Was soll Intelligenz sein?

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17 Antworten

Hi, Intelligenz beschreibt eine Vielzsahl geistiger Werkteuge, die dazu sozial und ethnisch differieren. Als da wären: Merkfähigkeit, kognitive Auffassungsgabe, Musik, Interpretieren, Schnelligkeit der Informationsverarbeitung, gutes Allgemeinwissen usw. Klar, daß ein Ghettokind zum Überleben andere Fähigkeiten braucht als ein Eskimo oder ein Pygmäe. Auch ein Japaner oder Chinese in übevölkerter Stadt braucht andere emotionale, soziale Kompetenz als ein Bewohner des bevölkerungsarmen Kanadas. Das macht das Vergleichen schwierig. Je nach Auswahl eines Tests schneidet ein Europäer besser oder schlechter ab als ein Eskimo. Ein reicher Unternatsschüler anders als ein Gangmitglied im Drogen- und Verbrechensmilieu im Ghetto. Frage ist also: wer schreibt den Test, wählt die Testfragen aus! Gruß Osmond

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Kommentar von osmond
15.06.2011, 15:11

Vielen Dank für den Stern, lgO

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Intelligenz ist, was der Test misst. So wie ich für für alle denkbaren spezifische Anforderungen des Alltags (z.B. räumliches Vorstellungsvermögen, Konzentrationsvermögen, Assoziationsfähigkeit, Gedächtnis, Rechenfertigkeit, Wortschatz, Abstraktionsvermögen u.s.w.) Tests entwickeln kann zur Messung individueller Lösungskompetenzen (spezielle Intelligenzen), kann ich auch die menschliche Intelligenz samt Messmethoden in beliebig viele Bereiche unterteilen, das liegt in meiner Willkür, ggfs. in vorgegebenen Zwecken der Messung. Die Ermittlung einer "allgemeinen Intelligenz" ist immer ein Sammelsurium aus beliebig zusammengestellten Einzeltests (Ich kannte einen hochkarätigen Philosophie-Professoer, der zu dumm zum Auto fahren war.).

Zum Vergleich: Vier hochkarätige Athleten, ein Gewichtheber, ein Kurzsteckenläufer, ein Kugelstoßer und ein Schwimmer treten zur einheitlichen Sportprüfung an zur Ermittlung der "wirklichen Sportlichkeit". Je nachdem, wie der Sportlehrer seine einheitliche Prüfung gestaltet, welche Disziplinen er aufnimmt mit welchem Gewicht in der Gesamtbewertung, wird jedes Mal ein anderer der "wirklich gute Sportler" sein.

Die Frage nach der "wirklichen Intelligenz" ist so albern wie die Frage nach der "wirklichen Musik" oder der "wirklichen Schönheit". Bei aller Dehnbarkeit des Intelligenzbegriffes handelt es sich immer um individuelle Fähigkeiten und nicht um Absichten oder willentliche Lebensgestaltung. Auch Gewohnheitsverbrecher können gefährlich intelligent sein. Deshalb würde mit der Komponente "ethisches Handeln" der Intelligenzbegriff heillos überstrapaziert.

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Kommentar von dompfeifer
14.06.2011, 21:02

Mit sozialer Intelligenz sind übrigens Fähigkeiten gemeint! Die Fähigkeit bzw. Unfähigkeit, sich in den Grundregeln einer Gemeinschaft zu orientieren, ist auch etwas anderes als "bewußtes ethisches Handeln".

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Intelligenz kommt vom Lateinischen und bedeutet zunächst einmal die Fähigkeit "zu verstehen", zu unterscheiden. Das kann man als Bezeichnung an viele Spezialgebiete hängen wie soziale Intelligenz. Intelligenz wird auch so gemessen, wie schnell man bestimmte Signale auffassen und zuordnen kann. Ob man gleichartige Sätze zuordnet oder gleichartige Bildzeichen, ob man soziales Verhalten einordnen kann, sowohl verstandes- wie gefühlsmäßig. Intelligenz, die Fähigkeit, Erfahrungen schnell einzuordnen und z.B. Handlungsstrategien zuzuordnen ist das eine. Für ein erfolgreiches Leben muss dann noch Entscheidungssicherheit und evtl. auch -schnelligkeit sowie Durchsetzungswille dazukommen. Für Erfolg im Leben ist Intelligenz erst der erste Schritt. Beim Probleme lösen ist Intelligenz nicht alles. Da ist auch Kreativität gefragt und das ist eine andere Eigenschaft. Schopenhauer war z.B. sicherlich intelligent, doch im praktischen Leben war er wohl eher zögerlich, entscheidungsunfreudig und letztlich pessimistisch.

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Kommentar von goodboy21
14.06.2011, 22:17

Schopenhauer war nur Realist, nur Optimisten bezeichnen ihn gewöhnlich als Pessimisten ;-)

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Ethisches Handeln und Intellekt sind meiner Meinung nach total unabhängig zu betrachten. Ich finde Intelligenz spiegelt eigentlich die Fähigkeit, Probleme zu lösen wieder. Seien es theoretische oder praktische. Eventuell könnte man die Lernfähigkeit hinzuziehen (Was ja nur das schnellere Lösen von Problemen darstellt)

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Intelligenz ist schwer zu erklären... es ist irgendwie die gabe dinge zu erfassen und sinnvoll umzusetzen. Also wer sein Gehirn effektiv nutzen kann ist Intelligent... sowas ist bei einigen angeboren, bei anderen nicht.. einiges kann man sogar trainieren. Soziale Intelligenz wird glaube ich von der normalen "Intelligenz" abgesonders weil zb ein guter Mathematiker nicht unbedingt sozialkompetent sein muss. Ich kenne viele Leute die als übermäßig intelligent gelten, aber mit keinem "Wesen" klarkommen wo man nicht die Batterie wechseln muss... da stellen sie sich an wie der letzte Idiot ^^

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Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst!

Alles andere, was schnelle und sichere Entscheidungen und fundierte Kenntnisse fordert, kann man lernen, mehr oder weniger schnell!

Also, wenn du nicht bereit bist, dir grundlegende Dinge unserer Welt und weiter auch spezialisiert auf ein Fachgebiet, seien es jetzt Dinge im sozialen Bereich oder auch naturwissenschaftliches Wissen, durch Lernen anzueignen, kannst du selbst bei "schnellem" Denken und Verstehen keine sachkundigen Entscheidungen treffen.

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Intelligenz ist nicht für jeden etwas anderes. Es ist die Fähigkeit seinen Verstand einzusetzen und logische Schlußfolgerungen zu ziehen (IQ). Das darf nicht mit Bildung verwechselt werden, die ist angelernt.

Soziale Intelligenz/ethisch bewusstes Handeln (EQ) ist davon getrennt und muss nicht die gleiche Ausprägung haben. Es gibt Menschen mit hohem IQ, die einen ganz niedrigen EQ haben und umgekehrt.

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Kommentar von dompfeifer
15.06.2011, 15:14

"Bildungsunabhängige Intelligenz" und "intelligenzunabhängige Bildung" sind bei Tests praktisch nicht zu trennen. Schließlich setzt ja jeder Test bereits vielfältige erworbene Kultutechniken voraus, vor allem eine Sprache. Es gab vielfältige Experimente zur Messung "kulturunabhängiger Intelligenz" (sprachlos). Die Aussagewerte sind begrenzt. Intelligenz kann sich nicht ohne Bildung entwickeln und umgekehrt. Natürlich bemüht man sich bei Intelligenztests um möglichst allgemeine Aufgabenstellungen unter Ausschluss von Faktenwissen. Aber was hilft das, wenn der Proband nicht weiß, was ein Strich oder ein Punkt ist, oder keine Aufgabe lesen kann?

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Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit schnell mit neuen Situationen klarzukommen und sich zurechtzufinden . Ein weitverbreiteter Irrtum ist aber, dass Intelligenz etwas mit klugheit zu tun hat.

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Intelligenz ist die Fähigkeit der schnellen gedanklichen Verarbeitung - dazu gehören Wahrnehmung, Zuordnung, Reaktion und Schlussfogerung bezw. Lerneffekt.

Das kann man auf verschiedene Bereiche des Lebens anwenden.

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es definiert nicht jeder anders. es gibt nur verschiedene bereiche.die solziale Intelligenz und die emotionale intelligenz hat ja nichts mit dem zu tun, was man mit den Bekannten Test errechnet.

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intelligenz ist die fähigkeit mit dingen und situationen umzugehen

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In der Psychologie ist Intelligenz ein Sammelbegriff für die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen, also die Fähigkeit, zu verstehen, zu abstrahieren, Probleme zu lösen, Wissen anzuwenden und Sprache zu verwenden.

de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz

Müsste eig. verständlich sein :D

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Intelligenz ist die Fähigkeit, a) zu lernen b) zu verstehen und c) das Beste für sich und andere zu machen.

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Kommentar von gansh
15.06.2011, 20:56

c) ist egoismus

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Für mich ist Intelligenz bestimmt nicht das, was ein IQ-Test misst.

Es ist die Gesamtheit, das harmonische Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.

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Soviel ich weiß heißt der IQ nicht, dass du klug bist, sondern leichter lernen kannst. Würdest du einem Inteligentem Kind nichts beibringen, bliebe es dumm. Wenn du einem weniger Inteligentem und einem Inteligenten was beibringst, lernt der Inteligente schneller.

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http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzwasistdas.html

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übersetzt: die fähigkeit,in dem inneren eines anderen wesens zu lesen (wie in 1 buch) und dementsprechend gemäß des herausfühlens,was angebracht ist,zu handeln

2.

aneigung von wissen und die rechte anwendung davon.

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