Was soll man machen, wenn man mit dem Arbeitszeugnis unzufrieden ist?

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4 Antworten

Hallo Viktorianer,

von einem solch unprofessionellem Vorgehen, zunehmend auch in größeren Unternehmen, höre ich immer wieder.

Das Zeugnis bescheinigte mir 1 Jahr Werkstudentenzeit, ich war allerdings 2 Jahre tätig.

Dann ist das dringend zu ändern.

Einerseits ist dort zu finden das ich mich "gut" in komplexe Sacherverhalteeingarbeitet habe, des weiteren auch "guten" Leistungswillen zeigte allerdings wäre sie mit meiner Arbeit "in qualitativ und quantiativer Hinsicht zufrieden" <- diese Formulierung entspricht einer "4" in Schulnoten. Das Zeugnis ist also Widersprüchlich und könnte so als negativ intertiert werden.

Um dazu etwas sagen zu können müsste ich es vollständig lesen. Stelle es also entweder hier, oder besser unter http://arbeits-abc.de/forum/arbeitszeugnisse/ komplett ein.

Die Note "4" ist außerdem unterdurchschnittlich und ich wüsste nicht wieso,da mir in diversen Fachabteilung mündlich stets zugesichet wurde das ich eine gute bis sehr gute Arbeit abgelert habe. Wenn der Arbeitgeber meine Ergenisse als unterdurschnittlich betrachtet, frag ich mich wieso mein halb-jahres Vertrag 3 mal verlängert wurde so das ich 2 Jahre für ihn gearbeitet habe, er hätte den Vertrag ja auch nach einem 1/2Jahr auslaufen lassen

Sollte dem tatsächlich so sein muss der Arbeitgeber bzw. der Beurteilende diese Wertung begründen können.

Ich versuche seit dem 13. Juni meinen alten Chef telefonisch zu erreichen aber er nimmt weder ab, noch ruft er zurück. Ich weis nicht weiter, wie soll ich Vorgehen?

Hast du überprüft ob er vielleicht ganz einfach in Urlaub ist?

Ersmal Danke!

  • Hier der Großteil als Ausschnitt: "Herr ... zeigte als Werkstudent stets ungeöhnlich viel Initiative, großen Fleiß und Leistungswillen. Seine Lern- und Arbeitsbefähigung war stets sehr gut. Er hat seine guten theoretischen Kenntnisse gut praktisch umgesetzt. Seine Lern- und Arbeitsweise war stets gut. Er hörte aufmerksam zu und arbeitete sich flexibel in neue Aufgaben ein. Mit seiner Arbeit waren wir in qualitativer und quantitativer Hinsicht jederzeit zufrieden. Er löste auch schwierige Aufgaben, die wir ihm zur selbstständigen Erledigung übertrugen, gut. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war jederzeit vorbildlich. Mit seinem Betreuer hat er sehr gut zusammengearbeitet. Er besitzt ein sehr gutes Kontaktvermögen, ist jederzeit zu Kooperartion bereit und kann daher sehr gut im Team arbeiten."

  • Darüber das das Datum nicht stimmt habe ich die Personalabteilung schon nformiert

  • Ob er zZ im Urlab ist kann ich nicht sagen

Was meinst du zur Formulierung?

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@Viktorianer

Hallo Viktorianer,

Darüber das das Datum nicht stimmt habe ich die Personalabteilung schon nformiert

OK

Ob er zZ im Urlab ist kann ich nicht sagen

Dies lässt sich herausfinden, ggf. am besten gleich in Verbindung mit der Benennung seines Vertreters.

Was meinst du zur Formulierung?

Mit solch einem Textausriss lässt sich nichts anfangen. Grundsätzlich kann er Bestandteil eines durchaus positiven Zeugnisses sein, genauso wie der eines Arschtrittes.

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Ein Kumpel von mir hatte auch ein fehlerhaftes und sehr negatives Arbeitszeugnis.

Würde dir folgende Schritte empfehlen:

  1. Nett anfragen (schriftlich!), ob man sich diesbezüglich zusammensetzen kann oder deine Sichtweise direkt per Mail schreiben

  2. Wenn nicht reagiert wird, mit einem Anwalt drohen

  3. Wenn immer noch nichts kommt, dann einen Anwalt hinzuziehen. Kostet zwar was, aber ein schlechtes Arbeitszeugnis kann echt Probleme machen.

Viel Erfolg!

Ja, telefonisch erreiche ich Ihn nicht bzw. Rückrufe erhalte ich auch nicht vdh werde ich wohl jetzt mal eine E-Mail schreiben und dann schau ich mal weiter. Parallel werde ich mich mal über Anwaltskosten erkundigen. Danke!

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