Was soll ich mit meinem Hund denn tun?

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12 Antworten

Anstatt der Hundeschule solltet ihr euch einen guten, gewaltfreien, Trainer besorgen denn die Schule wirkt ja scheinbar nicht. 

Und Geduld scheint ihr nicht zu haben wenn ihr manchmal sogar den Hund anschreit.

Ich würde ganz klar sagen falsche Rasse in falschen Händen. Zum Schluss erschafft der Mensch sich immer selbst das Problem. Der Hund ist das Abbild eures Umganges und Könnens. 

Kommentar von VikiSmile
06.07.2016, 18:57

Wie gesagt haben schon 2 Hunde hinter uns.Wir schreien ihn einfach nach 5 Minuten an,aber wenn er eine Stunde oder zwei (jap wirklich) bellt und uns verletzt (haben schon überall Kratzer) dann kann man auch nicht wirklich anders.Kann sein,dass wir die falsche Rasse haben.Bisher hatten wir einen Deutschen Schäferhund und einen Retriever..

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Kommentar von anaandmia
06.07.2016, 18:59

Tut mir leid aber euer Hund ist einfach total unerzogen und daran seid nur ihr Schuld und nicht der Hund ! LukaUndShiba hat total recht !

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Kommentar von Lapushish
06.07.2016, 19:01

Ach herrje

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Nehmt euch einen hundetrainer. Der Respekt steht an erster Stelle - danach kommt alles andere. Eurer Hund nimmt euch absolut nicht für voll, er hat keinen Respekt. Ich verstehe nicht, wieso ihr euch solch eine Rasse zulegt, wenn ihr offenbar keine Ahnung habt.
Die Hundeschule ist nicht individuell auf eure Probleme zugeschnitten. Das Geld + die Arbeit eines hundetrainers sollte es euch wert sein.
Nicht böse nehmen, aber ihr tut weder dem Hund noch euch etwas Gutes, wenn ihr so weiter macht.
Liebe Grüße

Hey :) erst einmal... ich finde es gemein, dass hier so viele sofort sagen, dass du schuldig seist. Du bist noch jung und wenn da jemand die 'schuld' hat sind das deine Eltern. Mache dir bitte keine Vorwürfe!

Außerdem finde ich es toll, dass du dir gedanken machst und es sogar mit tricks versucht hast um den hund zu beschäftigen :) 

So... ich denke auch dass ihr UMBEDINGT einen GUTEN GEWALTFREIEN Trainer braucht! Alleine kriegt man einfach nicht alles hin und das ist okay, aber dafür gibt es menschen die helfen.

Außerdem wird es gaaanz viel Zeit und Kraft kosten, dafür müsst ihr bereit sein und euch wirklich ran halten. 

Versteht ihr euch in der Familie gut? Ist es oft hektisch? Ich kenne mich jetzt nicht 100 % mit Hunden aus aber wenn die Familie für den Hund keine richtige Familie ist, ihm nicht genug halt gibt, denke ich, dass das den Hund sehr verunsichert und das vieles schwerer macht. 

Außerdem rate ich euch noch außer dem Grundgehorsam in eine 'Spaßstunde' zu gehen... das kann Kreisarbeit, Agility, Credo... sein, wie ihr mögt. Da wird euer Hund gefordert, vernünftig ausgelastet und vorallem lernt ihr da zusammen zu halten und habt wieder Spaß zusammen was denke ich gaaanz wichtig ist! :) 

Liebe Grüße und viel Kraft :)

Hi :) Ich weiß jetzt auch net direkt was du machen kannst. Bei uns in der Hundeschule ist auch ein Appenzeller und der ist auch sehr stur. Man sollte am besten nie nachgeben sondern wenn du jetzt zb 'platz' sagst musst du das so lange sagen bis er dann wirklich liegt und nicht iwann aufhören weil sonst merkt er dass es dir eh iwann egal ist und er es deshalb sowieso nicht machen braucht. Das is am Anfang sehr schwer weil man sich auch aufregt aber sobald er dann das Kommando ausführt sollte man sich extrem freuen und den Hund belohnen. Also nie nachgeben. Am besten würde ich nochmal die Hundetrainerin um Rat fragen, wenn die aber net wirklich hilft dann würde ich auf jeden Fall noch in eine andere Hundeschule gehen bzw einen anderen Trainer fragen.

Wer einem Hund etwas beibrigen will, den muss der Hund anerkannt haben. Das scheint bei euch nicht der Fall sein. Jetzt heißt es, Bindungsarbeit betreiben, den Hund typgerecht fordern und konsequent mit ihm arbeiten.

Wenn bei einem Hund etwas nicht funktioniert, liegt das Problem in aller Regel am oberen Ende der Leine. Das ist die wichtigste Erkenntnis, zu der ihr kommen müsst. Der Hund ist offenbar nicht so leicht zu erziehen wie eure bisherigen Hunde. Das ist aber nicht die Schuld des Hundes, es ist eure. Ihr habt das Tier seit 9 Monaten und habt es bislang versäumt, es ordentlich zu erziehen. Und bei einem nicht so einfachen Kandidaten muss das eben mit umso mehr Konsequenz erfolgen.

Sucht euch einen gewaltfrei arbeitenden Trainer, es sieht nicht so aus, als könntet ihr da das Ruder noch allein rumreißen.

Kommentar von VikiSmile
06.07.2016, 19:06

Wir haben alles gemacht was uns gesagt würde,sogar vom Besitzer dieser Hunde,der mit ihnen 20 Jahre zusammenarbeitet.

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Ich möchte dich/euch nicht kritisieren aber warum bringt ihr ihm denn erst mit 11 Monaten "bleib" bei ? Das hätte schon längst passieren müssen. Der Hund tut was er will, weil er einfach nicht erzogen ist....und das einem Hund mit 11 Monaten "nachzuerziehen" ist viel schwieriger als einen Welpen zu erziehen.
Meine Tipp: Wechselt die Hundeschule ! Das sind alles "Probleme" die man mit einem guten Trainer in den Griff bekommt !

Kommentar von VikiSmile
06.07.2016, 18:57

Neeein ! Wir üben das seit Monaten,ich habe nur sein Alter hingeschrieben,aber die Kommandos üben wir schon lange

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Kommentar von anaandmia
06.07.2016, 19:01

Ich habe selbst einen total sturren Beagle ! Und ich kann sicher sagen, dass wenn man einen 8 Wochen alten Welpen bekommt keine 11 Monate braucht um ein Kommando beizubringen ! Sorry aber das hängt alles an den Besitzern....

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Also in erster Linie ist es ja gut wenn du Geduld mit dem Hund aufbringen kannst. 

Zuerst musst du wissen, dass du nicht auf seinen Hundeblick reinfallen darfst, weil dann hat der Hund das Gefühl, er könnte dir auf der Nase rumtanzen und machen was er will. Zeig ihm, das du das "Alphatier" bist und das er dir Respekt zeigen muss.

Es geht nämlich nicht, dass er dich ignoriert und dir keinen Respekt erweist. Also strahle auch aus, dass du einen Wert auf Disziplin legst und das er dich zu respektieren hat! Aber werde nicht zu laut,böse oder aufgebracht, dann merkt der Hund ja auch, das er dich leicht aus der Fassung bringen kann. 

Also wichtig ist:

-die Ausstrahlung

-Disziplin

-Ruhe bewahren wenn er nicht hört

-Zeig ihm das er belohnt wird wenn er hört, nicht bestraft.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen :)

Kommentar von Lapushish
06.07.2016, 19:15

Von Geduld kann man nicht sprechen, wenn sie den Hund anschreien..

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Sehr schwierige Frage 

Wie wärs wenn du von ganz vorn beginnst?

Bring ihm seinen Namen bei. Danach das kommen, sitzen, liegen.

Schlecht einzuschätzen wie ihr mit dem Hund kommuniziert und wie ihr versucht ihm etwas beizubringen.

Vieleicht kannst Du ja mal beschreiben, wie Du deinem Hund das Sitzen beibringen würdest

Achja Hundeschulen sind oft völlig Kompetenzlos und setzen auf die sog. Erfahrung der Trainer..lol Diese lassen sich oft dazu hinreißen, dem Hund oder Halter eine "Besonderheit" zu attestieren...

Kommentar von Berni74
07.07.2016, 09:41

Achja Hundeschulen sind oft völlig Kompetenzlos und setzen auf die sog.
Erfahrung der Trainer..lol Diese lassen sich oft dazu hinreißen, dem
Hund oder Halter eine "Besonderheit" zu attestieren...

Eine recht gewagte Aussage, die jeglicher Grundlage entbehrt.

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Ihr habt Euch für eine sehr arbeitsfreudige und lebhafte Hunderasse entschieden. Appenzeller sind intelligente Hunde die viel beschäftigt werden wollen. Damit ist nicht gemeint, spazieren zu gehen, sondern mit dem Hund zu ARBEITEN (Hundesport, Nasenarbeit etc - und das nicht nur einmal in der Woche).

Was Du beschreibst, klingt danach, daß der mitten in der Pubertät befindliche Hund hoffnungslos unterfordert ist. Sucht Euch einen Hundeverein, in dem ihr mit Eurer Fellnase arbeiten könnt.

Bei der Hundeschule sind wir schon laaange,aber es hilft nicht sehr viel.

Es reicht nicht, einmal in der Woche eine Stunde in die Hundeschule zu gehen. Das, was man da lernt, mußt man konsequent und 24 Stunden am Tag umsetzen. Wahrscheinlich liegt dort das Problem. ;-)

Ich bin kein Hundenexperte, aber ein bisschen was kann ich dir Bestimmt raten. Vielleicht ist Anschreien nicht ganz richtig. Mein Australian Sheperd hört zum Beispiel mehr auf strenge Sprache (wenn ein Lehrer einen Schüler ermahnt zum Beispiel). Und wenn der Hund euch anspringt, schubst ihn Weg und dreht euch um. Der Hund muss merken, dass sie den "untersten Rang" im "Rudel" hat. Das heißt: Wenn jemand nach Hause kommt, wird der Hund als letztes Begrüßt, oder gar nicht. Wenn du gerade keine Lust auf den Hund hast, auf dem Sofa liegst und dein Hund dich süß anguckt, ignoriere ihn oder schubse ihn weg.

Bestimmt helfen auch ein paar Bücher, die solche Probleme genau unter die Lupe nehmen. Einfach mal in der Buchhandlung fragen. 

Wenn ihr so ratlos seid, wie du es beschreibst, dann wende dich an euren Züchter.

Kommentar von luckyaussie
06.07.2016, 19:05

Das hat jetzt nichts mit der Frage zu tun aber ich habe auch einen Aussie *-* ;)

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Kommentar von Lapushish
06.07.2016, 19:24

Genau. Schubs deinen Hund weg wenn er dich anschaut. ?!?!?!

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Kommentar von anaandmia
06.07.2016, 20:05

Wirklich tolle Methoden hast du wfang107 ^^

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Kommentar von Lapushish
08.07.2016, 00:57

Ich rede auch nicht vom wehtun, aber wem zur Hölle soll es etwas bringen, dem Hund das Ansehen seines Menschen zu verbieten? Dass du kein Experte bist sagst du ja selbst, dann gib keine unsinnigen Tipps. Der Hund kann hinsehen wo er möchte! Wo ist der Sinn dieser schwachsinnigen Methode?

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Appenzeller sind keine einfachen Hunde. Sie werden seit Generationen gezüchtet, um das Vieh auf die Weide zu treiben, oder wieder nach Hause zu holen., und sind ausserdem sehr gute Wachhunde, denen nichts entgeht.

Ein guter Appenzeller arbeitet absolut selbstständig. Als Wohnungshund ist diese Rasse unterfordert, und fängt an zu rebellieren.

Ich kann Dir nur raten, einen Trainer hinzuzuziehen, der mit dieser Rasse vertraut ist. Ausserdem empfehle ich Dir Bücher über diesen Hund zu lesen, damit Du sein Wesen besser verstehst. 

Und noch was: mit Härte ung Geschrei erreichst Du  bei diesem Hund genau das Gegenteil von dem was Du Dir erhoffst.

Absolute Konsequenz und seeeehr viele Streichel und Schmuseeinheiten sind das A&O bei der Erziehung eines Appenzeller.

Kommentar von VikiSmile
06.07.2016, 19:11

Okay danke,einer der wenigen Kommentare hier,der mit erklärt was gut ist und mich nicht gleich für alles beschuldigt.

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Ich kann mich nur den Worten von @xttenere anschließen.

Zusätzlich möchte ich noch das Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell empfehlen.

Das ist nicht böse gemeint aber es zeigt einem auch Fehler auf die man eigentlich nicht wahrhaben will bzw. über die man nie wirklich nachgedacht hat.


Kommentar von xttenere
06.07.2016, 19:49

Danke.

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