Was soll man tun, damit die Hunde NICHT angreifen?

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20 Antworten

es sind ja echt viele tolle Antworten schon gefallen, denen ich nichts hinzufügen möchte.

Ich selbst habe auch 2 Hunde (klein, aber kläffen gerne mal). Man kann die Sache immer nur von 2 Seiten betrachten. Die Seite des Hundehalters.. und die Seite des Joggers. Meine Hunde (auch wenn meine kleine Bambi erst 8 monate alt ist) knurren oder bellen jetzt keine Jogger an aber Ich als Hundehalter, wenn ich einen Jogger sehe, warte ich erst ab, wenn dedr Jogger relativ dicht an uns vorbei will, rufe ich meine Hunde und lass sie am Rand absitzen und wir warten bis der Jogger vorbei ist. Manchmal halte ich sie auch nur kurz am Halsband oder manchmal leine ich sie schnell an und laufe dann vorbei. Normalerweise würde ich sie auch einfach frei weiterlaufen lassen aber jetzt komm ich zu der anderen Seite... die Seite des Joggers: Es gibt leider auch viele böse Jogger die garkeine Angst haben sondern furchtbare Vorurteile gegenüber Hunde haben und schon mal grundlos los schimpfen (egal ob sie böse Erfahrungen gemacht haben oder nur keine Hunde mögen) aber um Streit und Problemen aus dem Weg zu gehen leine ich meine Hunde an oder halte mich mit ihnen schön an der Seite und lass sie dann für die paar Sekunden nicht alleine voraus laufen. Du als ängstliche Joggerin solltest auf jeden Fall viel viel optimistischer werden. Hast du jemanden der mit dir mitlaufen könnte? Oder nur ab und zu mal? Dann wärst du nicht allein. Wenn Hunde kommen würde ich einfach mal an deiner Stelle vom joggen ins spazieren gehen umschwenken. Ohne das es auffällt.. es ist ja nur für die paar Sekunden bis der Hund an dir vorbei ist. Du siehst ein Hund kommen.. und wirst automatisch langsamer und kommst ins "gehen" und dann streckst du deine Brust raus, atmest tiiieeeeef durch, und "gehe" an den Hunden und Besitzern vorbei, Lächel doch einfach noch dazu, du wirst sehen es funktioniert gut, und nach und nach gewöhnst du dich dran...

Aber es stimmt wirklich: die meisten Hunde wollen keine Menschen angreifen und sind auch nicht drauf aus Menschen anzugreifen. Sicher haben wenige hunde schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, das ist traurig :( und leider kann man nicht mal das Tier dafür verantwortlich machen aber du kannst mir glauben dass der Hund schon richtig schlimm psychisch gestört sein muss wenn er böse Menschen angreift (es sei denn du wärst in seinem Revier). Meiner Tochter hab ich immer gesagt dass, wenn sie auf dem Feld mit ihren Freunden spielt und Hunde kommen dass sie NIEMALS schreien oder gar WEG LAUFEN soll!!! Schreien bedeutet: Aufmerksamkeit für den Hund! Hui.. da schreit jemand da ist was los, vielleicht gibts was zu fressen oder spielen oder sonst was (wobei Hunde ja wirklich das Adrenalin riechen, kilometer weit und auf dass stress hormon reagieren die Hunde nunmal) und weg laufen bedeutet nichts anderes als: BEUTE!!! Und die Hunde (die ja von Wölfen abstammen) sind nunmal von Mutter Natur so erschaffen worden dass sie um überleben zu können, ihre Beute jagen müssen. Also, meine Tochter weiss ganz genau: kommt ein Hund schon bellend an.. hör ich auf zu rennen , bleib kurz stehen, Hände an den Körper, schaue nicht direkt in die Augen, halte Sichtkontakt zum Besitzer der auch irgendwo in der Nähe sein wird, und lass den Hund mich komplett abschnuppern. Tief durchatmen, Brust raus. Die Energie ist ganz ganz wichtig. Es läuft alles über die Energie die der Hund spürt. Egal ob jetzt positiv negativ ängstlich oder dominant.. trotzdem wird ein Hund nicht einfach so auf einen ruhig dastehenden Menschen losgehen und angreifen. (Meinem kleinen Sohn mit 20 Monaten werd ich das auch noch genau beibringen wenn er mal so weit ist und draussen mit Freunden spielt wo HUnde auch mal unangeleint kommen können)

Also.. Kopf hoch, an den Hunden selbstbewusst vorbei "gehen" Brust raus, tief ein und aus atmen, nicht in die Augen des Hundes starren oder ihn fixieren.. und dann klappt das. Ich bin auch sicher das die meisten Hundebesitzer das schon gut abschätzen können, ob sie ihre Hunde frei rumlaufen lassen oder nicht. Sie bekommen ja Ärger mit der Versicherung, Anzeigen oder wenn was ernsthaftes passieren würde die lebenslängliche Leinen und / oder Maulkorbpflicht... und das will bestimmt keiner!!

Nimm jemanden mit der mit dir zusammen läuft, bis du sicherer wirst. Und das wichtigste: GLAUB AN DICH !!!!!!! DU SCHAFFST DAS !!!!!!!!

Alles Gute (so, ich werd dann auch mal mit meinen Wau'Wau's ) :D

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Lauf an den Hunden langsam vorbei. Rennen weckt oft den Beutetrieb. Starre den hund nie an, das gilt als heraufforderung. Fuchtel nicht mit den Händen wenn ein Hund vor dir steht. Und sag den Besitzer das du Angst hast. Mach auf dich aufmerksam wenn die Hundebesitzer mit dem Rücken zu dir stehn.

Und so sachen wie Pefferspray und Ketten bringen bei einem richtig aggressiven Hund gar nichts. Anschreien kann auch nach hinten los gehn.

Ich weiß auch nich was in manchen Hundebesitzer vor geht ich nehm meine hunde immer an die Leine oder lass sie sitzen wenn jogger kommen und ichs mit bekomme. Aber wenn jogger einfach an mir vorbei rennt kann ich auch nix für.

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In der Hundewelt kommuniziert man überwiegend über "Energie". Dh. wenn du Ängstlich bist, spüren dass die Hunde. Das Problem nur ist, dass in der Hundewelt Angst und auch Unsicherheit als Schwächen angesehen werden. Hunde die ängstlich und/oder unsicher sind werden schneller angegriffen als die die sicher und dominant auftreten. Wenn du also nun angst hast, und auch noch im jogging-Tempo dem Hund entgegen kommst ist das eine Kampf-Haltung. Du sagst dem Hund damit: Ich habe zwar angst, aber ich will mit dir Kämpfen. Einige Hunde haben gelernt wie man sich gegenüber ängstlichen Personen benimmt, andere halt nicht.

Um den Konflikt mit kampflustigen Hunden zu mildern solltest du dein Tempo verlangsamen, ggf auch stehen bleiben. TIEF durchatmen und ruhig bleiben. Wenn du dich konzentrierst ruhig zu bleiben, den Hund NICHT an zu gucken, und auch wirklich stehen bleibst, signalisierst du dem Hund: Das hier ist MEIN Fleck Erde, auf dem ich Stehe, ich will NIX mit dir zu tun haben.

Hoffe das hilft dir weiter :)

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Klinkt doof, aber warum läufst Du nicht dort, wo Leinenzwang ist, oder gar kein Hund hin darf.,auf Sportanlagen zbsp. ? Denn dort hast Du 100% Ruhe. Versuche Deine Angst in Griff zu bekommen. Hunde spüren diese. Siehst Du einen Hund, dann geh bitte in normalen Schritten vorbei. Der Hund, denk sonst, Du könntest Ihn oder den Halter angreifen, bzw. eine Gefahr darstellen. Auch sollte jeder, Du und auch die Hundeführer, gegenseitig Rücksicht nehmen. Vielleicht sprichst Du mal diese an. Oft ist Hundehaltern dies nicht bewusst, dass Du Angst hast. Vielleicht kannst Du einen Kurs besuchen, wie gehe ich mit den Hund richtig um, frage mal beim Hundeverein nach, und beobachte dort das Hundeverhalten oder nimm Kontakt mit einem Therapiehundhalter auf.

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Die Hunde wollen dich garantiert nicht angreifen, das ist deine (schlichtweg falsche) Interpretation.

Wenn du Angst bekommst, weil ein Hund mal dicht an dir vorbeiläuft ist das dein Problem, auf die Phobie muss ein Hundebesitzer keine Rücksicht nehmen. Er ist lediglich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass dein Hund dich nicht durch Schnuppern, Sabbern, Anspringen etc. belästigt. Ist das der Fall, kannst du den Hundebesitzer auffordern, den Hund anzuleinen bzw. zu sich zu rufen. Drohungen mit Ordnungsamt etc. sind erst sinnvoll, wenn es mit dem gleichen Hund wiederholt zu Vorfällen kommt, bei denen du belästigt wirst.

Dummerweise haben Hunde ein untrügliches Gespür für Angst. Menschen, die schon anfangen zu schwitzen, wenn sie einen Hund nur sehen, sind für Hunde gleich doppelt interessant. Je nach Hund fällt die Reaktion unterschiedlich aus. Manche gehen souverän damit um, andere werden dadurch selbst verunsichert und manche fahren halt darauf ab, schwächliche Zweibeiner böse anzugucken um ihnen den Rest zu geben.

Wenn ein freilaufender Hund auf dich zukommt (auf dich, nicht den Busch daneben), solltest du stehenbleiben und den Hund ignorieren. Keinen Blödsinn labern und schon gar nicht versuchen, zu knurren (auch Hunde können sich totlachen). Einzig erlaubte Reaktion ist, dem Hundehalter mitzuteilen, er möge seinen Hund von dir fernhalten.

Von sämtlichen Waffen zur Selbstverteidigung rate ich dir ab. Wer eine Waffe führt, muss sich auch darüber im Klaren sein, wann er sie einsetzen darf und wann nicht. Da du ganz offensichtlich aufgrund deiner Phobie keine objektive Entscheidung darüber treffen kannst, was der Hund nun vorhat, scheidest du wohl aus. Fehleinschätzungen sind da vorprogrammiert und das gibt dann Ärger. Denn selbst wenn ein Hund dich mal anschnuppert, steht beispielsweise der Einsatz von Pfefferspray dazu in keinem Verhältnis. Dem Besitzer die nächste Dosis zu verpassen, wenn er sich aufregt, ist einfach nur ohne Worte volle Möhre an der Realität vorbei.

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taigafee 21.03.2013, 06:58

klasse :-).

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Ein selbstbewusstes auftreten ist immer gut, ängstlichkeit kann dazu führen, dass ein hund sich überlegen fühlt.

da du schnell läufst ist das, was du als angriff interpretierst vermutlich ein missverständnis. wenn jemand an mir und meinem hund vorbeijoggt wenn wir spazieren gehen neigt er auch dazu in richtung dieser leute zu ziehen und ganz aufgeregt zu werden, beißen würde er niemanden, es ist für ihn eher eine aufforderung "mitzurennen".

ich würde dir am ehesten raten an dem problem zu arbeiten, vielleicht schaffst du es ja, dich mit hunden anzufreunden sodass auch das joggen weniger nervenaufreibend wird

von pfefferspray und ähnlichen "waffen" würde ich abraten. selbst ein friedlicher hund der eigentlich nur neugiereig war kann böse werden wenn man ihn bedroht oder ihm schmerzen bereitet, das geht im zweifelsfall eher nach hinten los.

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Manche wollen sogar angreifen

Wie äußerst sich das? Laufen sie am Ende nur auf Dich zu und Du interpretierst das falsch? Was meinst Du mit "wollen angreifen"? Ein Hund, der angreifen will, macht das einfach. Oder musst Du die Hunde regelmäßig aktiv abwehren? Dann wirds Zeit für ein paar sehr deutliche Worte an die Hundehalter. Viele Hunde, die schlecht erzogen sind, machen gerade an der Leine einen auf dicke Hose. Einige von denen sind ganz klein mit Hut, wenn die enge Verbindung (Leine) zum Halter nicht da ist.. Aber im Zweifelsfall bleibts Du stehen und drehst Dich weg, schaust nicht in Hunderichtung. Machst einen Bogen! Gerade dieses Geradeaus aufeinander Zugerenne empfinden manche Hunde als Bedrohung. Sie können ja nicht ausweichen, weil sie an der Leine sind.. Aber Du könntest einen Bogen schlagen und so deeskalierend sein.

Die meisten Jogger, die mir entgegenkommen und sehen, dass es noch ein, zwei Sekunden dauert, bis der Hund bei mir sitzt, werden langsamer, gehen statt laufen.. Das finde ich eigentlich am angenehmsten: Ich rufe meine Hunde und schaue, dass sie bei mir sitzen und die Jogger lassen mir etwas Zeit dafür. So nehmen beide Seiten Rücksicht, man grüßt sich freundlich und weiter gehts.

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bleibe einfach seitwärts stehen (das ist fürn Hund neutral) augenkontakt vermeiden (hund könnte es sonst als herausforderung sehen) auf keinenfall wegrennen (sonst wird Beutetrieb geweckt) ansonsten Hund ignorieren (Hund verliert das Intresse) Mfg.der Hundfreak

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Woher weisst Du, dass die hunde aggressiv angreifen will oder unkontrolliert seinem jagdtrieb nachgeht? Wie siehst Du, dass der hund mit dem hundefuehrer geht woher hast das wissen um das zu erkennen, denn es ist grundsaetzlich andersherum ......

Du willst laufen und hast eine hundephobie, ok, hundehalter und hundefuehrer wollen mit dem hund unterwegs sein und haben von daher das selbe recht und muessen dafuer sogar noch zahlen.

Wie soltlest Dich verhalten ..... nicht einem hund entgegenlaufen, nicht eng an hund und hundefuehrer lang laufen, moeglichst mal drei schritte gehen anstzelle zu laufen, nicht schreihen und mit armen fuchteln, aberbemerkbar machen.

Kaum ein hundefuehrer will sinnlosen stress, egal zu welcher tageszeit aber dennoch ebenso wie Du in ruhe seinen weg gehen. Also ist es eher unwahrscheinlich, dass der hund geziehlt und nicht auf Dich angesetzt wird. Dass ein hund bellt, liegt in der natur der sache, wenn es ein goldfisch waere, wuerde er blasen blubbern, das hat nichts mit gefaehrlichkeit zu tun.

Wenn Du ruecksicht nimmst, dann nehmen die mehrheit der hundefuehrer auch ruecksicht, das nennt sich gegenseitige ruecksichtnahme.

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Bitte achte auf Deine Ausdrucksweise und beleidige hier bitte niemanden.

Da Du Angst vor Hunden hast, besteht die Möglichkeit, dass Du bei dem Verhalten von Hunden auch nur einfach überreagierst und einen Angriff siehst, der möglicherweise gar kein Angriff ist.

Leider ist es so, dass Hunde sehr genau Deine Empfindungen spüren und damit auch Deine Angst.

Ich empfehle Dir, beim Joggen stets ein Stück Eisenkette (etwa sieben bis elf Glieder lang) zur Selbstverteidigung bei Dir zu tragen.

Kommt ein Hund auf Dich zu und läuft nicht an Dir vorbei, bleibe stehen, knurre ihn an, als wärest Du selbst ein Hund. Je nach dem, was der Hund tut oder tun will, hauh ihm auf die Schnauze oder bewirf ihn mit der Eisenkette.

Bitte denke stets daran, wenn Du Dich in Gefahr fühlst, hast du ein Recht darauf, Dich zu verteidigen. Du hast ein Recht darauf unbehelligt bleiben zu können. Sprich mit den Hundeführern, sie sind verpflichtet, den Hund so zu kontrollieren, dass kein Mensch Angst zu haben braucht. Nötigenfalls mit einer Strafanzeige drohen.

Wenn Du Dich angegriffen fühlst, bist nicht Du im Unrecht, sondern der Hundeführer ist im Unrecht.

Abgesehen von dieser Problematik rate ich Dir, die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch zu nehmen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass etwas gegen Deine Angst vor Hunden getan werden kann.

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inicio 20.03.2013, 22:07

..bewirf ihn mit einer eisen kette? was geht denn hier ab?

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bignose 20.03.2013, 22:49
@Maro95

Warum nicht gleich nen Taser? Ironie aus

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Februar2013 20.03.2013, 23:04

ch empfehle Dir, beim Joggen stets ein Stück Eisenkette (etwa sieben bis elf Glieder lang) zur Selbstverteidigung bei Dir zu tragen.

Kommt ein Hund auf Dich zu und läuft nicht an Dir vorbei, bleibe stehen, knurre ihn an, als wärest Du selbst ein Hund. Je nach dem, was der Hund tut oder tun will, hauh ihm auf die Schnauze oder bewirf ihn mit der Eisenkette.

Ja sag mal, geht's noch???

Hoffentlich begegnen wir uns nie!!!

Wer meinen Hund angreift, bzw. eine Eisenkette wie eine Waffe gegen (m)einen Hund führt, nur weil der Hund auf ihn zuläuft... - der ist sich hoffentlich darüber im Klaren, dass ich dann meinen Hund verteidigen werde...

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taigafee 21.03.2013, 07:00
@Februar2013

lach, jetzt hab ich gelesen "sieben bis elf glieder zur selbstbefriedigung" :-D.

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taigafee 21.03.2013, 07:02

wenn Du Dich in Gefahr fühlst, hast du ein Recht darauf, Dich zu verteidigen.

das kann man ganz klar dementieren. ein phobiker hat kein recht, auf alles einzudreschen, was ihm angst macht!

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aotearoa01 21.03.2013, 09:52
@taigafee

ich fühle mich jedes jahr aufs neue vom finanzamt bedroht :)

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Ruhig bleiben nicht ansehen,nicht ansprechen,nicht berühren. Vor allem nicht ansehen,das ist eine Herausforderung. Nicht frontal auf den Hund zu laufen. Eher seitlich. Hört sich blöd an,aber Haltung bewahren. Brust raus. Und vielleicht langsamer vorbei gehen.

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Entweder du nimmst eine Wassersprühflasche mit und besprühst sie wenn sie dich angreifen wollen oder du stehst still da wenn Hunde kommen und stellst für sie keinen Angreifer oder Beutetier dar.

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Vany924 20.03.2013, 21:25

Ich würde sie nicht besprühen, Du weißt nicht wie ein Hund auf Wasser reagiert und dann gibt es vielleicht doch noch Ärger mit dem Besitzer.

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Runaa 20.03.2013, 21:37
@Vany924

das mit dem wasser würde ich auch lassen. ein eigentlich friedlicher hund kann damit gereizt werden und einer der sowieso beißen will lässt sich durch eine sprühflasche sicher nicht abhalten

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Steffert 20.03.2013, 21:42
@Runaa

Einspruch, Wasser unterbindet die meisten Kampfhandlungen. Klar kann man nicht jedes Verhalten eines bestimmten Hundes vorraussehen. Ich dachte es eher als "letztes Resort", da mir das Verhalten eines Hundes auf Wasser eben bekannt ist. Wir hatten mal eine Hündin, ein Rottweiler. Sie hat darauf wie besprochen reagiert.

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Runaa 20.03.2013, 21:53
@Steffert

der sohn unseres nachbarn wurde von seinem eigenen hund gebissen weil er ihn mit einer giesskanne besprengt hat ... vorsicht ist besser als nachsicht :/

solange man den hund nicht kennt: finger weg von reizen(auch klatschen, schreien etc) lieber ruhe bewahren und als letzes resort würde ich im zweifelsfall einen beherzten tritt vorschlagen, natürlich nur wenn man tatsächlich angeriffen wird.

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Hallo, weißt du, die Welt wäre viel angenehmer, wenn jeder irgendwie versuchen würde, sich auch mal in die andere Seite reinzuversetzen. Ich persönlich mache das, indem ich immer, wenn jemand an mir und meinen Hunden vorbei will, diese anleine und so weit wie möglich ausweiche. Auch wenn es zumindest beim Großen nicht nötig wäre, aber ich setze damit das Zeichen: ich nehme Rücksicht. Das ist die eine Seite. Die andere ist, dass Leute wie du, die eine Angst oder gar Phobie haben, von anderen Dinge erwarten, die nicht leistbar sind. Es ist nicht möglich, alle Hunde der Welt kilometerweit von dir fernzuhalten. Du sagst, die Hund wollten dich angreifen. Sorry, aber die wenigsten Hunde wollen wirklich einen Menschen angreifen. Und wenn Hunde unverträglich sind, dann sind die Halter in der Regel so verantwortungsbewußt, den Hund zu sichern. Also ich denke, du solltest einfach an deiner Phobie arbeiten, sinnvollerweise mit professioneller Hilfe. Es scheint ja dein Alltagsleben einzuschränken. Ein Hund, der unangeleint zu dir kommt, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht aggressiv, denn ich wage trotz auch schlechter Erfahrungen mit Hundehaltern zu behaupten, dass nur ein geringer Teil so ignorant ist, unverträgliche Hunde in der Weltgeschichte rumlaufen und Leute belästigen zu lassen. Vielleicht solltest du dich einfach auch mal mit Hunden, deren Kommunikation und mit hundischem Verhalten beschäftigen, denn möglicherweise kannst du alleine dadurch schon deine Angst verrinern. Ich meine, ein Satz wie: "Glück haben sie einen Besitzer dabei" zeugt von sehr großer Naivität. Ja was denkst du denn, wieviele Hunde in Deutschland ohne Besitzer unterwegs sind? Gruß, Kerstin

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Februar2013 20.03.2013, 23:07

eine tolle und richtig gut formulierte Antwort! DH

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taigafee 21.03.2013, 06:56

sehr gute antwort!

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abeena 22.03.2013, 23:08

super Antwort

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Also das kann ich mir gut vorstellen . So wie ich das sehe, solltest du mit den Hundebesitzern mal ein Wörtchen reden,damit sie ihren Hund an die Leine machen. Wenn es denn doch passiert,nicht wegrennen - obwohl das nicht einfach ist, stehen bleiben und mal laut zu verstehen geben,das man es nicht mag von den Hunden angesprungen zu werden. Ich würde laut "Aus!" rufen und starr stehen bleiben.. Am besten,du joggst dann wenn die meisten nicht mehr mit Hund unterwegs sind - so vormittags oder früher nachmittag denke ich , gehts am besten.

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bignose 20.03.2013, 23:11

Hallo, meist hast du ja gute Ideen, aber 1. wie soll ein arbeitender Mensch vormittags oder am frühen Nachmittag joggen? 2. 'Aus' würden meine Hunde z.B. in dem Kontext gar nicht verstehen. Es ist Unsinn, jemandem zu raten, irgendein wiillkürlich gewähltes Kommando zu plärren, wenn man gar nicht weiß, ob die Hunde damit was anfangen können. Bei uns heißt 'Aus' z.B.: gib das, was du in der Schnauze hast, sofort frei. Wäre also, wenn sie vor einem rumtänzeln, ziemlich sinnbefreit. Gruß, Kerstin

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Du hast Angst vor den Hunden oder? Das macht die Hunde unsicher & sie wollen dich angreifen. Schau die Hunde einfach nicht an, lauf einfach vorbei. Bleib Ganz locker, denke an was anderes.

MfG

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taigafee 21.03.2013, 07:07

wenn überhaupt wollen sie die angst des menschen ein wenig auskosten, mehr nicht. und das sind selbst unsichere hunde.

die wenigsten interessieren sich überhaupt für ängstliche menschen.

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Mir tun ganz ehrlich alle Menschen leid, die darunter leiden wenn Hunde ihnen entgegenkommen, wenn Hunde an ihnen vorbeigehen wollen... usw. usw. Diese Menschen können nicht anders - sie haben einfach Angst mit einem Hund Kontakt zu kriegen... Sie wollen keinen Kontakt, keinen freundlichen und erst recht keinen spontan-aggressiven...

Diesen Menschen empfehle ich wirklich sich einer Therapie zu unterziehen.

In unser aller Lebensalltag gehören auch Hunde und Katzen und andere Haustiere...

Hundehalter sollten immer akzeptieren dass manche Menschen keinen Kontakt mit ihren Vierbeinern haben wollen...

ABER: wer eine Hundephobie hat, sollte nicht unbedingt auf Strecken joggen gehen wo er weiß, dass da Hunde im Freilauf erlaubt sind.

Hundehalter sollen mit ihren Tieren Rücksicht nehmen auf andere Menschen - aber im Gegenzug erwarte ich beispielsweise, dass Hunde nicht pauschal als schlimm und schrecklich eingestuft werden nur weil einige wenige Menschen zu Über-Reaktionen neigen.

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aotearoa01 21.03.2013, 09:50

Dh!

allerdings gehört dazu aber ein wenig selbstreflektion.. ;) und die geht vielen leuten einfach ab, egal ob mit oder ohne hund..

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Warscheinlich spüren sie Deine Angst, lauf doch einfach an ihnen vorbei und zeige auf keinen Fall angst! Ansonsten könntest Du ja zu einem Hundetherapeut gehen.

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taigafee 21.03.2013, 07:04

angst zu zeigen ist nicht so ein riesenproblem. du machst ihr ja noch mehr angst, als sie schon hat.

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Vany924 21.03.2013, 08:14
@taigafee

Also wir hatten bei uns in der WG auch schon einmal eine junge Dame mit Hundephobie und die hatte wöchentlich einen Termin beim Hundetherapeut und es hat geholfen, sie hatte keine angst mehr vor Hunden.

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taigafee 21.03.2013, 11:11
@Vany924

ja, dagegen sag ich nix. für ihn ist das natürlich gut. manche glauben nur, sie werden in jedem fall angegriffen, wenn ein hund ihre angst spürt. der normale hund wird demjenigen aber eher das gefühl geben, dass er nichts zu befürchten hat.

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Vany924 21.03.2013, 11:27
@taigafee

Achsoo naja mal sehen welche Variante die Beste seien wird, er wird sich entscheiden.

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Nicht in die Augen schauen und ggf. langsamer werden oder kurz gehen, wenn du an ihnen vorbei läufst.

Einige Hunde interpretieren das als aggressive Geste, wenn du auf sie zu gelaufen kommst.

Ggf. kannst du dir auch Pfefferspray an den Gürtel klemmen, falls doch mal einer zuschnappen sollte (Aber auch bitte erst dann!).

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Vany924 20.03.2013, 21:26

Was bringt da Pfefferspray der arme Hund! Es sollte für beide Recht sein! Er kann Problem mit dem Besitzern bekommen

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Walum 20.03.2013, 21:37
@Vany924

Nur zu. Pfefferspray gegen angreifende Hunde ist besser, als mit einer Schusswaffe joggen zu gehen.

Wenn der Besitzer Probleme macht, kriegt der die nächste Dosis.

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Runaa 20.03.2013, 21:44
@Walum

nur weil man angst vor hunden hat gibt einem das nicht das recht jeden neugierigen hund plus besitzer mit kampfgasen zu verletzen. wer tatsächlich gebissen/angeknurrt wird ist mit einem beherzten tritt besser beraten als mit fiesem pfefferspray das man im zweifelsfall selbst abbekommt...

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Shogun1000 20.03.2013, 21:53
@Runaa

Erstmal meinen Post richtig lesen und mich DANN mit irgendwelchem Mist zuspammen.

Er soll das Pfefferspray erst benutzen, wenn der Hund auch wirklich Zuschnappt.

Und wenn ein Hund wirklich beißt, hilft auch treten nichts mehr. Tierabwehrspray hingegen schon. Sofern man nicht ein billiges 6€ Spray kauft, sondern ein hochwertiges mit Cross-Fire. Dann ist auch die Windrichtung egal.

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Runaa 20.03.2013, 22:10
@Shogun1000

bitte nicht so unfreundlich!

wenn du keine kommentare möchtest bist du in einem forum falsch. außerdem bezog sich meine aussage auf walum, der vorschlug nicht nur den hund sondern auch den besitzer gleich mitzubesprühen. denn das ist körpererletzung und so sicher nicht richtig.

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Shogun1000 20.03.2013, 22:15
@Runaa

In dem Fall ziehe ich den ersten Satz zurück. Ich bezog deinen Kommentar auf mich, entschuldige. ;-)

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bignose 20.03.2013, 22:53

Hast du schon mal selber mit Pfefferspray hantiert? In einer stressigen Situation? Mal ehrlich, ich hab so ein Ding mal in der Hand gehabt und spontan gedacht: ok, wenn's drauf ankommt, sprühe ich vor Panik vermutlich direkt in Richtung meiner Augen. Sollte man auch mal drüber nachdenken.

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Maro95 21.03.2013, 00:57
@bignose

Das blenden Otto-Normal-Bubis in der Regel aus. Man hat n Spray dabei, also ist ja alles geregelt...glaubt man. Tatsächlich helfen einem im Ernstfall nur Waffen, die man blind und intuitiv verwenden kann. Bedeutet, entweder regelmäßiges Training mit dem Spray oder drauf verzichten.

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taigafee 21.03.2013, 11:08
@Maro95

bis man geguckt hat, wo das kleine löchlein hinzeigt, ist der hund schon wieder weg :-DDD

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Ich würde die Joggerstrecke wechseln. Dir kann sonst keiner helfen.

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Die,die angreifen wollen,sind doch an der Leine,oder??Lauf einfach normal weiter,oder gehe halt,wenn du Angst hast vorbei zu rennen....

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