Was soll man nach der Bundeswehr machen?

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3 Antworten

Als Soldat wohnt man nicht immer in der Kaserne.

I.d.R. führen die Soldaten ein Leben, wie jeder andere Arbeitnehmer auch. Acht Stunden Dienst, Fünftagewoche, abends daheim bei der Familie.

Ausnahmen sind Auslandseinsätze, Übungen oder Wachdienste.

Alles oberhalb von "SaZ 25" ist quasi Berufssoldat, nach 30 Jahren Bundeswehr ist der Soldat meistens Pensionär und kann sich ggf. einen Nebenjob, bzw. Hobby suchen, wenn die Pension reicht. Alle anderen Verpflichtungszeiten sind deutlich niedriger und damit auch üblicher.

Für alle, die eine SaZ Laufbahn absolvieren, besteht am Ende die Möglichkeit, den Berufsförderungsdienst - BFD der Bundeswehr in Anspruch zu nehmen.

Beispiel:

http://www.personal.bundeswehr.de/portal/a/pers/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9gtSiYr2ktBT9gmxHRQA1mT1z/

(Link ggf. rauskopieren)

In der Feldwebellaufbahn besteht im Vorfeld die Möglichkeit, einen zivil anerkannten Beruf zu erlernen, in der Offizierslaufbahn kann ein Studium absolviert werden, unabhängig von der militärischen Verwendung. Dieses ist natürlich für die Zeit nach der BW gedacht. 

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Kommentar von Baum73
20.11.2016, 21:01

Kann ein Soldat jeden Abend nach hause gehen (wegen 8 Stunden )?

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a) In der Regel bleibt kein SaZ länger als 21 Jahren (und das auch meist nur bei SanOffz mit Facharztausbildung). Die Regel ist ca. 12 Jahre. Danach entscheidet sich ob man BS wird oder raus ist.

b) Man wohnt keineswegs durchgehend in der Kaserne.

c) Nach dem DZE wird der Berufsförderungsdienst einen gut auf das Leben außerhalb der BW vorbereiten/einen unterstützen.

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