Was soll ich tun?brauche eure Hilfe?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

1) Der Regelfall ist, dass Minderjährige bei ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten wohnen bzw. dass diese darüber entscheiden, wo ihre Kinder untergebracht sind.

2) Es gibt einige wenige Fälle, in denen Nr. 1) nicht möglich ist oder für die Entwicklung des Kindes sehr problematisch oder schädlich wäre. Dann tritt das Jugendamt auf den Plan und eine Lösung wird gesucht. Das könnte sein:

2a) Das Kind kommt in eine Pflegefamilie.

2b) Der Jugendliche (erst ab 16 Jahrn möglich) kommt in eine Einrichtung mit betreutem Wohnen, wo mehrere Jugendliche in einer Wohngemeinschaft leben. Entweder ist ständig Betreuungspersonal anwesend, oder kommt regelmäßig zu Hausbesuchen vorbei.

2c) Das Kind kommt in ein Kinderheim.

Die Entscheidung über die Wohnform wird entweder im Einvernehmen aller Beteiligten gefällt, oder das Amtsgericht entscheidet auf Antrag des Jugendamtes darüber, ob das Kind aus der Familie herausgenommen wird.

http://www.helpster.de/betreutes-wohnen-bei-der-jugendhilfe-in-anspruch-nehmen-darauf-sollten-sie-achten_30737

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du nicht mehr zuhause wohnen kannst, aus welchen Gründen auch immer, musst Du erstmal zum Jugendamt. Die entscheiden dann, ob es sinnvoll wäre, dass Du in Betreutes Wohnen ziehst.

Wenn das Jugendamt dieser Ansicht ist, Gründe sind z.B. häusliche Gewalt und/oder starke Vernachlässigung, dann suchen sie für Dich einen Platz in Betreutem Wohnen.

Ein Vertreter des Jugendamtes kommt dann zu Euch nach Hause, um sich ein Bild der Situation zu machen. Wenn das Jugendamt zustimmt, ist es ziemlich egal, ob Deine Mutter das erlaubt. Aber wie gesagt, da müssen schon extreme Zustände herrschen. Man kann nicht einfach ausziehen, nur weil man evtl. ab und zu Streit mit den Eltern hat.

Da hast Du keine eigene Wohnung, sonst würde es ja nicht Betreutes Wohnen heißen. Du wohnst dann in einer Wohngemeinschaft mit anderen Jugendlichen und einem "Betreuer".

lg Lilo

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast dich entschieden??

Das ist nicht deine Entscheidung, wo und in welche Einrichtung du kommst. Und ob du überhaupt zuhause rauskommst. Das ist alleine die Entscheidung des Jugendamtes!

Ein betreutes Wohnen ist sehr teuer, daher kommen normalerweise hier nur Notfälle unter. Kinder, die zuhause misshandelt werden und nicht nur "Stress"haben. Fast jeder Teenie hat in dem Alter Stress daheim

Ausserdem herrschen auch im betreuten Wohnen für 15jährige strenge Regeln!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist alles gut und schön, das Du Dich für ein betreutes Wohnen entschieden hast. Aber das kann deine Mutter verbieten, sowas wird von Rechtswegen immer vom Jugendamt entschieden.

So einfach geht das nicht. Und in einer betreuten Wohngemeinschaft hast Du keinen eigene Wohnung, sondern ein eigenes Zimmer, wo Du aber Küche  Bad und so weiter, mitbenutzt und Dich genau an Regeln zu halten hast. Dafür habt ihr ja dann den Betreuer. L.G.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es reicht nicht, wenn du dich dafür entscheidest. Das ist die Entscheidung des Jugendamtes.

D.h. du musst zunächst mal Kontakt mit dem Jugendamt aufnehmen und deine Probleme schildern. Sollten die den Eindruck haben, dass eingegriffen werden muss, dann werden die sich mit deiner Familie in Verbindung setzen und die Problematik besprechen. Sollte das nicht zu einem befriedigenden Ergebnis führen, dann kann entschieden werden dich aus der Familie heraus zu nehmen und in eine betreute Wohngruppe zu schicken. Wie gesagt es kann so entschieden werden. Es muss nicht. Du kannst genau so gut in ein Heim oder in eine Pflegefamilie kommen.

Solltest du in eine Wohngruppe kommen, dann wohnst du mit mehreren anderen Jugendlichen in einer Wohnung, du hast also nur ein eigenes Zimmer, aber keine eigene Wohnung. Daneben wird es dort einen Betreuer geben, der sich um euch kümmert und ein Auge auf euch hat.

So wäre das, wenn deine familiäre Situation so schwierig wäre, dass du nicht länger dort bleiben kannst.

Den Eindruck habe ich aber in deinem Fall nicht. Dass man in der Pubertät auch mal Stress und Meinungsverschiedenheiten mit der Familie hat, ist völlig normal. Deswegen kann man nicht gleich ausziehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?