Was soll ich machen wenn der SOHN Drogen nimmt?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo conny,

du bist echt arg betroffen und ich möchte dir den Tip geben erst mal nach dir zu schauen. Du kannst nicht für deinen Sohn da sein, wenn du selber nicht stark genug bist.

Ich denke der einzigste Weg ist, dass er nochmal eine längere Therapie macht. Da gibt es so Tageskliniken, dass muss natürlich über einen Artzt gehen. Die Frage ist nur wie bringst du ihn dazu?

Wenn du Zugang zu deinem Sohn haben möchtest, darft du ihm die Drogen und den Alkohol nicht wegnehmen wollen. Also das heißt toleriere es erstmal. Und versuche ihm zu erklären ich akzeptiere dich so, aber das darf nicht der Dauerzustand sein! Versuch ihm zu erklären das ihr beide Hilfe braucht (dramatisiere etwas!) und du gerne mit einem Artzt darüber reden möchtest, weil du einfach nicht mehr kannst!

Also ich will sagen, die Drogen und den Alkohol muss ihm jemand anderes weg nehmen! Von dir lässt er sich garantiert nichts sagen!

Das alles lößt natürlich noch nicht die Probleme mit der Wohnung und ich weiß auch echt nicht ob das gut ist was ich dir hier schreibe, aber ich denke du musst ein Prblem nach dem anderen beseitigen...

ich wünsch dir ganz viel Kraft und Glück! Alles wird gut :-)

Ich habe selber schon gemerkt das ich wieder in die Klink muß, aber im Moment kann ich nicht ich habe so viele Baustellen die ich erst bearbeiten muß(Termine wegen meinen Rücken, taubheit in 3 Fingern, muß zum Test wegen aufnahme in einer Psychosomatischen Klink wo die Wartezeit 3-4Monate dauert,Bin dabei Neurologen zu wechseln habe jetzt Termin bekommen wo ich schon 4Monate gewartet habe)ich versuche bis ende März durchzuhalten und dann kann ich mich einweisen lassen ehr nich ich hoffe ich halte so lange durch

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@conny4

Ich weiß nicht wie dein Arbeitgeber so drauf ist (wenn du arbeitest?), aber wenn ihr einen Betriebsartzt habt, geh mal zu dem und schilder ihm den Fall. Der kann nämlich den Termin für die Klinik beschleunigen! Der Sagt dann einfach das dein Arbeitsplatz in Gefahr ist und schwindelt evtl. etwas. Dann kannst du vllt auch schon früher in die Klinik. Wenn dein Arbeitgeber hinter dir steht, falls du einen guten hast, ist es auch einfacher und dir wird eine Last von den Schultern genommen!

Kann dir echt nur ganz viel Glück wünschen, aber ich denke du kämpfst dich da durch!

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Dein Sohn ist volljährig. Damit ist Deine Einflussmöglichkeit leider sehr gering. Wende Dich doch einmal an die nächste Suchtberatungsstelle. Dort berät man sehr gern auch besorgte Angehörige und fängt Dich auch auf, wenn Du sehr darunter leidest. Auf jeden Fall bekommst Du viel Information, welche Möglichkeiten es gibt und wie Du damit umgehen kannst.

ICh glaube, da kommst du alleine nicht heraus. Du hast bereits eine Depression. Es klingt ganz so, als bist du bereits in de Falle "Ko-Abhängigkeit" gegangen. Das geht schnell. Such dir dringend professionelle Beratung in einer Drogenberatungsstelle oder der Familienhilfe. Nicht nur der direkt Betroffene braucht Hilfe, auch die Familie. Und sicher belastet es auch die jüngeren Kinder, sodass nach einiger Zeit die vielleicht auch mal mit zu der Familienhilfe gehen würden. Geh das über Jahre an- nicht ein paar Termine und dann gut. Damit sorgst du für dich, deine Kinder und bist ein Vorbild.

Übrigens am Rande: Ich finde die Wortneuschöpfung "getränt" so wunderbar passend, weil es die Tränen bei einer Trennung gleich mit ausdrückt. Ich halte dich für eine sehr sensible Mutti, die Hilfe ganz dringend braucht und verdient.

Bei einer Drogenberatungsstelle war ich schon die sagen nur wenn er da mit umgehen kann dann ist es nicht schlimm.Ich war auch schon in einer selbsthilfe GRUPPE HAT ALLES NICHTS GEBRACHT:

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@conny4

Dann nimm ne stinknormale Langzeittherapie bei ner Psychologin oder wie gesagt die Familienberatungsstelle (psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche). Manchmal muss man länger suchen, bis man Hilfe bekommt. Taugen tut nur eine Langzeitbegleitung. Tut mir leid, dass Hilfe finden so schwer ist, ändert nur nichts, das ist nunmal so und darum muss man mehrfach weitersuchen, wenn man an der falschen Adresse war. Sag gleich, dass du wegen Depressionen und Ko-Abhängigkeit Hilfe für dich suchst. Möglicherweise hast du gesagt, du suchst Hilfe für deinen Sohn und nicht für dich? Dann sagen meist die Psychologen, dass du nur dich ändern kannst und nicht wen anders. Also stell den Beratungsauftrag anders, auf dich umformuliert. Nur du kannst dich ändern. Letztendlich werdet ihr aber alle gemeinsam davon profitieren.

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@conny4

Es gibt auch Elternkreise, von Abhängigen, die sich durch Erfahrungsaustausch Helfen. Und die Aussage, wenn dein Sohn mit klarkommt, ist totaler Blödsinn, sorry. Evtl kannst du deinen Sohn mit Hilfe der Drobs ja von überzeugen, erstmal in ein Substitution Programm zu gehen. Polamidon, Methadonprogramm, Subutex. Es gibt auch Substitutions unterstützte Therapien, das den Vorteil hat, das dein Sohn nicht affig Ist (hat keine Entzugssymtome). Allerdings wird es ein langer Weg werden. Aber wenn dein Sohn auf Therapie ist, kannst du dich alleine um dich kümmern, und was das Warten bis Ende März angeht, sehe ich anders. Bin selbst mal wegen Depression eine Einlieferung benötigt. Ab zum Hausarzt, Einweisung bekommen und zwei Tage später war ich in Liebenburg in der Klinik und konnte von da aus auch alle anderen gesundheitlichen Probleme bewerkstelligen. Sehe ich in deinem Fall absolut genauso. Und wenn sich dein Sohn nicht auf ein Substitutions Programm einlassen will, mach ihm klar, das du ihm dann in keinster Weise mehr helfen wirst, auch wenn du ihn liebst. Kannst ihm auch gerne Beitrag von mir zeigen. Bin selbst im Subutex Programm und komme damit super klar. Und du geh bitte nach Liebenburg, ist die Klinik von Dr. Fontheim und da wird auch wirklich auf alles, was dich angeht, drauf eingegangen und behandelt. Ich habe in der Klinik die besten Erfahrungen gemacht. Ich wünsche dir und deinem Sohn alle kraft der Welt und alles gute für euch und eurer Familie. Dein Sohn wird danach nicht "geheilt" sein, aber es ist ein guter Anfang für alle.

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