Was soll man tun wenn gleichzeitig Amok- und Feueralarm ausgelöst wurde?

12 Antworten

Es gab schon Amokläufer, die den Feueralarm ausgelöst haben, damit alle brav im Gänsemarsch zur Tür raus kommen... und dort waren sie die perfekten Ziele.

Nein, beim Amoklauf reagiere ich definitiv nicht auf dem Feueralarm.

Die wenigsten Klassenzimmer liegen "innen" ohne Fenster...in den allermeisten Fällen würde ich durch Fenster evakuieren. Egal ob Amok oder Feuer.. man müsste nur drauf achten wo der Irre sich gerade aufhält. Und durch das rumballern verrät er sich ja auch...egal wie gut er sich also für ein paar Opfer versteckt. Sobald Schüsse fallen weiss jeder wo er ist.

Trotzdem im Zimmer bleiben.

Zum einen wäre es schon sehr seltsamer Zufall, zum Anderen wenn der erste Alarm schon ausgelöst wurde ist Hilfe unterwegs. Und die würde falls nötig dann auch Feuerwehr dazu holen.

Schadensersatzklage wegen Auslösung des Feueralarms

Hallo an die Hobby-"Juristen" unter euch!

Ich habe folgendes Problem und hätte gerne eine Einschätzung von euch:

In der Firma meines Mannes wurde der Feueralarm ausgelöst, was natürlich einen Feuerwehreinsatz nach sich zog. Es stellte sich als ein Fehlalarm heraus. Einige Wochen später wurde mein Mann und einige andere Kollegen ins Büro des Chefes zitiert. Grund: der Feueralarm wurde von einem Melder aus dem Büro meines Mannes und der Kollegen ausgelöst, laut erster Einschätzung der Feuerwehr von Zigarettenrauch. Es wurden anschließend unter einem Regal auch einige Zigarettenstummel gefunden. Der Chef drohte mit Kündigung usw und alle Kollegen sollten eine Stellungnahme zu diesem Vorfall abgeben. Mein Mann hat sich zum Zeitpunkt des Feueralarms nicht im Büro aufgehalten, bezeugen kann das jedoch leider keiner (das Büro\Arbeitshalle ist sehr groß und verwinkelt). Auch keiner der anderen Kollegen will zum Zeitpunkt dort oder schuld gewesen sein. Gemeinsam mit unserem Anwalt hat mein Mann eine Stellungnahme verfasst. Wirklich interessiert hat die dann aber keinen, denn wiederum einige Wochen später kam die (ORDENTLICHE!) Kündigung per Einschreiben. Die Kündigung erhielt auch ein anderer Kollege, die anderen hatten hieb und Stich feste Alibis. Nach einigen Beratungsgespräche mit unserem Anwalt und der Tatsache dass mein Mann schon lang vorhatte zu kündigen bzw. ein Studium anzufangen, haben wir beschlossen rechtlich nicht gegen die Kündigung vorzugehen und das ganze wenn auch mit einem bitteren Beigeschmack auf sich beruhen zu lassen. So und jetzt zum eigentlichen Problem: 1 1\2 Jahre nach dem Vorfall flattert nun eine Klage wegen "versuchter Brandtstiftung" und "Schadensersatz" _ins Haus.....! Die Firma möchte das Geld für den Feuerwehreinsatz sowie die Produktionsausfälle für die Zeit während des Einsatzes einklagen, es geht um einen ziemlich hohen Geldbetrag. Natürlich müssen wir jetzt einen Anwalt einschalten und kommen wohl oder übel nicht um einen Rechtsstreit herum... Was meint ihr dazu? Was ist eure Einschätzung? Ist das 1 1\2 Jahre nach dem Vorfall überhaupt noch möglich?

Ich freue mich über eure Meinungen!

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