Was soll ich nur tun? Ich bin völlig niedergeschlagen!

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine gute Arbeitsstelle ist wichtig, die Gesundheit noch viel wichtiger.

D.h. wenn die Arbeit Dich zu stark belastet, solltest Du was ändern. Wie schnell und ob eine kurzfristige eigene Kündigung da das richtige ist, das ist aus der Entfernung schwer zu sagen. Okay, wenn es absolut nicht geht, dann will ich Dir das auch nicht ausreden, weil eben die Gesundheit, die persönliche Zufriedenheit, das persönliche Glück viel wichtiger sind als der Job und eigentlich auf die Dauer auch Voraussetzung sind dafür dass man seinen Job gerne macht und das wiederum ist eigentlich auch Voraussetzung dass man seinen Job gut macht. Und das ist Voraussetzung dass man zufrieden und glücklich wird. Ist also eine komplizierte Kette.

Dass man sich bei so einem Job schnell einsam und überlastet fühlt ist glaube ich nicht so unnormal. Zumindest bin ich mir sicher dass es bei mir auch so wäre, ich brauche (und habe glücklicherweise auch) einen Job, der mit eine gewissen Konstanz, festem Arbeitsumfeld und Kollegenkreis und wenig Dienstreisen verbunden ist.

Spricht irgendwas dagegen dass Du Dir mal Hilfe/Beratung bei einem Profi, sprich Psychologe, Trainer/Coach, Therapeut, Arzt, holst. Ich finde das ist absolut sinnvoll und nichts für das man sich schämen muss und erst recht keine Schande. Es ist ja nun mal so dass nicht jeder von seiner Persönlichkeit, seinem persönlichen Nervenkostüm für jeden Job geeignet ist. Was Du in dem Rahmen auch mit einem Profi besprechen könntest wäre, die Art und Weise wie Du etwas änderst. Wenn es der Beruf ist der Dich im Augenblick belastet, vllt. sogar krank macht, dann kann man vllt. auch über andere Möglichkeiten als die einseitige Kündigung nachdenken. Eine Krankschreibung um wieder etwas Kraft zu tanken ist auch keine Schande, vllt. wenn das möglich ist auch ein Gespräch mit dem Arbeitgeber ob nicht ein anderes Einsatzgebiet möglich ist. Das sind jetzt aber nur alles irgendwelche Ideen, ein Profi mit dem Du die Probleme erstmal in Ruhe besprichst kann da wesentlich bessere Tipps geben.

Und nebenher auf dem Stellenmarkt nach Jobs zu suchen, die besser zu Dir und Deiner Persönlichkeit passen ist bestimmt kein Fehler. Lass Dich nicht von Absagen frustrieren. Das ist leider manchmal so und muss gar nicht an Dir liegen. Also wenn möglich Absagen abhaken und keinen Kopf drum machen und weitersuchen, irgendwann findet sich was passendes.

Ich wünsche Dir alles Gute und Erfolg, lass Dich davon auf jeden Fall nicht runterziehen, da ist nichts Schlimmes oder Unnormales daran dass man bei so einem Job nicht glücklich wird.

glg :)

XxAngerFreak2xX

Das mit dem Arbeitsamt und den Sanktionen weiß ich jetzt aus dem Stehgreif nicht, lässt sich aber bestimmt rausfinden. Wenn Du da noch irgendwelche Hilfe bei brauchst kannst Du Dich jederzeit melden.

glg:)

0
@XxAngerFreak2xX

Vielen Dank für die ausführliche Antwort: Bisher musste ich nicht so  oft auf Dienstreisen, aber jedesmal habe ich einen Knoten im Magen und zittere so....und könnte in meinem Hotelzimmer buchstäblich heulen. Wäre denn eine Kündigung denn so schlimm, denn allein die Möglichkeit diesen ganzen Unsinn hinter mir zu lassen, gibt mir eine gewisse Erleichterung....

0
@lesbos007

Ich glaube, ich werde jetzt irgendwie den Mut finden müssen, mich erst einmal mit dem Chef auszutauschen - mal sehen, was der dazu sagt - aber ich glaube nicht, dass der das gut heißen wird. Aber irgendwie habe ich auch Angst, dass der mich einfach per Tritt in den Hintern raus befördert, denn ein Consulting-Unternehmen lebt von seinem externen Beratern....ich habe nun ein andere Stelle im Visier, habe ich darauf beworben, hoffentlich klappt es....

0
@lesbos007

Nein, wäre nicht so schlimm aus meiner Sicht, aber man sollte es dennoch gut überlegen.

0
@lesbos007

Das kenne ich von früher leider auch. Deine Bedenken wie dein Chef reagiert verstehe ich. Warum willst du nicht mal einen Profi (Psychologe, Arzt, ...) fragen. Da gibt es nichts zu schämen, alles was helfen kann ist in Ordnung und das hat nichts damit zu tun dass du irgendwie unnormal wärest.

0
@XxAngerFreak2xX

Blöde Frage: Wie geht man denn zum Psychologen? Per Attest vom Hausarzt?

0

Ich würde mir an deiner Stelle ein Hobby suchen das dich auf deinen Reisen begleitet und sie schöner macht. Andenken sammeln oder schöne Fotos von der Gegend machen. Ich denke nicht das den Job aufzugeben die richtige Lösung ist, du solltest ihn dir schöner machen... Vlt solltest du dafür einen Psychologen aufsuchen, der kann dir da genau weiterhelfen.

Völlig überfordert als Pflegehelferin?

Ich bin seit kurzem als ungelernte Pflegehelferin in einem Pflegeheim. Habe vorher nie in so einen Bericht gearbeitet.

Direkt am zweiten Tag musste ich 2 Patienten waschen, ab dem 3 Tag dies ohne Unterstützung. Natürlich auch die Intimzonen. Nächste Woche soll ich für alle 14 Bewohner das essen zubereiten, jeder braucht was anderes und andere Mengen- und ich kenne nicht mal die Namen!

Mir ist schlecht, ich bin nur noch am weinen und völlig überfordert mit allem. Nachts schlafe ich kaum, wenn ich schlafe habe ich Alpträume von der Arbeit. Ich habe das Gefühl ständig nach der Arbeit zu riechen, ich Dusche und wasche mich die ganze Zeit aber dieser Geruch geht nicht aus meiner Nase.

Was da genau auf mich zu kommt wusste ich nicht, die Rede war von einem Altenheim wo die Menschen sogar noch recht mobil sein sollten. Ein Probearbeiten gab es nicht.

Das Jobcenter droht dass ich eine Sperre bekomme wenn ich kündige, sie sagen ich habe dann kein Geld mehr für die Miete und mein Kind und ich sind nicht mehr Krankenversichert- mir wurde ans Herz gelegt mir das lieber gut zu überlegen ob ich meinen Kind dass antun will. Aber sie leidet genauso wie ich, bringe ich sie in den Kindergarten schreit sie seit neustem weil sie meine Laune mitbekommt. Mir ist schlecht wenn ich zur Arbeit fahre und die Zeit geht nicht rum, ich hasse den Gedanken morgen wieder hin zu müssen weil mir schon wieder so übel wird bei dem Gedanken daran. Ich habe niemandem der mir einen Rat weiß. Eventuell weiß hier ja jemand einen, ich bewerbe mich paralell überall aber ich halte dass nicht mehr aus!

...zur Frage

Arbeitsamt Sanktion und Vermittler wechseln!

Schönen guten Tag.... Ich bin seit ca. 8 Monaten arbeitslos aber habe 6 monate lang eine Maßnahme gemacht die am 27.2.2015 zu ende war. Allerdings sollte ich Montag zum Jobcenter was allerdings Krankheitsbedingt nicht ging! Da ich vom 26.02.2015-06.03.2015 wegen aktuter erkrankung der Atemwege inkl. Grippalen Infektes Krankgeschrieben war folgen jetzt meine Fragen: Ich konnte Montag nicht zum Termin wegen Starken Gliederschmerzen ....allerdings meinte die gute Frau von meiner Maßnahme das die sie Freitag meiner Vermittlerin schon sagte das ich Montag nicht zum Termin erscheinen würde nach langer diskusion hat sie dann wohl gemeint naja dann is ok! So meinen Krankenschein hab ich mit zettel einer begründung montag von meinem freund im briefkasten vom jobcenter einwerfen lassen!! Gestern kam der Brief vom 2.03.2015 (wo ich meinen Termin hatte) Das sie mir eine 10%ige Sanktion für 3 Monate gibt!!! Darf sie das so einfach?? Denn sie hatte Freitag das gespräch mit meiner betreuuerin der Maßnahme und meinen Krankenschein!! So und die gute Frau vom Jobcenter ist allerdings unberechenbar sie ist zu jedem Anders zu mir meist unfreundlich und unkompetent sie ist für mich keine vertrauenwürdige Person .....ich soll mich nur für zeitarbeitsfirmen bewerben auch wenn ich das nicht möchte! Und ich ihr schon 1000x gesagt hab ich möchte eine ausbildung machen!!! Das interessiert sie nicht und sie droht dauernd mit Sanktionen! denn ich soll mich um arbeit bemühen und nicht um eine ausbildung ( für mich ist das auch arbeit) auf meinen zettel der nachweise standen letztes mal hauptsächlich ausbildungen wo ich mich beworben hab ( denn meine jetztigen ausbildungen bringen mir rein gar nichts das weiß sie auch) sie ist völlig unfreundlich gewesen und meinte ich solle mich mehr bemühen ansonsten Sanktionen! ich möchte einen brief für den amtsleiter fertig machen meint ihr ich komm mit durch ich hab genügend gründe! bitte helft mir

...zur Frage

Mein Beruf macht mich krank

Ich bin grade völlig verzweifelt und hoffe, dass ich hier einen Rat finden kann:

Ich arbeite seit meiner Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten ausschließlich in der Kundenbetreuung. Seit 2008 im Beschwerdemanagement. Ich hatte sogar schon eine längere Krankheitszeit hinter mir, wegen Mobbing und Burn-Out. Aber generell macht mich die Arbeit kaputt, ich halte es nicht mehr aus, ständig das Gemecker und die Anschuldigungen der Kunden abzufangen. Und ja, ich weiß auch, die meinen nicht mich persönlich, aber ich kann meine Gefühle nur schwer im Zaum halten.

Schaue mich schon länger nach einem neuen Job um, aber leider fehlen mir für viele Dinge die Kenntnisse, oder ich lande wieder in der Kundenbetreuung. Mittlerweile habe ich solche extremen Aggressionen in mir, dass ich die Situation kaum aushalte. Ich weiß, ich könnte in die Arbeitslosigkeit über ein ärztliches Attest und ich würde auch Fortbildungen oder sogar eine Umschulung bekommen, ich wüßte aber grade überhaupt nicht, was. Dazu kommt noch, dass ich finanziell Verpflichtungen habe, die ich mit Arbeitslosengeld nicht abdecken könnte. Fühle mich grade wie ein Tier, dass in die Ecke gedrängt wird und nicht weiß, wohin.

Hat jemand von euch auch so eine Erfahrung gemacht? Und wenn Ja, wie seid Ihr aus der Situation rausgekommen?

Ich weiß nur, dass ich bald wieder lange ausfallen werde, wenn nicht schnell was passiert. Bin derzeit wieder sehr depressiv, hoffnungslos, weil ich nicht weiß, was ich jetzt machen soll.

...zur Frage

Arbeitgeber möchte das ich kündige oder ich werde durch geziehlte Abmhnungen gekündigt. Unbefristet

Guten Morgen.

Gestern hatte ich, nachdem mein Chef mich zu sich in sein Büro hat rufen lassen, mir mitgeteilt, dass ich seinermeinung und der der Kollegen nach unterdurchschnittlich schlecht arbeiten würde, die Arbeiten, die liegenbleiben, müssten die Kollegen zusätzlich abarbeiten. Seit ca 1 1/2 Jahren bin ich als Abteilungsleiter für ein Geschäft im Einzelhandel tätig, welche ich versuche mit Freude und sehr viel Fleiß ausübe. Seit ca. 1nem Jahr werde ich geziehlt von einem Arbeitskollegen, der von der Firmenhirachie her unter mir steht öffentlich gemobbt, indem er die Arbeiten, die ich ihm auftrage selten ohne Wiederworte erledigt. Ein 6 Augen gespräch vor ca 6 Monaten, dass mit meinem Chef, dem besagten Kollegen und mir stattfand endete für mich in einem totalen Vertrauensbruch meines Chefes indem er es zulies, das der Kollege mich vor dem Chef anschrieh und sagte, dass es sich von mir nichts sagen lassen würde, da ich seiner Meinung nach nicht die Erfahrung/Qualifikation haben würde. Da kam noch mehr und das wurde auch sehr lautstark. Was mir die Füsse wegreissen lies und ich dadurch den Halt verlor und gefallen bin, war die Aussage von meinem Chef an den Kollegen. Nämlich so gut wie keine. Er verhielt sich bei dem Gespräch völlig neutral und nahm mir sozusagen die Führung über den MA, so dass es dazu kam wie es jetzt ist. Der MA schikaniert und bremst mich bei der täglichen Ausführung der Arbeit systematisch aus, hetzt Kollegen gegen mich auf und lacht mir hintenrum noch frech ins Gesicht.

Mein Chef hat mir gestern beim Gespräch mitgeteilt, dass er mit meiner Arbeit seit langem nicht mehr zufrieden ist, die MA und Kollege mir meine Position nicht mehr zutrauen und auch keinerlei Respekt vor meiner Person, meiner Meinung haben. Ich mache zuviele Fehler. Es liegt zum einen daran, wir haben eine neue Software, mit der leider die Kollegen besser zurecht kommen als ich und eine Schulung nicht möglich ist, da einfach zuviel zu tun ist. Es bleibt also beim Learning by Doing. Zum anderen komme ich das geht nunmehr 1 Jahr so nicht mit dem Kollege zurecht und mein Chef steht auch nicht hunter mir. Das hat mich Gesundheitlich gerade auch Psychisch so kaputt gemacht, dass ich abends weine und nicht mehr weiss wie es weitergehen soll. Ich meine ich werde regelrecht gemobbt.

Der Chef hat mir gestern abschliessend folgendes gesagt. " Es gibt genau 3 Möglichkeiten um das hier zu beenden, da ich mir nicht vorstellen kann, kurzfristig mit Ihnen weiterarbeiten zu können.

  1. Sie kündigen fristgerecht. Wohlgemerkt ich habe einen gültigen unbefristeten Arbeitsvertrag. Habe mir nie was zu schulden kommen lassen. Habe keine Abmahnung o.ä erhalten!

  2. Aufhebungsvertrag beider Seiten incl. guten Arbeitszeugnis!

  3. Oder ich wasche schmutzige Wäsche, finde was in Ihrer Arbeitsvergangenheit und mahne Sie ab. Dann trage ich Ihnen Aufgabe auf, die Sie nicht schaffen und mahne Sie ab. Dann kriegen Sie die Fristlose Kündigung! Was soll ich machen, bitte helfen Sie

...zur Frage

Förderungen bei Zweitausbildung in meinem Fall?

Hallo liebe Gemeinde,

ich versuche verzweifelt herauszufinden welche Ansprüche mir zustehen... ich bin 27 Jahre alt und arbeite zur Zeit als Bäckereifachverkäuferin. Das habe ich jedoch nicht gelernt. Gelernt habe ich Konditorin, die Ausbildung habe ich 2013 abgeschlossen. Ich habe eine eigene Wohnung (48 qm, 355 € kalt)

Wieso ich wechseln will und zu was: Mein Traum wäre eine Ausbildung in einem Fotostudio aber auch jeder Bürojob wäre völlig ok. Finden tue ich bei den Büroarbeiten aber kaum was da es dort einfach viele von der Schule gibt. In den Fotostudios habe ich bessere Chancen und ein paar Einladungen, jedoch verdient man da nur zwischen 250-400 € ca (1-3 Lehrjahr).

Als Konditorin hatte ich schwere Rückenprobleme (geerbt & Autounfall) und auch als Bäckereifachverkäuferin habe ich unterschätzt wieviel Geschleppe und Gestehe das ist - alle paar Monate kann ich mich nicht mehr bewegen und lande im Krankenhaus. Diverse Behandlungen (Physiotherapie, Massagen, Wärme, Rotlicht, Elektrotherapien) blieben erfolglos und das erste MRT oben an der HWS hat schon 2 Bandscheibenvorfälle vorzuweisen. Meine Vermittlerin der Agentur der Arbeit riet mir mich mit meinem Arzt zu besprechen ob ich eventuell ein Gutachten bekommen würde das dieser Beruf gesundheitlich nicht mehr zumutbar wäre.

Ob ich dieses Gutachten bekomme oder nicht weiß ich noch nicht, aber was würde mir denn in beiden Fällen überhaupt zustehen? Ich hätte auch kein Problem am WE noch einen kleinen Nebenjob nachzugehen aber ob das finanziell trotzdem reicht weiß ich nicht.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

LG

Jessica

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?