Was soll ich tun? Habt ihr Tipps für mich? :(

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5 Antworten

Ich war auch mal beim Vertrauenslehrer, weil ich mich auch geritzt habe und suiziggedanken hatte. Ich hab mich auch gehasst und für alles mir die Schuld gegeben. In der Zeit hatte ich halt auch keine Freunde und hab meine Pausen damit verbracht auf der Mädchentoilette zu heulen. Aber Vertrauenslehrer helfen echt viel weiter und müssen auch schweigen. Also erfährt auch niemand anderes, dass du dich ritzt. Guck dir mal die Tipps auf der Seite hier an die haben mir echt viel geholfen: http://rotetraenen.de/?main=svv&sub=alternativen Aber ganz wichtig ist dass es IMMER Leute gibt die dich lieben und brauchen also gib nicht die Hoffnung auf und begehe Suizid. Das Leben von jedem wird einmal besser; ich bin doch auch noch hier oder? Was ich damit sagen will ist, dass das Leben eine Achterbahn ist; es gibt höhen und tiefen und du erlebst im Moment eine Tiefe - mal erhlich wenn es das Leben immer gut laufen würde wäre das Leben doch komplett langweilig! Außerdem zeigen uns tiefen und die daraus folgernde traurigkeit das wir Leben - und das ist eines der größten Geschenke die wir haben :)

TrippleG 28.11.2013, 18:00

Danke erstmal für deine Antwort..

Also.. Freunde habe ich eigentlich wohl und ich weiß auch, dass es Leute gibt, die mich vermissen würden und die mich mögen wie ich bin.. Aber ich mag mich nicht.. Ich will nicht mehr leben, tu es aber, für meine Familie und meine Freunde, und ich werde auch weiterhin noch leben.. Ich werde keinen Suizid begehen, bin da eh zu feige für.. Aber die Gedanken daran quälen mich halt...

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sallydraws 28.11.2013, 18:02
@TrippleG

Das tut mir wirklich Leid aber ein Besuch beim Vetrauenslehrer wäre wirklich gut.

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TrippleG 28.11.2013, 18:05
@sallydraws

Ich traue mich nicht.. Wie soll ich das denn machen? :( Ich habe Angst, dass ich dann kein Wort herausbekomme.. Und das Freunde/Klassenkameraden wissen wollen, warum ich mit ihm rede..

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sallydraws 28.11.2013, 18:07
@TrippleG

Also bei mir ist das so, dass beim Raum des Vertrauenlehrers ein Briefkasten ist wo man Zettel reinwerfen kann wenn es einem Schlecht geht. Oder du gehst mal zum Klassenlehrer und sagst dass du zum Vertrauenslehrer willst. Du musst auch gar nicht sagen warum und wenn der Lehrer dich fragt sagst du einfach dass dus nicht so gerne sagen würdest.

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Hi, Mir selbst und auch vielen die ich kenne, geht bzw. ging es so ähnlich wie dir. Echt vielen geht das so in dem Alter ( auch wenn ich jetzt nicht alles auf die Pubertät schieben will). Mit dem Selbstvertrauen habe ich selbst noch zu kämpfen, würde mir an deiner Stelle paar Tipps aus dem Internet holen oder dir ein Buch dazu bestellen. Wenn du nicht daran arbeitest, wirds auch nicht besser und von heut auf Morgen wird das Ganze auch nicht gehn. Du musst das wirklich wollen und auch dran bleiben! Irgendwann wirst du dann auch einsehen, dass du weder zu dick noch hässlich oder sonst was bist. Ich denke auch dass keiner je sowas zu dir gesagt hat, man denkt selbst nur immer, dass die anderen einen so sehen wie man sich selbst sieht, was eigentlich so gut wie nie der Fall ist. Und solang man sich eben selbst hässlich oder für zu dick hält, glaubt man dass die anderen das auch tun. Zu dem Therapeuten: Ich bin auch bei einem und es hilft mir wirklich sehr, vllt. kannst du ja auch mit dem Bus hinkommen oder du erzählst vorläufig deinen Eltern dass du in die Stadt willst um einkaufen zu gehn und gehst dann zu einem? Du kannst echt froh sein dass deine Schwester sich da eingemischt hat, ritzen ist echt ne dumme sache und macht alles nur noch schlimmer. Deswegen sollte man damit gar nicht erst anfangen, außerdem willst du bestimmt nicht dein lebenlang mit den Narben rumlaufen.. . hoffe ich konnte dir helfen, du schaffst das! :)

Durch diese Hölle bin ich auch mit 15 gegangen. Ich bin mittlerweile 19. Gewichtsprobleme oder Notenprobleme hatte ich nicht aber ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe mich auch selbst gehasst und mich geritzt - eine sehr schlimme Zeit, die mich immer wieder einholt. Ich habe es nie geschafft, zu einem Vertrauenslehrer zu gehen - aus dem selben Grund wie du.

Später als ich in eine weiterführende Schule ging, wurden meine Noten zunehmend schlechter (ich hatte die selbe Denkweise wie du - Warum lernen, wenn es wieder eine 5 wird?). Ich fing wieder mit dem ritzen an und heulte jeden Tag. Ich hatte sehr viele Probleme und dennoch habe ich mit keinem Vertrauenslehrer gesprochen. Es konnte so aber nicht weiter gehen. Ich wechselte die Schule, trennte mich von hinterhältigen Menschen und seitdem geht es mir viel viel besser. Ich habe mittlerweile auch meinen Handelsschulabschluss geschafft.

Zurückblickend würde ich es heute auch nicht ändern wollen, doch zu einem Vertrauenslehrer gegangen zu sein. Aus dem Grund, weil ich sehr viele Enttäuschungen erlebt hatte und mich niemandem öffnen konnte/kann. Niemand hatte mir geholfen - nicht einmal meine Freundin, die sah wie schei*se es mir ging. Ich fand meinen Weg selber zurück und bin dadurch ein starker Mensch geworden.

Warum ich dir das erzähle? Einfach darum, dass du die Hoffnung nicht aufgeben solltest. Ich war in einem tiefen schwarzen Loch und fand wieder heraus. Das wird dir bestimmt auch so gehen. Es gibt viele dunkle Zeiten im Leben, doch diese Zeiten sind nur vorrübergehend und nicht für immer.

Durch Erfahrungen wächst man. Ich würde dir aber gerne einen guten Rat mitgeben: Nicht jeder, der dich anlächelt, ist auch dein Freund. Pass auf, wem du deine Probleme erzählst. Ich wüsche dir in deinem Leben alles Gute. Wenn du Fragen hast, kannst du gerne schreiben. LG

Bist du Christlich? -Dann bete doch mal. Du musst dich als erstes selbst akzeptieren (Hatte auch probleme, aber eher, weil ich gemobbt wurde, dachte auch immer alle hassen mich, weil ich alles falsch mache...) Aber so wie du bist, so bist du und die anderen müssen das akzeptieren. Ich habe mich auch nicht getraut zu einem Lehrer zu gehen, hab letztendlich ( nach 1-2 jahren) mit meinen Eltern gesprochen, diese haben dann meinem Kalssenlehrer angerufen und ich musste in der großen Pause mit ihm reden... Er hat mir gute Tips gegeben und jetzt geht es mir besser. Aber wenn meine Eltern das nicht geregelt hätten, wäre ich auch nie zu einem Lhrer gegangen. Rede doch einfach mit jemandem, dem du gut vertraust. Und fress nicht alles in dich hinen. Versuch immer POSITIV zu denken. Das alles dauert eine Weile, aber dann wirds besser, glaub mir. Und beten hilft einiges ;) ICh hoffe, ich konnte dir helfen. Viel Glück

TrippleG 28.11.2013, 17:56

Ich bin nicht wirklich gläubig, sorry..

Ich wurde ne Zeit lang auch ziemlich stark gemobbt. Volles Programm: wurde geschlagen, getreten, gedemütigt und beleidigt.. Hab die Schule gewechselt, dann war es besser, aber wir haben jetzt eine neue Klasseneinteilung und ich habe im Moment das Gefühl, dass mich keiner wirklich mag.. Ich habe immer das Gefühl, dass immer ich "die Dumme" bin.. Selbst mein Klassenlehrer macht mich runter (er merkt es aber irgendwie nicht wirklich)..

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StupsiG 28.11.2013, 18:11
@TrippleG

Ok, wenn du willst, kannst dus ja mal mit dem glauben versuchen. Ist aber deine Entscheidung: Dann geh, falls du dich irgendwann traus zu Vertrauenslehrer, ist ne überwindung, aber der darf nichts sagen und du fühlst dich danach bestimmt besser. So extrem war das mit dem mobbing bei mir nicht, nur ignorieren, blöd anmchen und ausschließen, aber das hat mich emotional auch sehr belastet...

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Nicht ritzen, zum Psychologen gehen, der kennt sich aus mit Deinen Problemen und ist auch verschwiegen.

TrippleG 28.11.2013, 17:46

Ich wohne ziemlich auserhalb, würde also nur mit dem Auto zum Psychologen können, also müssten meine Eltern mich hinbringen und dann müsste ich ihnen erzählen, was los ist und das will ich nicht..

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