Was soll ich machen,kann nicht mehr?

4 Antworten

Auweia, Patricia...,
du nenst dich "05", bist du zwölf Jahre alt?
Ich kann es dir gut nachempfinden, das ist so schrecklich, wenn ein junges, gesundes Tier so plötzlich stirbt! Du schriebst, wie hilflos und grausam verzweifelt du dich fühlst. Du möchtest lieber etwas tun, vielleicht etwas ausgleichen können und eben "dagegen tun"? Es wäre so schön, wenn man etwas wiedergutmachen könnte, nicht?? Damit vielleicht noch irgendetwas für deinen lieben Leo geschehen könnte?

Tarsia hat nun sachlich wohl recht - so ist es!
Au Mann, und das Schrecklich ist, dass der kleine Kater nun tot ist, diese Gewissheit martert so unbeschreiblich. Nun kann ich dir bestätigen, dass derart überfahrene Katzen, zudem noch so unerfahrene, wohl kaum etwas davon mitbekommen. Ein Riesenschlag "PENG"  und aus!

Patricia, ich eiere hier so hilflos mit Worten herum, weil es weniger um sachliche Festellungen des Todesherganges oder eure letzte Verantwortung geht, als vielmehr um das grausame Realisieren, dass Leo nun von oben herabschaut und dir zugurrt, dass er keine Schmerzen hatte und nun eben alles von oben betrachtet. Ja, es ist ein bitteres Abschiednehmen, das man nehmen muss im Leben! Das ist diese ungeheuer schwere Last, die man tragen muss!

Ich weiß bei jeder neuen Katze, dass ich sie eines Tage beerdigen werde, früher oder später. Das ist leider das Spiel. Doch, du hast die Gewissheit, dass Leo es bei euch für seine kurze Lebenszeit sonst gut getroffen hatte. Ihr habt alles für das Tier getan, was möglich war und das hat die Kraft, dich einen Teil zu trösten. Leo hatte ein schönes Leben bei euch, unvergleichlich viel schöner als so manches zerlumptes Straßenkatzenkitten, das vielleicht auch nicht älter wurde. Leo hatte es sonst gut bei euch, das Schönste, was einem Kater im Leben geschehen kann!

Ach, zum Wiedergutmachen, was du tun kannst, war ja deine Frage:
Ich denke Leo kann es von DIR verlangen, dass du dich nun unbedingt ausführlich darum künnerst, wie wirklich gute Katzenbetreuung funktioniert, dass euch so etwas Schreckliches nie wieder passiert, versprochen? :- )



Das tut mir leid für dich. Vorwürfe über den Zeitpunkt, wann deine Katze raus durfte, hast du hier jetzt schon genug bekommen. Das hilft dir jetzt nicht wirklich weiter.

Gib dir die Zeit, die du brauchst um zu trauern. Mach das nicht alleine, rede mit Familie oder Freunden darüber, wie es dir geht. Es wird mit der Zeit besser und du mußt auch nicht mehr weinen. 

Alles Gute für dich

L. G. Lilly

Ganz simpel und hart - selbst Schuld.
Man lässt eine Katze nicht vor 9, besser 12 Monaten raus. Genau aus dem Grund - sie können Gefahren noch überhaupt nicht richtig einschätzen.
Sie sind viel zu klein und werden oft als Beute von Raubvögeln & Co. geholt und viel zu verspielt und neugierig, um Gefahren aus dem Weg zu gehen.

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