

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@Gearloose

"Es geht mir eigentlich ausgesprochen gut":

Jargon der Eigentlickeit (Adorno). Mit einem Wort: Du dissoziierst. Guck mal bei Google, was Dissoziation ist. 

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Na, genau da fängt dein Problem schon an.

Diese Fragen dienen dazu zum einen zu erkennen ob evtl. kognitive Defizite vorhanden sind und zum andern ob du überhaupt aktiv am Leben teilnimmst und ob du eine zeitliche Orientierung hast.

bei dir scheinen ja schon deutliche Defizite in diesem Bereich zu bestehen.

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