Was soll ich machen. Stiefkind in Pflegefamilie geben.

5 Antworten

Verhalten erzeugt Gegenverhalten. Eine normale verständliche Reaktion des Kindes fühlt sich nicht geliebt, wird nicht geliebt  und helfen und befreien kann sie sich hieraus nicht, da die Basis von ihrem Umfeld zuvor bei der eigenen Mutter, jetzt die neue Basis (seit einem Jahr) von euch auch nicht gegeben ist.

Sie ist vom Regen in die Traufe gekommen. Da hat der Psychologe sehr recht, dem Kind ist momentan nicht zu helfen, da sich das Umfeld helfen lassen müßte.

Kind ist niemals allein die Ursache, alle anderen müßten auch schauen, dass sie sich aus ihrer desolaten Lage befreien.

Liebe läßt sich nicht therapieren, sie wächst, sie entsteht von allein, Liebe kann nicht erzwungen werden.

Nur selbst hinterfragen, warum sperre ich mich selbst von Anfang an gegen das Kind, warum sperrt sich der Vater, das eigene gemeinsame Kind sperrt sich, weil es durch seine empfindlichen Antennen das Verhalten des Umfelds aufnimmt und verfährt dadurch allein genauso mit diesem Kind.

Die Arbeit fängt bei den Erw. an, die müssen sich helfen, hierzu stehen, Liebe muss von Vater Seiten her als erstes vorhanden sein. Die Frau muss mitziehen in allen Bereichen, keine Abwehrhaltung, sondern ideale Voraussetzung wäre gewesen, selbst Liebe wäre von deiner Seiten im großen Überfluss schon da gewesen. Dem kann nicht so sein, da das Kind für dich ja auch noch fremd ist. Aber das Kind ist die meiste Zeit mit dir zusammen. Wichtig wäre gewesen, das die erste Zeit der andere Teil mit dem Liebesanteil sprich Vater sehr viel dagewesen wäre.

Das läßt sich aber bei sachlicher Erörterung schlecht immer in die Praxis umsetzen, denn der Alltag muss weiter laufen und funktionieren. Arbeit / Schule /Verpflichtungen.

Die größte Komponente, die euch dieses eingebrockt hat, wäre die Zeit, die einem im normalen Bereich fehlt. Weitere Komponente hierbei wäre sich besser intensiver kennenzulernen. Unlogisch und nicht praktizierbar am besten sofort innerhalb von einer Woche, dass das Geschehene in der Vergangenheit des Kindes sofort hätte, am besten mit super intakten Wechsel in euer Familienleben hinein, aufgearbeitet werden müssen.

Das ist alles nicht machbar sondern erfordert Zeit, manche bekommen dieses hin aber da muss die ganze Familie, Umfeld (Schule, Lehrer) alle aber wirklich alle an einem Strang ziehen. Und so schlimm wie es sich anhört, so ist es leider auch, wir sind nicht alle gut ausgebildete Therapeuten, selbst diese haben ihre eigenen Therapeuten, um Sitzungen, Gespräche mit Patienten zu verarbeiten... diese könnten vielleicht von vornherein bissi besser mit solchen Situationen umgehen. Oder man müßte als Frau so ausgeprägt sein, dass man so emotional ausgereift ist, dass man das Kind mit Liebe überschüttet, sich quasi selbst so in die Mutterrolle zu diesem Kind hinein steigert, darin komplett aufgeht und dieses als eine Art Berufung annimmt.

Das kann nicht jeder, das ist auch nicht schlimm. Schlimm ist in erster Linie für das Kind aber es gibt tatsächlich Frauen, Familien, diese können das, deswegen nicht schlecht fühlen. Hinterfragen ist gut, sich selbst zu hinterfragen, warum das nicht geht und machbar und umsatzbar ist, bitte nur zu einem gewissen Punkt. Schauen kann ich das, brauchen wir Hilfe, Hilfe selbst vielleicht vom Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle einfordern, diese können einen begleiten auf diesem Weg für das Wohl aller Familienmitglieder, Selbsthilfegruppen (Erfahrungsaustausch mit anderen, die in der gleichen Situation sind --->, Lesestoff für Adoptivmütter, die sind auch nicht leiblich sondern auch wenn diese sich bewusst hierfür entschieden haben, gibt es dennoch auch Unterschiede --> ganz viele Themenwahlen hierbei, Familienbegegnungsstätten diese bieten, Kurse, Gespräche, Seminare zu bestimmten Dingen / Themen an, ob mit oder ohne Kind, gemeinsame Freizeitaktionen in der Woche auch ganz intensiv nur mal mit dem einen, dann mit dem anderen Kind, um einen Tag zu haben, wo beide als Geschwister gefragt und gefordert sind Art Teamplay in der Freizeit ---> um hier den Bewusstseinswandel zu fördern, zu steigern oder besser gesagt erst einmal hierfür den Motor starten)

Viel Glück, wie auch immer es bei Euch weiter geht und der erste Schritt ist schon mal gelegt, Hilfe ich weiß nicht mehr weiter, es läuft massivst was falsch. Dieses für sich mitnehmen nicht als Ausrede sehen sondern im Interesse des Kindes. Der erste Stein wäre somit gelegt und es werden weitere Kieselsteine folgen...

 

Also bitte nicht schlecht reden lassen, das war meine Intention und schauen das euer Familienleben gerettet wird, wie auch immer dieses von statten gehen und laufen wird. Entscheidet ihr euch dafür das sie bleibt, bleiben kann. Der Weg wird schwierig sein, dieser wird immer ein wenig krummer begehbarer Weg sein.

Positive eigene Suggerierung in der Zeit, vielleicht für alle Thema die leibliche Mutter ausblenden auch wenn sie da ist (das Kind besteht zwar aus 2 Teilen Vater und Mutter ---> dieses vlt. ganz ausblenden). Meinen Partner liebe ich so wie er ist, ist er gut... sein Kind in ihm wieder finden (mit positiven und negativen Charaktereigenschaften, Merkmalen, die negativen Seiten positiv umwandeln in eine Form von Merkmalen ---> ah schön wie mein Mann auch wenn dieses manchmal nervt, macht ihn aber einzigartig und dieses auch auf das Kind  projezieren. Wenn Äußerlichkeiten auffallende Merkmale haben, sich positiv suggerieren, so kann ich mir meinen Mann als Kind vorstellen, süüüüß, auch wenn du die Kinderzeit nie früher mit deinen Mann hattest ,weil man sich im Erw.-alter kennengelernt hat, sich suggerieren: " Das ist er in Miniatur auch wenn es ein Mädel ist, hat er eine Schwester sprich Schwägerin für dich, wär dem so und das Verhältnis ist gut , dann sich eure beiden Kleinen vorstellen als ob sie diese wären.

Wollte auch nicht sagen, dass du schlecht bist nur schauen das man sich auch mit ganz kleinen Dingen für's erste helfen kann und überbrücken, das man irgendeine Art Verbindung aufbaut und das Negativeverhalten, welches man in der Zeit sammeln konnte, irgendwie aus dem Kopf bekommt. Und immer nach vorne schauen trotzdem, dass man selbst dabei und die anderen nicht auf der Strecke bleiben...

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Ich finde das sehr ehrlich, Hut ab, denn das zeigt doch nur, das deine Grenzen erreicht sind aber du trotzdem an das Wohlergehen deiner Stieftochter denkst.Denn woanders kann es ganz anders laufen, es wäre eine Chance für alle.Sage dem Jugendamt Bescheid, das ihr an eure Grenzen gestossen seid und dem Kind nicht mehr helfen könnt.Das ihr euch sogar schon psychologische Unterstützung gesucht habt und die euch auch keine großen Hoffnungen macht.

Du hast sicher schon viel gemacht, jetzt solltest du an dich und deine Familie denken, denn so eine Belastung ist auf die Dauer nicht gut.

Alles Gute für Dich.

hallo, ich kenne das alles ich habe auch seit 1 jahr die tochter meines freundes 7 jahr unsere gemeinsame tochter ist 12 wochen, ich trau mich nicht mal aufs wc gehen weil ich nicht weiß was ihr einfallen könnte. Wir sind nun auch so weit das wir uns entweder für eine pflegefamilie oder das sie zu ihrer oma kommt entscheiden müßen, ich kann nicht mehr, habe seit nov. mit dem mädchen nicht mehr gelacht oder dergleichen, mir reichts. Aufgeweckt von dem ganzen hat mich letztens eine freundin die mich angesprochen hat wie ich ausschau, habe früher als abteilungsleiterin gearbeitet und hatte bis zu 50 ma unter mir, die waren einfacher zu führen als das mädel, die hat mich in dieser zeit richtig kraftlos gemacht, habe nun wieder mit dem rauchen angefangen, wollte eigendlich nicht. Meine kleine Tochter ist 1 monat zu früh gekommen, ich dachte mir immer die kleine kommt sicher früher weil sie den horror in meinem bauch nict mehr aushält, und so war es dann auch. Ich bin nun sehr froh das die kleine ganz gesund ist, hatte schon angst um sie, sie ist ganz a brave, ich habe zu ihr in der schwangerschaft immer gesagt, wir beide sind dafür da das wir dem papi freude machen, keine sorgen den er hat genug... mein freund hatte vor ca 1,5 jahren ein burn out und nun ist es fast wieder so weit, man hält viel aus aber irgendwann geht nicht mehr. Eines habe ich bei dem ganzen gelernt, liebe ist der grundstock für eine gute erziehung, wenn die liebe nicht vorhanden ist dann wird das nichts. Ich fühle mich so wie der feind in meinem bett( DER FILM) DER FEIND IN MEINER WHG. Wenn mein freund auf schulung ist sperre ich mich immer im zimmer ein weil ich nicht weiß was ihr einfällt. Als ich hoch schwanger war dachte ich ich bin mitten in der exorzist(der film) das mäderl hätte mir in den bauch geschlagen, wenn meine mutter nicht da gewesen wäre dann weiß nicht, danach ist sie ins zimmer gekommen, da hat sie geschrieen als ob, oft denke ich mir sie ist nicht ganz... da ich seit dieser zeit angst vor ihr habe hat das alles noch verschlimmert... Wollte dir nur schreiben du bist nicht alleine und ich hoffe für euch das ihr das wieder hinbringt, und noch was a mutter ist für ihr kind verantwortlich, das es ihm gut geht, also schau auf dein kind, ich werde es auch so machen, sonst geht alles in die brüche alles liebe glg

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