Was soll ich tun bei einem Arbeitsvertag mit 12 Monate Kündigungsfrist und Speerzeit von 2 Jahren?

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4 Antworten

Meiner Meinung nach könntest Du beides tun: Gesund werden, und dich beruflich umorientieren, dass geht ja bei Dir Hand in Hand. Nutz die "Auszeit", die deine Erkrankung mit sich bringt, zum Nachdenken. Hast Du schon mal über eine Umschulung nachgedacht? Oder eine andere Arbeitsstelle? Da Du ja von der derzeitigen Arbeit krank bist, bin ich sicher, dass eine neue Perspektive maßgeblich zur Genesung beiträgt. Viel Glück und gute Besserung 

Arethia

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Kommentar von TotoBrauchtRat
16.01.2017, 21:06

Ja über Umschulung habe ich auch schon nachgedacht , aber es ist mit 50 Jahren alles nicht so einfach.

Ich will ja unbedingt gesund werden,hab in fast 34 Berufsjahren so gut wie nie krankgefeiert , wenn es hoch kommt vielleicht 5 mal.

Eine Reha hab ich auch schon beantragt und ab nächste woche hab ich einen tremin bei einer Therapeutin .

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Da würde ich spontan den Arzt wechseln und eine sehr viel längere Krankschreibung anstreben. Mit dem Druck von Deinem Arzt wird eine Depression vermutlich nicht besser. Du hast etwa 25 Berufsjahre hinter Dir, da fehlen noch rund 20 bis zur Rente.

Ob Du solange krank sein willst, ist eher nicht anzunehmen. Schau mal Deinen Arbeitsvertrag genau an. Wie genau lautet das mit der Sperrzeit? Laß das mal von einem Fachmann prüfen. Möglicherweise kannst Du Dich selbständig machen und auf Rechnung bei anderen Autohäusern arbeiten, ohne eine Sperrzeit berüksichtigen zu müssen.

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Kommentar von Familiengerd
16.01.2017, 22:33

Möglicherweise kannst Du Dich selbständig machen und auf Rechnung bei anderen Autohäusern arbeiten, ohne eine Sperrzeit berüksichtigen zu müssen.

U.a. genau dafür gibt es ja das nachvertragliche Konkurrenz- oder Wettbewerbsverbot, mit dem sich ein Arbeitgeber vor der Konkurrenz/dem Wettbewerb durch einen ausscheidenden Arbeitnehmer schützen darf, wenn bestimmte formale und inhaltliche Bedingungen für das Verbot erfüllt sind (z.B. für maximal 2 Jahre und Zahlung mindestens der Hälfte des letzten Verdienstes an den Arbeitnehmer für jedes Jahr des Verbots).

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Wenn du da echt nicht mehr hinwillst, solltest so schnell wie möglich kündigen und kannst in den verbleibenden 12 Monaten noch eventuell Überstunden "abfeiern" und dich weiter krankschreiben lassen.
Aber das Zweijährige Berufsverbot kommt mir sehr krass vor, ist das üblich bei solchen Arbeitsverträgen?
Das wäre so die erste Lösung, die mir einfällt.

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Kommentar von Familiengerd
16.01.2017, 22:26

Aber das Zweijährige Berufsverbot kommt mir sehr krass vor, ist das üblich bei solchen Arbeitsverträgen?

Ein solches "Berufsverbot" gibt es nicht, es gibt allerdings ein generelles (während des Arbeitsverhältnisses) und unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen ein nachvertragliches Konkurrenz- oder Wettbewerbsverbot (z.B. muss der Arbeitgeber beim nachvertraglichen Verbot für jedes der längstens 2 "Verbotsjahre" mindestens die Hälfte des zuletzt erhaltenen Verdienstes zahlen).

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Lass mal von deinem Anwalt prüfen ob das ganze so rechtskräftig ist.

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